Beiträge von Flauschig

    Flauschig ich glaube du reagierst gerade auf etwas, was gar nicht von Potato geschrieben wurde, sondern auf das was du mit deinem Hund erlebt hast?

    Ich habe von außen schon beide Vorwürfe bekommen, "zu früh" und "zu spät", ich fand beides grausam und das Thema ist hoch emotional. Man kann eigentlich nur im Einzelfall eine Entscheidung treffen, und nur wenn man den Hund vor sich hat. Und auch dann gibt es nicht "den einen" Moment, sondern eine Zeitspanne, in der die Entscheidung gerechtfertigt ist.

    Ich könnte nichtmal aus der Erfahrung mit meinen Hunden mit Sicherheit sagen "bei xyz wird eingeschläfert", schon weil ich die Entscheidung bei Cati ganz anders getroffen habe als bei Conny...

    Ne ich kann mir nur vorstellen wie ne Fehlstellung der Gliedmaßen an nen Mastiff aussieht, der nen Lipodem hat und noch dazu Hüftkrank ist.

    Die ganzen anderen Wehwechen denkt man sich mal dazu,das will ich nicht nochmal zitieren.

    Ich hab oft genug gesagt das ist meine Meinung die niemand gefallen muss.

    Und trotzdem wird ein Drama draus gemacht

    "Schmerzen" ist ja keine Absolutheit, sondern eine Skala. Und irgendwie muss man dann für jeden individuellen Fall feststellen, wo der Hund da zwischen Schmerzen und noch Lebensfreude ist. Ich wünsche diese Entscheidung auf jeden Fall keinem (gerade bei einem jungen Hund, bei alten wird sie leider fast jeder irgendwann treffen müssen) und glaube sie ist auch unglaublich schwer.

    Allerdings gibt es in der Realität leider nicht nur Menschen, die ihre Tiere am Leben erhalten, weil sie nicht loslassen können, sondern auch viele, die schnell einschläfern würden, weils zu teuer und mühselig ist.

    Aber das wird jetzt auch alles etwas zu ot.

    Du hast woll noch nie ein Hund mit Deformation in den Vordern Gliedmaßen besäßen.

    Ich schon und ich weiß was das für den Hund heißt und ich sagte ja ich hatte selbst ein Hund der sich zum liegen hingeschmissen hat.

    Mein Hund war aber nur 14/15 Kilo schwer und hatte kein Lipodem das ihn dazu belastet hat.

    Ich kann mir nur zu Gut vorstellen, wie der Hund gekämpft hat

    Denn noch mal die Hunde wissen nicht das ihre Gliedmaßen defomiert sind.

    Die denken sich nur heute lauf ich diesen Weg und nicht wie defomiert sind nur meine Füße.

    Ich sollte mich schonen.

    Denn letzters wäre Menschliches denken

    Und ja die Hunde spüren totale Schmerzen, die Hunde sind mit Arthrose verseucht bis oben hin durch das fehlerhafte Gangbild.

    Glaubst du wirklich das diese ganzen Erkrankungen keine Fetten Spuren hinterlassen

    Naja, das ist ja der Punkt, ich kann ja eben auch Lebensfreude haben wenns mir nicht gut geht, ich Schmerzen habe, behindert bin... Ich würde ja jetzt auch einen Mops nicht per se einschläfern. Ich glaube dass man das bei seinem Hund schon merkt, es eben nur irgendwann schwer ist sich einzugestehen dass es nicht mehr so ist, und noch schwerer die Entscheidung treffen zu müssen.

    Du kannst Lebensfreude empfinden weil du weißt das du Krank bist.

    Nen Hund weiß es nicht, der merkt nur die Schmerzen und die Einschränkung.

    Und wenn die Prognose dann ist das es nicht sehr wahrscheinlich ist das der Hund nen normales Leben führt(siehe Lipodem und die heraus gehenden schweren Missbildungen) dann ist es vorbei.

    Dann mach ich den Hund nen schönen Tag und dann ist es vorbei.

    Da stell ich meinen eignen Egoismus hinten an.

    Aber wie gesagt das ist nur meine Meinung

    Ich weiß nicht, ich finde es auch schwer zu sagen, welches Leben lebenswert ist. Aber ich meine, man kennt ja seinen eigenen Hund. Ich würde schon sagen, wenn ich meinem Hund trotz Schmerzen und Einschränkungen noch eine gewisse Lebensfreude anmerken würde, würde ich ihn nicht einschläfern. Wenn man allerdings merkt er quält sich wirklich nur noch, hat langfristig auf nichts mehr Lust und wirkt langfristig wirklich depressiv, dann wohl ja.

    Es ist nicht schwer, es ist unmöglich. Außer es betrifft das eigene Leben.

    Das Problem bei Hunden ist (aber sicherlich auch bei anderen Tieren): Sie leben im Hier und Jetzt. Und sie zeigen "Leid" erst an, wenn es nicht mehr anders geht. Darum müssen sie, in meiner Wahrnehmung, viel mehr leiden, denn die "Mitteilung", dass es gar nicht mehr geht, tritt wohl erst ein, wenn sie schon viel gelitten haben.

    Das ist das, mit was wir Menschen kämpfen: Ab wann ist das Leben des geliebten Tieres nur noch für uns wichtig.

