Beiträge von DerFrechdax

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    Tochter hat einen Biscuitkuchen gebacken und ihn mit luftig aufschlagbarer Kokoscreme aus dem Biomarkt und Himbeeren, Erdbeeren und Mangostückchen (aus dem Gefrierschrank) gefüllt- himmlisch.

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    Ich möchte mich mal nett mit einem anderen Hundebesitzer unterhalten können, auch wenn beide Hunde angeleint sind

    Ich finde, dass es entspannter ist, wenn der Hund weiß, dass an der Leine Sendepause ist. Nach dem Gassi verquatsche ich mich oft noch mit meiner Gassi- Partnerin, da stehen, sitzen oder liegen unsere Hunde halt im Standby- Modus so herum und warten drauf, dass es weiter geht. Das können Hunde durchaus lernen, und am einfachsten macht man es sich, wenn man konsequent ist, dann weiß der Hund, woran er ist und fertig.

    An der Leine Kontakt finde ich schwierig, weil es schnell kippen kann und die Hunde auch nicht weg können wenn es ihnen zu viel wird.

    Und wenn du deinem Hund zur Sicherheit den Maulkorb draufpackst, das Licht auslässt und mit einer guten Taschenlampe durchs Treppenhaus rausgehst?

    "Meine" Zeiten oder "deine" Zeiten gibt es eigentlich nicht. Jeder kann kommen und gehen, wie es mag. Absprachen leben halt vom Goodwill aller Beteiligten. Nur die Haustüre blockieren geht natürlich auch nicht und jemanden abfangen ist gelinde gesagt unhöflich, wenn man weiß, dass die Hunde sich nicht grün sind.

    So wie ich das verstehe, ist das ja inzwischen ein Problem, dass beide Hunde sich nicht mögen, also der Spitzmix genauso wie deiner.

    Hast du schonmal gefragt, warum sie das machen, immer direkt euch hinter hergehen und euch draußen abfangen? Vielleicht wollen sie irgendwas "trainieren" oder so :ugly:

    Wie gesagt mich nervt es weil die, die so denken, hatten es vermutlich leichter.

    Das kommt natürlich auf den Hund an... Natürlich gibt es Hunde, die es einem leichter machen und welche, die echte **** sind. Und welchem die geprägt sind und nicht anders können.

    Aber letztlich kommt es drauf an, was man daraus macht. Und, es ist wie bei der Kindererziehung- es ist nicht immer alles so, wie es scheint.

    Und auch unter Hundehaltern ist nicht alles wirklich Gold, was glänzt. Niemand ist perfekt. Niemand.

    ich habs halt einfach satt dass die Schoßhündchen-Besitzer mich als unfähigen Hundehalter hinstellen nur weil ihr Hund nicht gerne mit anderen spielt und deshalb lieber sowieso im Umkreis von 1 Meter bleiben

    Dass du dich in der Situation als unfähigen HH fühlst, ist dein eigenes Gefühl und deine eigene Wertung :smile:

    Es könnte auch sein, dass die kleinen Hunde deshalb bei ihren Besitzern bleiben, weil sie gelernt haben, dass ihre Besitzer sie schützen vor andonnernden großen Hunden, und sie sich nicht weiter weg trauen. Ein großer Hund kann in vollem Lauf einen kleinen Hund überrennen und dabei weh tun und sogar schwer verletzen, ganz ungewollt.

    Außerdem weißt du nicht, ob die "Schoßhündchen" gesundheitliche Probleme haben oder alt sind.

    niemand im Forum ist derjenige mit dem freien Hund der zu anderen ungefragt hinrennt.

    Doch, meine Leonbergerhündin war so als junger Hund. Die ist hingerannt, kurz vor dem Hund dann in Spielposition gegangen (Po hoch, vorne runter) und vor den Hunden mit Abstand herumgesprungen. Sah lustig aus, die meisten Hunde fanden es... :hust: ...äh ja. Sehr doof. Und manche gestandene Hündin ist ihr erstmal maßregelnd in die Parade gefahren.

    Ich selber fand das Verhalten anfangs nicht sooo unhöflich, es war ja keine Aggression im Spiel, der andere Hund ist nicht berührt worden, aber die Reaktionen der anderen Hunde haben mir gezeigt, dass das einfach nicht gut ankommt. Also haben wir es unterbunden und nicht mehr vorkommen lassen.

