Beiträge von DerFrechdax

    Der "Schlaganfall" war vermutlich ein vestibulärer Anfall, dh die Hündin litt am Vestibularsyndrom (echte Schlaganfälle sind bei Hunden extrem selten). Leider schläfern da noch heute manche TA vorschnell ein, bzw. raten dazu, obwohl die meisten Hunde sich sehr gut davon erholen, wenn man ihnen die Chance dazu gibt. Das Vestibularsyndrom trifft auch Hunde, die mit superduper gesunden Frischmahlzeiten ernährt werden, und mit Übergewicht hat es auch nichts zu tun.

    Keine Ahnung, ich war bei den Gesprächen mit dem TA nicht dabei. Der Hund konnte von heute auf morgen nur noch nach links im Kreis gehen, kam schlecht hoch und war desorientiert. Die Diagnose des TA war Schlaganfall :ka:. Es wurde dann noch sehr lange abgewartet, ich hätte schon da den Hund erlöst, wenn es meiner gewesen wäre. Erst, als die Hündin plötzlich nicht mehr aufstehen konnte, weil sie plötzlich Lähmungen an den Hinterbeinen hatte, wurde über eine Euthanasie überhaupt nachgedacht. Und der Hund wurde erst noch beim TA vorgestellt und dann noch ein paar Tage Gassi getragen.

    Also nix mit vorschnell eingeschläfert.

    Aber du hast recht, was letztlich die Ursache war, weiss niemand. Ich persönlich hatte für mich aus der Erfahrung eben mitgenommen, dass ich besonders hochwertig füttern will. Wenn die Hunde dann trotzdem krank werden, muss ich mir wenigstens nicht selber vorwerfen, jahrelang am falschen Ende gespart zu haben.

    Letztlich weiß ein gesunder Körper was er braucht und verträgt.

    Ja, dumm nur, dass der Hund nicht entscheidet, was in seinem Napf landet.

    Und wenn ich daran denke, mit welcher Begeisterung meine Hunde alle bisher rohe Putenhälse, Pferderippen oder Ihr Barf allgemein gefressen haben und was für ein Heckmeck es bei meiner DSH war, weil sie immer nach ein paar Wochen ihr Trofu nicht mehr mochte... das Kochen jetzt ist für mich ein guter Kompromiss und kommt von der Beliebtheit, sagen wir mal, an zweiter Stelle :D würden meine Hunde es vertragen, würden sie sicher rohe ganze Fleischstücke mit Knochen und vielleiiiicht einer kleinen Portion Gemüse dazu bestellen.

    DerFrechdax

    Deiner Beschreibung nach hatte die DSHündin Analfisteln, kommt beim DSH gar nicht so selten vor - hatte meine letzte DSH leider auch.

    Das ist eine Autoimmunerkrankung und hat nichts mit dem Futter zu tun.

    Die kommen doch aber auch nicht einfach aus dem Nichts :ka: (gerade Autoimmunkrankheiten scheinen mit dem Darm zusammen zu hängen, da dort ein Großteil des Immunsystems sitzt.)

    Mich hat das damals mit dem Schlaganfall aber viel mehr geschockt. Ich hab mich dann ein bisschen eingelesen und fand einige Artikel zum Thema "Zivilisationskrankheiten" bei Hunden und hab auch mit unserem TA lang darüber gesprochen. Herzverfettung, Diabetes, Schlaganfälle etc. sind möglicherweise u.a. schon auch auf Futter und minderwertiges Fett zurückzuführen, wie beim Menschen auch. Junkfood gegen frisch Selbstgekocht... da wüsste ich schon, was ich wählen würde. Was für Menschen gilt, finde ich, gilt in der Beziehung auch für Hunde :ka:

    (Ist aber nur meine persönliche Meinung, ich will hier niemanden zum Kochen oder Barfen missionieren.)

    Kennt jemand dieses Verhalten auch bei erwachsenen Hunden?

    Ich hab es also wirklich, bei meinen Hunden, nur bei den pubertierenden Jünglingen erlebt.

    Der Kleine hier hat recht bald nach seinem Einzug hier mit fast 10 Jahren meinen Lieblingsplatz auf der Couch mit Lammell drauf und Kissen und allem Pipapo für sich entdeckt... der wurde dann auch großzügig besprengt :barbar:  :motzen:

    Man soll ja nicht schimpfen, aber ich schwör, als ich den Fleck gesehen hab und sofort wusste, wer es gewesen sein musste und mich mit dem Ausruf "Was isn des??" nach ihm umgedreht hab- er ist erstmal in sich zusammengeschrumpft und hat sich in seine Box verkrümelt. Nachher hat er das nie mehr gemacht.