    OPs, nur damit Hund einigermaßen (oder mehr schlecht als recht) das tun kann, was ihm zusteht, gibt/gäbe es bei mir nicht. Und da ist unabhängig von meinem "mitleiden". Denn es geht um den Hund und nicht um mich.

    Danke eben selbst mein Hund wollte im Sterbe Protzes aufstehen trotzdem hat er Massiv gelitten in dem Moment. :ka:

    Nur weil ein Hund irgndwas zeigt heißt es nicht automatisch das es ihm gut geht.

    Nen Mops will auch laufen und kann es nicht wirklich

    Ich hab gerade den Artikel über die Mastiffs beim Rückert gelesen, unvorstellbar...

    https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.p…X6ywtyV8jZ4oYdE

    Ich finds heftig was der Hund alles ertragen musste.

    Jetzt mal ehrlich und mal nicht durch die Blume.

    Der Hund hätte früher eingeschläfert gehört, das sind alles Erkrankungen die verdammtes Leid produzieren und scheinbar waren die dutzenden Ops(die ich jetzt in der Anzahl niemals bei meinem eigenen Hund gemacht hätte) nicht grade erfolgreich.

    Und grade dieses Hinschmeißen lässt für mich alle Alarm Glocken klingen.

    Das war bei meinem uralten Hund auch so im letzten Jahr.

    Das ging auch immer damit her das der Hund nicht selber mehr vorne tragen konnte(durch die Fehlstellung)

    Ich weiß unbeliebte Meinung aber ich finde das hat viel von nicht los lassen zu tun.

    Ich möchte das der Hund lebt, des wegen muss er alles durchstehen.

    Auch wenn der Körper gar nicht bereit für das Leben ist

    Untersuchungen an Populationen von Straßenhunden haben übrigens ergeben, dass die sich im Schnitt so anderthalb Kilometer bewegen

    Hast du einen Link?

    Meiner Erfahrung nach macht es einen enormen Unterschied, ob die Hunde in Städten leben oder außerhalb.

    Je mehr Freifläche die Hunde haben, desto mehr bewegen sie sich, auch ohne auf Futtersuche zu sein.

    Und was soll diese Zahl hier aussagen?

    Nicht zu Vergessen die Moskauer Straßenhunde, die sogar ins Grüne fahren mit der Bahn

    Dann gibt's Straßenhunde wie in Kapstadt die sich in den Towenships rum treiben.

    Straßenhunde über einen Kamm zu scheren ist jedenfalls keine Gute Idee.

    Die haben alle ihre eigne Kultur..

    Untersuchungen an Populationen von Straßenhunden haben übrigens ergeben, dass die sich im Schnitt so anderthalb Kilometer bewegen.

    Na, wie man's macht ist's verkehrt. Ausdauertest's bei 30° über 20 km sollen zu schaffen sein, ein Hunderennen im September? geht gar nicht.

    Und diese Qualzuchtrennen wurden in der Vergangenheit regelmäßig veranstaltet. Die Möpse hatten übrigens viel Spaß dabei und sie haben es allesamt überlebt.

    Ja die Geräusche die bei solchen Veranstaltungen herschen deuten immer auf Große Freude.

    Welches Tier röchelt nicht gerne..

    Radfahrer die meinen sie haben ein Anrechte auf Klappsitze.

    Fun fact: In Regionalzügen und S-Bahnen gibt es Klappsitze, die im Bedarfsfall: Rollstühle, Kinderwagen, und ja, auch Fahrräder! -freigegeben werden müssen.

    Der Anspruch auf Mitfahrt schließt keinen Anspruch auf einen Sitzplatz ein. Es ist also zumutbar und auch von der Bahn so vorgesehen, daß Fahrgäste ohne Rad, Rolli usw aufstehen und die dafür bestimmten Klappsitze freimachen.

    Erst wenn der ganze Zug knüppeldickevoll ist und die Leute sich in den Gängen drängen wie die Sardinen, können Räder nicht mehr mitgenommen werden. Das ist aber ein absoluter Ausnahmefall.

    Joa das war aber nicht so ein Sitz und wenn juckt es mich auch nicht viel, wenn der Schaffener meint das ist der Richtige Platz für den Hund ist.

    Hier im Thread bekomme ich immer das Gefühl meine Hunde sind komisch, weil sie bei heißem Wetter nicht Gassi möchten. Aber in meinem Umfeld gehen tatsächlich quasi alle Hundehalter nur morgens und abends Gassi bei heißen Temperaturen :ka: Die Trainingsgruppen im Verein haben in den letzten 2 Monaten sicher 90% der Übungsstunden wegen Hitze abgesagt.


    Naja das ist halt nen Unterschied für mich

    Möchte der Hund nicht oder kann der Hund nicht und hat so mit keine Wahl.

    Das ist es ja er muss es nicht wollen aber sein Körper sollte es wenigstens können.

    Klar, wäre das jetzt ein "Event" mit wir fahren irgendwo hin und trainieren vielleicht sogar noch, dann wären meine Hunde sicherlich fröhlich dabei. Aber schnödes Gassi? Nö.


    Sind eigentlich Verhaltensstörungen bei der Franz Bulldog normal oder wie kann man es erklären das manche Bulldogs auf der Stelle läuft mit Spielzeug in der Schnauze.

    Versucht die Bulldog damit was zu kompensieren.

    Denn ich hab noch nie normale Hunde auf der stelle so komisch wackeln sehen.