@Lorbas
Unsere Kneifzange ;)
Unser Kleiner macht das ab und zu, wenn er mit der Großen tobt. Er begrenzt sie dann beim nebeneinander her rennen. rupft im Rennen Fell raus am Kragen und versucht offensichtlich, sie zu begrenzen/kontrollieren.
Sie macht dann immer mit, schnappt sanft nach ihm und scheint sich nicht dran zu stören, sie legt sich manchmal auch kurz auf den Rücken, strampelt wild herum und schnappt selber sehr sanft (!) nach seinem Fell an der Wamme um sofort wieder aufzustehen und loszusprinten.
Manchmal beginnt auch sie die Interaktion, indem sie in Rodeosprüngen auf ihn zuspringt und ihn animiert, mitzurennen. Und dann fängt er meistens an mit dem eingrenzen und Fell rupfen. Also es hat definitv mit der Bewegung der Großen zu tun, je schneller sie wird, umso mehr strengt er sich an sie einzuholen und anzuspringen.
Manchmal, wenn er in eine Art Wahn kommt, wird das zu wild, er beginnt dann auch terriermäßig zu knurren, und meistens breche ich dann ab und die Große kommt zu mir, weil sie weiß, bei mir ist Pause, und ich treibe den kleinen Rambo weg von uns. Wenn er wieder ansprechbar ist, schüttelt er sich immer als erstes.
Es ist in meinen Augen eine sehr grobe Art zu toben, aber solange beide Hunde damit gut sind und keiner droht oder böse wird, lasse ich es manchmal laufen. Ich beobachte die Interaktion aber sehr genau, weil ich den Zeitpunkt nicht verpassen will, wo es kippen könnte, was es aber noch nie gemacht hat.
Bei fremden Hunden... hui, das breche ich sofort ab, wenn er damit anfängt, einen fremden Hund im Rennen so behindern zu wollen, im Zweifel kommt er an die Leine. Mir scheint das bei unserem Kleinen ein Dominanzding zu sein, um auf dicke Hose zu machen und zu gucken, wie weit man gehen kann.
Bei einem fremden Hund ist die Gefahr groß, dass der die Interaktion mit Kneifen richtig kacke findet.