Ihr Körbchen ist halt leider ein sensibler Bereich. Wenn man ihr da zu nahe kommt, pinkelt sie oft los ...
Vielleicht würde ihr eine geschlossene Box (also mit Tür offen, ich meine mit geschlossen, dass die Box höhlenartig rundum zu ist, nicht oben oder seitlich offen oder so) helfen, sich mehr zurückziehen zu können?
Unser Kleiner braucht auch Rückzugsorte, er kam letztes Jahr zu uns, ist 11 und ein Westie- Rauhhaardackelmix. Im Hausflur hat er eine alte Transportbox, in der eine flauschige Decke liegt, und im WoZi hat er eine Stoffbox, die hat seitlich und oben nur so Gitterstoff, so meshartig.
Ich bilde mir ein, er präferiert die feste Transportbox. Sie steht in einem Eck, wo er aber alles sehen kann, er ist leider ein Hund mit extremem Kontrollbedürfnis, das ich nicht komplett deckeln möchte, nur in Bahnen lenken 
Das mit der Küche, ich lasse die Tür offen, die Hunde müssen an der Schwelle warten. Die Große (Leohündin) verkrümelt sich dann oft und legt sich wo hin und wartet, wenn ich zb am Futter bereiten bin, der Kleine versucht immer mal wieder, reinzukommen und wird immer wieder rausgeschickt. Er weiss aber, dass er nicht rein darf, eigentlich
Kindergitter wären eine Lösung, sind bei uns allerdings nicht praktikabel.
Koche ich für mich/ uns, sind die Hunde beide immer nur in der Nähe der Küche am Rumlungern, weil ich kaum einfach so was zwischendurch gebe. So kommt keine Erwartung auf. Nehme ich allerdings die Futternäpfe in die Hand und es ist Fütterungszeit, dreht der Kleine besonders ganz gern ein bißchen am Rad, mit Fiepen und Herumgehopse. Dann muss ich ihn immer mal wieder rausschicken.
Inzwischen stört es mich nicht mehr so, ich bin da jetzt nicht komplett dogmatisch... mein Hund knurrt mich aber halt auch nicht an, da kann man Dinge etwas easier angehen, finde ich
(ist nicht böse gemeint). Bei einem Neuzugang, der sich wie deiner verhält, habe ich die Erfahrung gemacht, dass bestimmte Einschränkungen und Kontrolle des Hundes durch den Halter dem Hund sehr helfen, sich zurechtzufinden und seinen Platz auch in der neuen Familie zu finden. Lockern kann man Regeln später immer noch, und zwar auf Initiative des Menschen, wenn bestimmte Dinge und Regeln dir vielleicht nicht mehr so wichtig werden, und nicht, weil der Hund sich die Freiheit einfach herausgenommen hat.