Hi,
in unserer Hundeschule wurde das in der Welpenstunde so gemacht, dass erst geübt wurde und am Ende noch kurz freies aber gemanagtes Spiel möglich war.
Der Hund soll ja lernen, sich trotz Ablenkung auf den Halter zu konzentrieren und eben nicht jeden Hund, den er sieht, als potenziellen Spielkameraden zu sehen. Auch soll er lernen, dass er auf Freigabe vom Halter warten soll, bis er losgeht. Stichwort Impulskontrolle und Gehorsam.
Was hält euch denn davon ab, am Ende oder vorher privat noch ein kurzes Gassiründchen zu planen, damit sich die beiden Babys kennenlernen? Oder du fragst die Trainerin, ob sie deine Wünsche berücksichtigen könnte.
Freie Interaktion zwischen Hunden fand meine Trainerin immer sehr anstrengend für sich selbst, weil sie sehr darauf achten musste, dass niemand unter die Räder kommt und kein Hund gemobbt wird, besonders wenn es viele verschiedene Rassen sind. Aber wenn ihr nur zu 2t seid, müsste es doch möglich sein, am Ende der Stunde ein kurzes Intermezzo unter Aufsicht zu gestalten.
Vielleicht ist das aber auch was Prinzipielles, viele Trainer haben feste Grundsätze, nach denen sie trainieren. Unsere hat zb nie, nie, nie Leinenkontakt zugelassen. Freier Kontakt immer nur nach der Stunde und nur auf Freigabe usw.
PS: ich würde übrigens meinem Hund, wenn er zu anderen Hunden hinzieht, nie den Erfolg verschaffen, dann nachzugeben und ihn hinzulassen, sonst hast du schnell einen Hund, der immer, wenn er wohin will, hinzieht, und nicht ordentlich an der Leine läuft. Wenn ich entscheide, dass wir zu dem anderen Hund hingehen, dann geht mein Hund an der durchhängenden Leine und ohne zu ziehen mit mir in einem angemessenen Tempo dort hin.