Beiträge von DerFrechdax

    https://www.mietrecht.org/tierhaltung/urteile-hund/#II

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    mietvertragliche Genehmigungsvorbehalt zur Hundehaltung in der Wohnung gestattet das Verbot der Hundehaltung, wenn ein anderer Mieter im Gebäude unter einer Tier- oder Hundehaar-Allergie leidet und insoweit auch betroffen würde (AG Aachen, Urteil vom 04. November 2005, Az.: 85 C 85/05)


    https://www.tierrecht-anwalt.de/tierrecht-anwa…chaftrecht.html

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    Zweifelhafte Hundehaarallergie

    Haben Vermieter und Mieter in ihrem Mietvertrag vereinbart, dass eine Hundehaltung der Genehmigung des Vermieters bedarf, so gilt dieses Haltungsverbot, wenn ein anderer Mieter im Wohngebäude unter einer Tier- und Hundehaarallergie leidet. Stellt sich aber heraus, dass diese Allergie des Mitmieters weniger schlimm ist und dass nur ein unmittelbarer Kontakt zum Tier die Allergie auslöst, dann kann der Vermieter zur Zustimmung der Hundehaltung verpflichtet sein. Dies insbesondere dann, wenn die beabsichtigte Tierhaltung nachvollziehbare vernünftige Interessen verfolgt. Hier ist dann die Zustimmung zur Hundehaltung zu erteilen und kann auch nicht von der Stellung einer zusätzlichen Mietsicherheit abhängig gemacht werden.

    Tierhaltung, Nachbarschaft, Hundehaltung Wohnung, Tierrechtsexperte, Tieranwalt, Tierrechtsanwalt, Rechtsberatung Tierrecht, Mainz, Wiesbaden bundesweit


    https://herz-fuer-tiere.de/info-service/r…s-zum-mietrecht

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    Katze muss Allergie weichen

    Eine Wohnungsbaugenossenschaft gestattete einem Mieter die "stets widerrufliche" Haltung einer Wohnungskatze. Sowohl die Mietverträge als auch die Hausordnung sahen vor, dass die Haustierhaltung der ausdrücklichen Zustimmung der Wohnungsbaugenossenschaft bedarf. Ein Wohnungsnachbar dieses Katzenhalters wandte sich gegen diese Katzenhaltung, da er nachgewiesener Maßen an allergischem Asthma-Bronchiale litt. Die Genossenschaft weigerte sich die genehmigte Katzenhaltung zu widerrufen, da der 12-jährige Sohn des Katzenhalters verhaltensauffällig war und ein ärztliches Attest die Katze therapeutisch empfahl. Sowohl das Amtsgericht als auch das Landgericht sprachen sich für die Argumente des Allergikers aus. Die Gefahr, dass dieser einen lebensbedrohlichen Asthmaanfall erleiden könnte, wiegt bei der Interessenabwägung schwerwiegender als die psychische Entwicklung des Kindes ohne Katze, befand das Landgericht München I, Az.: 34 S 16167/03.


    Wenn der Hund also lernt, er darf nicht am Intimbereich schnüffeln, ist das Respekt. Wenn der Hund lernt, Slalom auszuführen, hingegen nicht. Oder doch? Die Grenze ist schwierig.

    ich finde, das eine ist Erziehung, das andere ist Training.

    Respekt kann man ganz leicht anerziehen. Ich habe mit allen Pferden und Hunden (und auch den meisten Menschen :lol: ), mit denen ich Kontakt habe, kein Problem mit mangelndem Respekt. Mir ist mein Individualabstand zb sehr wichtig, ich verschaffe mir den Respekt dafür von Anfang an, nicht immer mit dem Holzhammer, eigentlich eher selten sogar, aber mit Konsequenz.

    Das heißt nicht, dass ich nicht mit meinen Hunden kuschle oder das Pferd nicht streichle und liebkose. Aber halt so, wie ich mich dabei wohl und geachtet fühle (und natürlich auch die Hunde und Pferde).

    Was bedeutet Respekt von Seiten des Hundes für euch? Wie definiert ihr "Respekt haben", worin zeigt sich Respekt?

    Im Großen und Ganzen bedeutet für mich persönlich Respekt, die Grenzen, die ein anderer setzt, zu respektieren. Wir Menschen haben dafür kulturelle Normen festgelegt, wobei es von Land zu Land differiert, was als respektlos gilt.

    Bei meinen Hunden orientiere ich mich viel daran, was mir meine Hunde im Kontakt mit anderen Hunden beigebracht haben. Ich habe einfach zugeschaut und gelernt.

    Meine ältere Hündin hatte einen Knochen, und der zweite Hund näherte sich? Ein Einstellen des Kauens, ein fixierender kurzer Blick, und der andere Hund drehte ab, und sie hat entspannt weitergefressen.

    Die Große rannte mit Hallo auf eine fremde ältere Hündin zu? Holla, da gabs aber Zunder.