    Einmal noch, in der letzten Läufigkeit im Herbst während der Stehtage, da haben die beiden sich immer mal verlustiert zwischendurch (er ist ja viel zu klein und auch noch kastriert, es bleibt also bei Geplänkel), und ich schätze, die Große hat wohl ein Tröpfchen Urin verloren, jedenfalls stellt sich der Kleine auf den Teppich, schnüffelt nochmal kurz zur Absicherung und strullt entspannt mit seligem Blick los... boah, hab ich einen Brüller losgelassen, den armen Hund hats ganz gerissen.

    Also, ja, Alter schützt vor Markieren nicht, besonders bei Terrier-Charakterköpfen :lol:

    ich kann nur von mir sprechen, meine DSH- Hündin bekam damals vom Züchter Eucanuba- Futter mit den wärmsten Empfehlungen mit, was ich ne ganze Weile weitergefüttert hatte. Aus meiner Familie nahm jemand aus dem gleichen Wurf die Vollschwester, die mit Aldi- Trofu für 3€ den Sack gefüttert wurde.

    Nachdem meine Hündin ständig Hautprobleme hatte, stellte ich auf ein Sensitiv Futter von RC um, die Vollschwester erhielt weiter Aldifutter.

    Meine Hündin war immer ein bisschen unwohl über die Jahre, am meisten hatte sie Probleme mit der Haut. Als ich dann, als sie 8 war, anfing zu barfen, lösten sich sämtliche Probleme, die sie hatte und bei denen auch der TA, den wir sehr häufig aufsuchten, nur hilflos die Hände heben konnte, in Wohlgefallen auf. Sie lebte noch 5 weitere Jahre, ihre Hotspots waren Geschichte, eitrige Pickel waren endgültig weg, sie roch besser, die Verdauung war besser. Und 13 Jahre ist für eine DSH auch nicht wenig, die sie restlich noch bei recht fitter Gesundheit leben durfte

    Die Vollschwester lebte zweieinhalb Jahre weniger, sie wurde nur bissi über 10.

    Sie war ihr Leben lang ruhig, wenig krank, bekam dann mit 9 Probleme beim Kotabsatz, der Verdacht war irgendwas mit Krebs, ich bring es gar nicht mehr zusammen. Sie musste monatelang Medikamene für einige Hundert Euro bekommen, die wie eine Art Chemotherapie wirken sollten (ich bring es leider nicht mehr zusammen, ist schon so lang her und weiss ich auch nur aus Erzählungen der Besitzerin). Plötzlich bekam die Vollschwester dann Gleichgewichtsstörungen, konnte nur noch im Kreis laufen, hatte Symptome eines Schlaganfalls, erhielt wieder teure Medikamente, nur um dann nach einem weiteren Schlaganfall (?) nicht mehr laufen zu können. Da wurde sie eingeschläfert.

    Ich habe mir seitdem wirklich viel Gedanken zum Thema Futter und Ernährung gemacht, und stehe inzwischen auf dem Standpunkt, dass jeder Euro, den du am Futter sparst (ich rede jetzt nicht von mit Blattgold verzierten Gänsebrüstchen, sondern von hochwertigem, gesundem Futter), den gibst du am Ende -möglicherweise-beim TA aus, um Krankheiten zu behandeln, die durch das mangelhafte Futter erst entstanden sind.

    Ist nicht bei jedem so, es spielen zu viele andere Faktoren auch eine Rolle, aber "Der Mensch ist, was er isst" gilt mMn auch bei Hunden.

    Deshalb käme mir billiges Trofu aus dem Discounter nicht ins Haus.

    (Meine beiden werden übrigens aufgrund von Unverträglichkeiten von mir täglich in unbescheidener Menge bekocht :D )

    So ruhig hier geworden. Sind denn noch Selbstversorger unterwegs?

    Hier nur Hobby- Zusatz- Nebenbeiversorger :winken:

    Ich muss zugeben, ich bin momentan etwas desillusioniert :ops:

    Als wir vor 8 Jahren hier eingezogen sind, habe ich mit sehr viel Energie und Elan den Garten geplant und bepflanzt, auch eine Ecke zum Gemüse und Beerenobst ziehen war geplant und wurde umgesetzt... Apfelspaliere gesetzt, ich habe 2 Hochbeete gebaut, ein Gewächshaus geschenkt bekommen...

