Beiträge von DerFrechdax

    um euch nich ein bisschen zu ärgern, schwärme ich euch noch ein bisschen von meinem gerade beendeten Abendessen vor :p  :D

    Es gab frischen geräucherten Saibling auf gebuttertem Ciabatta mit Avocado-Gurken- Tomatensalat mit Cashew drin (mein absoluter Lieblingssalat :nicken: ) und als Nachtisch ein Brötchen mit Lindenblütenhonig (ebenfalls mein Lieblingshonig) ... war sooo lecker! :mrgreen-dance: Und leider schon weg :(

    wie es aussieht, wenn man Geld spart (sparen muss) beim Hund habe ich gesehen, als wir den Kleinen zu uns genommen haben. Der Vorbesitzer musste schon recht rechnen mit seinem Geld und hat vieles einfach laufen lassen und nie abgeklärt. Er hatte drei Hunde, und nach und nach wurde dann auf 1 reduziert, weil sich Nachwuchs angekündigt hatte.

    Er hatte unseren Kleinen eigentlich nur in Pflege genommen und sogar Futterkosten von der "richtigen" Besitzerin erstattet bekommen. In der Zeit, als der Kleine bei ihm war, so 18 Monate waren das, wurde weder das häufige Erbrechen tierärztlich gescheit abgeklärt, noch wurden seine Zähne gemacht. Deutlich zu dünn war er auch, das Fell stumpf.

    Als ich ihm das erste Mal ins Maul geschaut hab, bin ich fast in Ohnmacht gefallen. Also wurde erstmal das Erbrechen und die Durchfälle abgeklärt (Giardien und Unverträglichkeiten), dann die Zähne saniert (wurden welche gezogen, die abgebrochen waren, und Zahnstein des Todes entfernt) und dann fehlte wenigstens die Tollwutimpfung. Und aufgefüttert musste er auch werden.

    In den zwei Jahren, die der Hund bei uns ist, haben wir schon einiges reingesteckt, TA und auch Futterkosten, natürlich haben wir das auch gerne gemacht. Wenn ich mir allerdings vorstelle, wie der Hund vorher gelebt hatte, gezwungenermaßen, mit Bauchschmerzen und Zahnweh :fear:

    Ich mache dem Vorbesitzer keine Vorwürfe und möchte wirklich niemanden an den Pranger stellen, aber es ist schon ein Unterschied, ob ich mir Behandlungen oder teureres (und damit meine ich hochwertigeres) Futter leisten kann, ohne selbst am Fensterkitt knabbern zu müssen, oder ob ich so sehr rechnen muss, dass Behandlungen nicht drin sind und der Hund das billigste Billigfutter aus dem Netto fressen muss.

    Hat man einen unkomplizierten Kandidaten, ist alles paletti, man muss ja auch keine Probleme herbeireden, wo keine sind. Und wenn ein Hund billiges Futter verträgt und man selbst hat kein Problem damit... aber ist es anders und der Hund hat warum auch immer einen Bedarf an Dingen die Geld kosten... ich bleib dabei, es ist unfair dem Tier gegenüber, und unser Kleiner hat mir unheimlich leid getan, denn der Sparkurs hatte ihm nichts Gutes eingebracht, auch, wenn es schlichtweg nicht anders ging.

    Dann gib bitte mal Bescheid, wie der Sonnenblumenhackfleischersatz schmeckt.

    Hast du das Hack selber gemacht? Und kannst du bitte berichten wie es schmeckt

    Also, ich finde, es schmeckt wie Sojagranulat, ziemlich neutral und mit entsprechenden Gewürzen im Chili selbst kann man es gut essen. Bissi teurer als Soja ist es, aber wenn jemand Soja nicht mag oder lieber regionaler essen will, auf jeden Fall eine Alternative. Mir persönlich fehlt ein bisschen das Fett und das Aroma vom Hackfleisch, wenn ich Chili ohne Fleisch koche. Mit Hack und einer geräucherten Bauchseite schmeckt es mir am liebsten :ops:

    Dafür macht es ohne Fleisch nicht so voll, und man ist trotzdem satt. Und ich esse automatisch eine kleinere Portion :lol: Außerdem wollen wir unseren Fleischverzehr dauerhaft auch ein bisschen reduzieren.

    Selbstgemacht habe ich es nicht, habe es aus dem Rewe gestern mitgenommen, die haben eine recht umfangreiche Bioecke. Im Biomarkt gibts das auch. Übrigens mag ich Lupinen und Linsen als Fleischersatz am liebsten die haben wenigstens doch noch sowas wie Aroma, ein bisschen nussig, bilde ich mir ein.

    Aber um mal anzuwechseln - jederzeit :bindafür:

    War eine riesige Portion

    Versteh ich. Irgendwo muss man anfangen, die vielen Nudeln müssen ja endlich mal aufgegessen werden :p  :lol:

    Moin, ich möchte gerne die Wildform vom Holunder haben. Ich habe bisher nur Zuchtformen in den Gärtnerein gefunden. Hat jemand einen echten Holunder?

    Ob der bei uns echt ist, weiss ich nicht, aber er wuchs einfach so bei uns im alten Garten, und als wir umgezogen sind, hab ich ihn ausgebuddelt und mitgenommen. Nach ein paar Jährchen ist er jetzt schon bestimmt 4 Meter hoch, schön bogig überhängend.

    Vielleicht kennst du jemanden, der einen wilden Schößling im Garten hat, den du ausgraben kannst?

    Wir haben übrigens auch noch einen schwarzen Holunder aus der Gärtnerei mit rosa Blüten und purpurnen Blättern gesetzt, aber der ist recht zickig, wächst mickernd und bekommt von Jahr zu Jahr weniger Blätter. Besonders robust scheint er mir nicht, im Gegensatz zu dem "wilden" Holunder, der wächst, als ob es kein Morgen mehr gäbe. Beim Kompost hat sich vor 2 Jahren wieder ein neuer Holunder von selbst niedergelassen. Den lasse ich auch stehen, der gibt dem Kompost schönen Schatten.

    Wenn möglich, würde ich also einen wild irgendwo Gewachsenen ausgraben.