    Ich orientiere mich daran, wie die Hunde untereinander miteinander umgehen, und natürlich an meinen persönlichen Vorlieben. Mir ist wichtig, dass ich nicht bedrängt werde, meine Individualdistanz beachtet wird, außer ich lade ein zu mir, das geht schon nur dadurch, wie ich stehe, mich drehe oder ob ich den Blick abwende.

    Die Große schnuppert mir zb gern am Mund herum, wenn ich gegessen habe und danach mit meinem Kaffee auf der Terrasse sitze. Sie kommt immer her, sobald ich mit Kaffee in der Hand draußen sitze, weil sie weiss, dann bekommt sie ausgiebige Streicheleinheiten. Ich lasse sie an meinem Mund kurz zur Info für sie schnuppern, wenn sie es möchte, hab sie dabei aber fest im Blick und sie darf mich nicht abschlecken.

    Mein Mann findet das eklig, er mag keine Hundenase im Gesicht haben.

    So zieht jeder wohl seine Grenze hier individuell, wie es auch Hunde gibt, die andere Hunde näher an sich heranlassen und welche, die mehr Distanz brauchen und ne kürzere Zündschnur haben.

    Aber wieso? Du sollst dem Hund doch keine draufgeben. :???:

    Wenn er die Salzstange aus deinem Mund nimmt, ist es gut. Wenn er sie nicht nimmt, ist es noch besser. :D

    Es ist einfach nur ein Verhaltenstest, mehr nicht. Ich fand die Reaktionen der Hunde interessant und natürlich haben sie alle die Salzstange hinterher aus meiner Hand bekommen.

    ach so, dann hab ich dich falsch verstanden. Ich dachte, ich locke den Hund an, und wenn er dann 'respektlos' ist und die Salzstange nimmt, dann wird das korrigiert. Sorry ?

    : So klären das Hündinnen unter sich

    Eben; die Betonung liegt bei Hund/Hündinnen und nicht bei Mensch/Hund! :p

    Genau DAS versuche ich die ganze Zeit zu erklären; der Mensch ist kein Artgenosse des Hundes.

    wenn ein Hund es bei einem anderen Hund aber doch recht schnell kapiert, dann liegt es mir persönlich näher, mir an meinem Hund ein Beispiel zu nehmen und es genauso zu handhaben. Dann kapiert er es am schnellsten, meine ich.

    Dagegen, den Test mit den Salzstangen, den finde ich für einen Hund schwierig, weil ich etwas tue, was kein Hund tun würde- anlocken, um dann eine drauf zu geben. Kein Hund würde andere Hunde einladen, seinen Knochen zu nehmen, um zu sehen, wer der Chef ist oder respektiert wird und dann böse werden.

    Das ist ein Widerspruch für den Hund, und ich kommuniziere lieber klar, so dass der Hund schnell versteht, was ich will und nicht um Ecken denken muss.

    @Dakosmitbewohner dann bleibt euch nur, eure Pläne mit dem Zweithund früher als geplant zu realisieren... am besten einen großen schwarzen Hund... aus Erfahrung kann ich sagen, ein Leo hilft (meistens, nicht bei Maltesern :roll:) auch.

    Wir sind am Sonntag am Kanal spazieren gegangen, jeder, wirklich jeder HH ging uns aus dem Weg, der mit dem Rotti, die Leute mit dem Dalmatiner... ein Beagle... wir haben die 3 Hunde (war noch ein Wippet dabei) immer bei uns behalten, meine aber im Freilauf und bei Bedarf (Fahrrad, Jogger) absitzen lassen. Wirklich kein Hund kam ungeplant zu uns her :D

    ich nehme mir ein Beispiel an meiner Hündin und der Schäferhündin, die ich vorher hatte: wenn die nicht angeschnüffelt werden wollen/wollten, dann haben sie das recht deutlich zu verstehe gegeben. Und dann hat sich der Rüde das aber subito zu Herzen genommen. Und dann war alles geklärt und paletti und man war wieder gut miteinander.

    Bei mir wird nicht im Intimbereich herumgeschnüffelt. Bei anderen Leuten auch nicht. Punkt.

    Das kann ein junger Hund durchaus lernen, dass du das nicht möchtest, genauso wie das Schnappen nach Ärmeln/ Hosenbeinen.

    Ich denke, das wird sich schnell geben, wenn du deine Position klarmachst und dem Hund was alternativ zum tun gibst, wenn er ablässt - zb eine Runde zergeln, ein Kommando üben, gern mit Belohnung. Dann weiss er, was er tun und was er lassen soll.

    kurzer Einwurf wegen dem Kratzen- nicht böse sein, aber schau mal nach Flöhen |)

    Eine Freundin hatte auch einen Welpen, der sich immer gekratzt hat, es wurden verschiedene Geschirre gekauft, ihm wurde Widersetzlichkeit unterstellt, weil er sich meistens kratzte, wenn er einen Befehl ausführen sollte.... und letztendlich hatte er massiv Flöhe, nur hat es niemand gemerkt, so dass sich erst mein Kleiner anstecken musste, bevor sie zu TA sind und der sie dann gefunden hat. Man hat nix gesehen, obwohl der Hund weiß war.

    Nur so als Gedanke =)