    Nach anfänglichen guten Ernten kam bei mir jetzt leider nach und nach die Ernüchterung :( :

    Spoiler anzeigen

    Zuerst habe ich festgestellt, dass irgendwas im Boden mir regelmäßig alle Kohlsorten an den Wurzeln abfrisst, so dass sie keine Frucht ansetzen und einfach umfallen. Das gleiche bei Möhren o.ä.

    Gedüngt hab ich mit eigenem Kompost, vielleicht war da was drin.

    Dachte ich mir, macht nichts, dann säst du eben Spinat, Feldsalat, ziehst dir Tomaten, Schlangengurken, Zucchini... Spinat und Feldsalat mickerte immer nur oder schoss so schnell, dass wir mit dem Essen nicht hinterher kamen- Tomaten haben vor 2 Jahren tatsächlich in unserem Urlaub die Ratten, die im geschlossenen Kompost saßen, gefressen, die wir erst letztes Jahr ein für alle mal losgeworden sind (Schwiegermutter hat sie flitzen sehen und die angenagten Tomaten entdeckt, ich hätte das sonst auch nicht geglaubt).

    Zucchini wächst auch nicht so toll, manchmal erwische ich eine Pflanze, die dann mega trägt, und manchmal gehen mir alle 3 ein, die ich geholt hatte. Selbstgezogene Saaten gehen mir übrigens grundsätzlich ein :ops: deshalb hole ich mir vorgezogene Pflanzen.

    Jetzt sind mir letztes Jahr alle 4 Johannisbeeren an einer ganz mysteriösen Krankheit eingegangen, die Blätter wurden einfach gelb und haben sich eingerollt und die Büsche, schön groß und ca. 10 Jahre alt, sind einfach eingegangen. Neu gekaufte 3 Büsche hatten letztes Jahr im Herbst dann auch schon wieder gelb- braune Blätter... mal sehen, ob sie überhaupt wieder austreiben.

    Das einzige, was noch steht (außer der Kirsche und dem Spalier), ist momentan die Himbeere, ein Birnen- und Apfelbäumchen und der Rhabarber. Ich hatte 3 Stöcke, jetzt sind es noch 2, weil sich die Große durch den Zaun gequetscht hat und den 3. ausgebuddelt und gemeuchelt hat.

    Äpfel gab es letztes Jahr auch kaum... dafür Kirschen, die hat sich unser Opa geholt und wollte Wein draus machen, den wir auch abbekommen sollten.... der hat mir leider gar nicht geschmeckt :igitt:  :lol:

    Ich lese mal weiter hier mit, vielleicht lese ich noch den einen oder anderen Tipp und krieg wieder Lust aufs Gärtnern... die Hochbeete fallen zu allem Überfluss auch noch auseinander, so dass ich die eigentlich neu machen müsste.... xD

    Und da unsere Marmelade zur Neige geht, muss ich mir was einfallen lassen, sonst gibts diesen Sommer keine Ernte... puh, mal sehen, wie's dieses Gartenjahr wird.... :lol:

    ich würde das Verhalten von deinem Hund nicht überbewerten und denke nicht, dass er dir damit etwas über deinen Gesundheits- oder Gemütszustand oder den des Gassimitgängers mitteilen wollte.

    Meine Hunde zeigen allerdings ebenfalls eine leichte Irritation, wenn ein gut bekannter Begleiter uns an einem Punkt der Runde verlässt. Ich sag dann auch, is okay, und die Hunde schließen sich mir dann an und gut is.

    Ganz schlimm war es, wenn ich die Runde mit meinem Mann zusammen gegangen bin und dann aus welchen Gründen auch immer umgedreht bin und er geht zb weiter, oder andersherum, oder er nimmt nur einen Hund mit und ich bin mit dem anderen heim gelaufen. Haben wir alles schon umständehalber probiert und manchmal gezielt geübt, und es war für die Hunde quasi gar nicht nachvollziehbar und ein ziemlicher Konflikt, den sie zögerlich aufgegeben haben... wie jetzt, die geht da einfach weg... wir sind doch Familieee... :lol:

    Aber mit ein bisschen Zureden war es dann immer in Ordnung.

    Ich löse diese Irritation für den Hund dann auf indem ich ihm deutlich zu verstehen gebe, dass ich das völlig in Ordnung finde. Ähnlich wie beim Zeigen und Benennen: "Ja, xy geht jetzt weg. Ist Okay. Komm, wir gehen weiter." Er braucht sich dann also nicht drum zu kümmern und kann beruhigt mit mir weiter gehen.

    So mache ich das auch, und so kann ich inzwischen auch mit anderen Mensch- Hund - Gespannen loslaufen und zwischendrin zb umdrehen oder mich trennen, ohne dass es die Hunde sehr irritiert, auch im Freilauf kommen sie zügig mit mir mit.

