Beiträge von DerFrechdax

    Ja, und ich habe selbigen auch komplett gelesen. Und verstanden. Kein Grund, garstig zu werden.

    Aber als Ergänzung? Besser als Sagrotan allemal.

    Man kann aber nicht auf alles kochendes Wasser schütten.... Deine Hände würden das sehr wahrscheinlich übel nehmen

    Ja, das stimmt. An die Hände hab ich jetzt gar nicht gedacht :ops: eher an die Umgebung


    Anyway, das war' s an Anregungen von mir :winken:

    kann man nicht auch mit einem Dampfbesen desinfizieren?

    Den habe ich mir damals, als wir hier Giardien hatten, sofort gekauft.

    Durch Hitze müsste doch auch das Parvovirus zuverlässig abgetötet werden, ebenso durch Auskochen bzw. Auswaschen mit kochendem Wasser allen Geschirrs, aus dem der Hund säuft oder frisst und durch 95 Grad Wäsche aller Handtücher, auf denen er schläft?

    Wenn er nun nur zb im Garten in einer Ecke sein Geschäft macht, wo der Haufen entfernt wird und die Stelle immer sofort mit einem Schwung kochenden Wassers gereinigt wird... müsste so das Risiko für andere Hunde nicht sehr gering gehalten werden können, sich anzustecken?

    Javik

    Spoiler anzeigen

    Ja, solche Leute gibts, wie du es beschreibst...

    Unsere Freunde machen bestimmt auch nicht alles richtig, ich auch nicht, wer macht das schon? Sie bemühen sich aber sehr, hinterfragen sich, besonders meine Freundin überlegt, was sie anders machen könnten.

    Die Züchterin sagte meiner Freundin im Gespräch, dass ihr Hund "sehr nach seiner Mutter geht" - dass diese Züchterin temperamentvolle und robuste, um nicht zu sagen, teils sture Hunde züchtet, wurde ihnen gesagt, aber dass er dann sooo robust wird, dachten sie halt nicht.

    Ich wollte das Ganze nur anmerken, weil manche nicht verstehen konnten, wie man einen Hund daheim lassen kann, wenn man paar Tage wegfährt, und den anderen mitnimmt... und dass ich das eben schon nachvollziehen kann, weil ich auch sehr froh war, als der Pubertätswuschel wieder heim gegangen ist :D

    Ich mag das Kerlchen trotzdem sehr, sehe ihn auch öfters, aber er ist halt schon einfach anstrengend... ;)

    Zu den temperamentvollen Hunderassen:

    Spoiler anzeigen

    Freunde von uns haben sich vor 1,5 Jahren einen Lagotto geholt, ein süßer Wuschel, aber extrem temperamentvoll. Und mit temperamentvoll meine ich nie zur Ruhe kommen, außer, man schickt ihn auf seinen Platz. Dieser Hund springt immer in die Leine, egal, ob sie lang oder kurz ist, außer, er geht auf Kommando im "Fuß".

    Ich hatte den Kerl mal einen Tag hier zur Betreuung, dachte auch ein bisschen, den krieg ich schon schnell so hin wie ich ihn brauche... Puh, war ich froh, als er wieder abgeholt worden ist. Es war so irre anstrengend, diesen Hund zu führen, weil er einfach nur Blödsinn gemacht hat. Meine eigenen beiden führte ich also an einer Hand, den Lagotto an der anderen. Ableinen war utopisch, da nicht sicher gehorsam, und Schleppi war anstrengend, da Hund permanent am hin- und herwetzen. Über Ansagen hat er nur gelacht, und dann doch sein Ding gemacht.

    Und dieser Hund geht seit er da ist, in eine Hundeschule, sein Frauchen hat Seminare und Weiterbildungen absolviert, er wird zum Joggen mitgenommen, er muss Ruhe halten... aber der ist halt, wie er ist, und auch noch in der Pubertät noch dazu...

    Seitdem ist Lagotto von meiner Liste der potenziellen Nachfolgehunden gestrichen... :D

    Was ich sagen will, es gibt solche Hunde, da dauert es ein bisschen länger. Die können einfach nicht still sitzen. Ok, man kann über Futter und Ruheübungen versuchen, zu regulieren, aber wenn der Hund halt Hummeln im Hintern hat, muss man schauen, wie man das regelt. Und wenn der Hund dann gut untergebracht ist... vielleicht muss man als Halter auch mal wieder ein bisschen durchatmen, damit man wieder mit frischer Kraft mit dem Hampelmann arbeiten kann.

    Die Rasse und der Charakter des Hundes spielt mMn schon eine wichtige Rolle.. deshalb sitzt hier zB auch eine Leo- Hündin und kein weiterer Podencomix :flucht:  :lol:

    Von der Beweislage abgesehen,

    Die Beweislage ist aber alles. Denn, wenn ich nicht hieb- und stichfest beweisen kann, dass jemand anders für meinen Schaden verantwortlich ist, dann bekomme ich gar nichts (und auch, wenn ich es beweisen kann, heißt das nicht, dass ich auf meinen Kosten nicht sitzen bleibe).

    Bei Tieren ist es nochmal schwerer, weil Tiere als unberechenbar gelten, Stichwort Tiergefahr. Wer sagt denn, dass dein Hund wegen der Böller ängstlich ist? Vielleicht wurde er ja auch misshandelt und ist deshalb so ängstlich...? (Könnte man argumentieren, ist nicht meine Meinung)

    Es ist schon bei uns Menschen schwer, eine Verhaltensänderung/ Reaktion direkt mit einem oder mehreren festen Ereignissen zu begründen und vor allem zu beweisen (Stichwort zb Mobbing am Arbeitsplatz und Depressionen).

    Beim Hund ist das unmöglich, schätze ich mal.

    Hängt sicher auch vom Hund ab, aber ich versuche schon, eine gewisse Regelmäßigkeit und Vorhersehbarkeit in unseren Alltag zu bringen.

    Also, ich stell jetzt nicht die Uhr, aber wenn wir gassitechnisch früh 1/2h, mittags ein kurzes Ründchen zum Beinheben, nachmittags eine lange Runde von 1/2 bis 1h oder sogar länger je nach Wetterlage, und nachts nochmal Gartenpipi praktizieren, sind meine beiden okay und happy damit.

    Sind wir mal lange unterwegs, weil wir zb wandern oder einen Ausflug machen, sind sie danach eher kaputt und nicht mehr zu sehen.

    Kommt auf den Hund, das Lauftempo, die Kondition, das Gelände, das Wetter und anderes an, schätze ich.