    Heute weiß ich, dass dieses hinrennen an sich, ohne einen zurückhaltenden Bogen zu laufen, schon per se als Respektlosigkeit gesehen wird. Auch, wenn der andere HH sagt: "Lassen Sie sie ruhig her!" Nein. Mach ich nicht (Inzwischen ist sie ja verstorben).

    Ich frag mich nur ob sich das irgendwann auch auf das Verhalten auswirkt, dass er ungefragt zu Hunden rennt wenn er mal nicht angeleint ist?

    Da gehört Training dazu. Ein Stopp- Signal auf Distanz, und ein Rückrufsignal zu mir, so mache ich das. Das übt man an der Schlepp, erst ohne Ablenkung, später dann mit. Irgendwann sieht der Hund, da kommt ein anderer Hund, und im Idealfall schaut er nach dir und kommt her, um seine Superbelohnung abzuholen. Und dann leint man an.

    wenn andere Hunde frei sind und auf einen zudonnern.

    Da gehört ein gewisses Auftreten dazu, eine innere Körperspannung, der Blick, die Bereitschaft, dem Hund wirklich was entgegen zu setzen und ernst zu machen.

    Hier lief auf der Straße ein DD ohne Besitzer herum, den hab ich zu spät gesehen, da stand er auf der anderen Straßenseite, und meine Leohündin stand hinter mir. Ich hab erstmal meine Schlappen weggekickt, damit ich einen guten Stand hatte, und als der Hund drohend und fixierend geduckt auf meine Große zugegangen ist, hab ich mich davorgestellt und den Hund angebrüllt, dass er sich schleichen soll. Hab mich vorgebeugt, den Arm ausgestreckt und "GEH ABBB" gebrüllt.

    Er hat erst doof geschaut, ist stehen geblieben, und tatsächlich hat er auf den Befehl oder mein Gebrüll, oder alles zusammen reagiert und ist gegangen. Ich hab den unbeweglich fixiert, bis er ums Eck war. Erst dann sind wir weiter. Danach ging mir dann die Muffe... xD

    Bei mehreren Hunden kann man wohl nicht viel machen, und es kann dir auch passieren, dass der andere Hund nicht auf dich achtet. Aber die Blender, die eigentlich nur so tun als ob sie selbstbewusst wären, die kann man so schon gut abhalten. Und ein bißchen Glück gehört auch dazu.

    Belohnt ihr die Hunde dann noch oder werden sie schlicht ignoriert wenn ihr sie unter/neben/zwischen euch ablegt?

    Er wird dann weitestgehend ignoriert und schläft auch die meiste Zeit. Belohnung würde ihn zu sehr pushen. Je nach Situation sag ich auch gar nix, wenn ich mich hinsetze, und lasse ihn selbst entscheiden, ob er steht, sitzt oder liegt. Wenn seine Erregungslage hoch ist, muss er ins "Platz" und dort bleiben, bis ich es aufhebe.

    Zu Hause ist es übrigens mit Kindern ganz anders. Nach dem ersten Trubel wenn die Gäste kommen, verzieht er sich unangeleint irgendwohin, wo er mich noch sehen kann, und liegt dann da. Er ist zufrieden, solange kein Kind zu ihm hinrennt und ihn begrabscht, was ich unseren Gästen bzw. deren Kindern natürlich vorher beigebracht habe.

    Dass er angeleint bei mir bleiben muss, ist zb, wenn wir bei Kinderfesten eingeladen sind, die den ganzen Tag dauern und wo wirklich viel Geschrei und Trubel ist und vielleicht noch der Familienhund oder Gasthunde herumrennen.

    Da klinke ich mich tatsächlich weitgehend aus und kümmere mich in erster Linie um meinen Hund. Das mache ich aber wiederum je nach Gefühl, es gibt Tage, da ist er die Ruhe in Person, und es gibt Tage, da braucht er mich zum Regulieren. Er ist schon so zu mir gekommen, ich habe das Gefühl, er braucht manchmal jemanden, der ihn aus hohen Erregungslagen herausholt, weil er dann schlecht selbst rausfindet. Vielleicht ist das so ein Terrierding? :denker: Ist ja mein erster Terrier...

    Ach so, ich sitze natürlich absichtlich immer eher am Rand, oder so, dass der Hund abgeschirmt sitzt. Man muss es ihm ja nun nicht schwerer machen, als es für ihn eh schon ist. Mitten drin wäre für den Kleinen auch too much.