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Und jetzt meine persönliche Meinung: Jeder der es erträgt wenn ein junger Hund nachts im Wohnzimmer weint weil er allein ist, der hat ein Herz aus Stein. Irgendwann hören sie bestimmt auf (ein Terrier wahrscheinlich eher später), nur muss man sich doch fragen warum. Ist es weil sie sich gewöhnen oder Resignation? Und was macht das mit der mühsam erarbeiteten Bindung? Was ist wenn sie anfangen Dinge zu zerstören? Kommen sie dann nachts, allein in die Box?
Ich finde dieses über einen Kamm scheren immer schwierig.
Mein erster Hund hat nicht im Bett geschlafen. Das war ihm zu warm und zu eng. Ausgehend von der im DF häufig propagierten Meinung, ein Welpe gehöre optimalerweise von Anfang an ins Bett, wollte ich beim nächsten Hund alles perfekt machen. Leider liest Kuno offensichtlich die einschlägigen Threads im DF nicht mit. Kurz mal durch Kissen und Decke pflügen? Prima! - Schlafen? Nööö, viel zu warm, zu eng, zu weich!
Dieser Hund wechselt von Anfang an die Schlafplätze quer durchs Haus. Zu Beginn schlief er am liebsten auf den Fliesen im Bad. Seit wir die Treppengitter abgebaut haben, liegt er super gerne im Erdgeschoss vor der Haustür. Parkett ist auch noch okay, offene Box (bei uns Körbchenersatz) manchmal, Liegematte mit Viscoschaum und Vetbed selten, Bett nie. Bindung ist trotz Fliesenschläferei gut.