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Für mich hätte es keinen Grund gegeben, die mit der Hündin verbundenen Kosten in die Kalkulation vom Welpepreis einzubeziehen. Warum?
Die Hündin hätte ich sowieso gehabt. Sie wurde für mich als mein Jagdhund angeschafft. Abstammung, gute Ausbildung, gesundheitliche Vorsorge , HD-Untersuchung und sorgfältige Haltung wären ohne Zucht keinen Cent (oder Pfennig) billiger gewesen. All diese Kosten erhöhten sich nur unwesentlich durch die Zucht.Lediglich die Kosten vor und während und nach der Trächtigkeit fallen ins Gewicht und sind bei einer gesunden Hündin überschaubar.
Sorry, ich zitiere dich mal stellvertretend für mehrere sinngemäße Posts.
Wenn man nur mit der Hündin züchtet, die man sowieso hätte, ist die erfolgreiche Zuchtzulassung eher eine Zufallsprodukt. Dann hätte man maximal eine Handvoll Würfe und danach wäre Zuchtende bzw. Zuchtpause, bis man mal wieder zufällig eine Hündin hat, die zuchttauglich ist.
Züchter denken zumeist langfristig und in Zuchtlinien. Treiben umfangreiche Recherche und machen sich viele Gedanken, welche Linie welche Eigenschaften besonders im Blut hat, wie die Zuchtbasis breit gehalten werden kann usw.
Zudem durften und dürfen wir schon von der Erfahrung einer langjährigen, sehr kompetenten Züchterin profitieren. Das fing mit der Auswahl des perfekt zu uns passenden Welpen an und setzt sich bis heute in vielen hilfreichen Ratschlägen fort. Dieser lebenslange Support ist übrigens völlig kostenfrei und im Welpenpreis quasi „für umme“ enthalten.
Bei einem Züchter, der mal zufällig eine Hündin mit ZZL hat und diese zwei-, dreimal decken lässt, ist diese immense Erfahrung eher nicht vorhanden. Für mich persönlich war und ist dies jedoch sehr wertvoll, was mir gerade hier im DF täglich neu bewusst wird. Der allergrößte Teil der Fragen, die hier besonders von Welpen- und Junghundbesitzern gestellt werden, konnte mir die Züchterin umfassend beantworten.