    Sieh es als Übungssituation, die du zum Training für euch nutzen kannst :bindafür:

    die haben wohl noch nie gesehen, wie schnell die flitzen können, wenn sie nicht eingefangen werden möchten :ugly:

    och, auf der Hundewiese sind für diesen Fall jedenfalls jede Menge hilfsbereite Hunde anwesend :pfeif:

    Das glaube ich gerne :lol:

    Unsere beiden Zwergis sind letzten Sommer mal ausgebrochen, weil die Kinder das Türchen nicht gescheit zugemacht haben... da hat sich die Große auch mehr als gerne geopfert :stock1:   :lol:

    Sie ist da zum Glück nicht ernsthaft, sondern kaspert mehr herum und "spielt". Ich hab es zum Glück gleich sofort aus dem Küchenfenster gesehen, wie sie hocherfreut und mit fliegenden Ohren um das Trampolin herumgehüpft ist - dachte, ich seh nicht recht, als beim Nachschauen da eins unserer Karnickel sitzt :shocked:

    Nach dem Hunde wegsperren hatte ich dann noch ne Weile meine Freude dran, bis ich es wieder in den Auslauf treiben konnte :D

    Unglaublich wie die flitzen können

    mitten auf der Hundewiese eine Picknickdecke ausgebreitet

    da kann ich mir auch appetitlichere Orte vorstellen als ne Hundewiese mit entsprechender Hundehaufen- Ausstattung :lol:

    Das mit dem Kaninchen im Freilauf ist natürlich auch dumm.. abgesehen von der Gefahr durch Hunde, die haben wohl noch nie gesehen, wie schnell die flitzen können, wenn sie nicht eingefangen werden möchten :ugly:

    Hi,

    zuerst bin ich über die Rassemix- Beschreibung gestolpert- DK- Labrador aus der Türkei? Hmmmm.... :denker: hat das die vermittelnde Stelle dir so gesagt? Mich persönlich, ich gebe es zu, würde ja ein Photo des Hübschen sehr reizen :sweet: (einfach extern über einen Bilderhost hochladen und dann hier verlinken).

    Dann zu dem Verhalten bei Hundesichtung, es kann sich um extreme Aufregung handeln, manche Hunde "singen" dann richtig vor extremem Stress, den sie in Erwartung des Kontakts haben. Aggression zeigt sich eher durch Fixieren, sich steif machen und staksendem Gang, ein böses Bellen oder knurren und fletschen.

    Ich würde mit so einem Hund erstmal die Grundlagen üben, die daraus bestehen, dass der Hund sich auf mich konzentriert und achtet und der Rückruf sitzt. Bis er auch mit Fährte in der Nase (wenn der DK stimmt, wird er eher die Nase am Boden oder in der Luft haben als den Kopf bei dir) auf einen Rückruf hört, würde ich ihn nicht ohne Leine laufen lassen.

    Das Thema Hundekontakt kann man später angehen, wenn euer Verhältnis sich gefestigt hat und ihr euch besser kennt.

    Ihr habt den Hund erst ein paar Wochen, d.h. ihr kennt noch nicht alle Facetten seiner Persönlichkeit.

    Später kann man mit einem Schau- Signal und Belohnung arbeiten, ausweichen, Bögen laufen um andere Hunde, von einem Trainer moderierte Hundebegegnungen. Aber das ist man noch Zukunftsmusik. Bis dahin gilt vermeiden und aus dem Weg gehen, soweit möglich.

    Grundsätzlich nur: Es gibt Hunde, die haben einfach keinen Bock auf andere Hunde. Manche sind zb territorial oder bewachen tatsächlich ihre Leute. Andere haben schlechte Erfahrungen gemacht und mögen deshalb keine anderen Hunde. Rüden sind vielleicht mit anderen Rüden unverträglich (gibts auch bei Hündinnen). Und andere schaukeln sich im Adrenalinüberschuss hoch und kennen kein Halten mehr, wenn sie einen anderen Hund sehen und sind dann einfach komplett out of order, aber nicht aggressiv. Dann dringt man schlecht durch zum Hund und kann u.U. erstmal nur managen.

    Es gibt ganz verschiedene Konstellationen und Gründe für das Verhalten eures Hundes bei Hundesichtung. Vielleicht kannst du mal filmen und dann über YT hochladen und hier verlinken?

    Grüße vom Frechdax :winken:

    Edit: und weil um einen DK geht... rufe ich mal ganz frech hasilein75 :mrgreen-dance: