Hi, ich kann dir nichts raten, nur ein paar Möglichkeiten nennen:
Wenn ich das hier lese...
Es knallt zu 90% wenn sie an der Leine sind, zu 10% wenn es zu einer beengten Situation kommt. Und dann nur im heimischen bzw in heimischer Nähe.
... dann ist mein erster Gedanke, diese Situation zu vermeiden.
Also zB nur noch getrennt Gassi gehen, oder nur mit Hilfe zu zweit und jeder einen Hund, um die Situation von beiden Hunden angeleint eng neben dir (Ressource) zu vermeiden.
Ebenso würde ich enge Situationen vermeiden, zb Hunde nicht gemeinsam füttern, immer ein Auge auf sie haben, wenn einer vor Türen oder Durchgängen liegt oder diese bewacht oder blockiert.
Ich würde getrennt füttern, richtig mit Tür zu.
Und ich würde die Hunde, wenn sie allein im Haus sind, trennen. Durch Gitter, Tür, irgendetwas. Auch im Auto, lieber die beiden in jeweils eine Box oder den kleinen Hund wenigstens in einer Box sichern, den anderen daneben im Kofferraum (falls Ihr ein Auto bzw. einen Kombi habt)
Es kann sein, dass das nie mehr wird, Hündinnen sind da etwas eigen.
Es kann sein, dass eine Kastration hilft, wenn die Hündin hormonelle oder anderweitige gynäkologische (sagt man das beim Hund auch?) Probleme hat. Wurde denn mal geschaut, wo die Scheinschwangerschaft her kam? Gebärmutter wurde angeschaut?
Ich tu mir schwer, so eine gravierende Verhaltensänderung unter "so isses halt jetzt" abzulegen. Ich würde mit dem TA erstmal schauen, ob körperliche Ursachen vorliegen, die Hündin Schmerzen hat.
Vielleicht geht es ihr auch nicht gut, und sie will deshalb vielleicht ihre Ruhe und die Terrierhündin geht ihr vielleicht auf den Geist. Das kann man selbst durch gutes Beobachten herausfinden, oder ihr holt euch einen Trainer, der zu Hause die Interaktion der Hunde anschaut.
Ansonsten hilft nur Management und vorausschauendes Verhalten eurerseits oder am Ende die Abgabe eines Hundes, wenn alle Stricke reißen.
Alles Gute für euch 