Mein Erfahrungsbericht zum Thema Zecken:
Unser Gio ist bei uns im Jänner eingezogen. Bereits Anfang März hatte er einen ersten Zeckenbiss, da fing ich an mich mit dem Thema auseinanderzusetzen, wie ich ihn am besten schütze. Chemiekeule oder doch eine sanftere Methode versuchen?
Noch während ich überlegte, folgten ein paar weitere Bisse. Unsere täglichen Spaziergänge führen uns am Flussufer entlang durch hohes Gras, wie ich jetzt weiß, die ideale Umgebung für Zecken.
Und dann wurde Gio krank, Anfang April, die Diagnose lautet Anaplasmose, höchstwahrscheinlich durch einen Zeckenbiss eingefangen.
Im gleichen Moment erhielt er das Seresto Band, weil ich zu viel Angst hatte, dass er nochmal einen Biss abkriegt. Wir finden jetzt täglich tote Zecken überall im Haus, erst jetzt merke ich, wie viele von den Viechern er einsammelt. Und zu Beginn hat er sich wegen dem Seresto häufig gekratzt, jetzt ist es schon besser geworden
Jetzt sind wir noch dabei, die Antibiotika-Kur abzuschließen, und ich hoffe sehr, dass er dann wieder gesund ist. Habe mir zuerst schlimme Vorwürfe gemacht, dass wir so lange zugewartet haben.
Die Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Es gibt Hunde, die sind einfach Zeckenmagneten, so wie offensichtlich meiner, und dann kommts natürlich drauf an, ob man sich viel in der Natur bewegt, durch hohes Gras läuft etc.
Wir werden jetzt sicher mal längere Zeit auf die stärker wirksamen Mittel setzen, auch wenn ich nicht glücklich darüber bin. 100% Sicherheit gibt es sowieso nie.
lg Angela