Hmmm, also es quasi als Pflicht anzusehen, sich wegen TA-Kosten wenn nötig zu verschulden, finde ich schon ziemlich schräg 
Und das hat nichts damit zu tun, dass man sein Tier nicht liebt oder nicht als Familienmitglied ansieht, aber irgendwann sind die finanziellen Möglichkeiten leider ausgeschöpft und das ist mM nach nicht erst dann der Fall, wenn man sich komplett ruiniert hat.
Ich zitiere dich jetzt mal, weil dein Beitrag so schön auf den Punkt bringt, was mich bei dieser Thematik beschäftigt. Bitte nicht als Contra oder gar Angriff verstehen. Mich beschäftigt das tatsächlich und ja ... wohl eher philosophisch.
Wo befindet sich der Punkt, ab welchem das Argument, dass die persönlichen finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, eine Euthanasie, Nichtbehandlung oder Abgabe des Tieres legitimiert? Ist es in Ordnung, wenn ich mir ein Tier anschaffe, obwohl ich weder einen Beinbruch noch eine Notkastra finanzieren kann? Hat man dennoch das Recht auf bspw. einen Hund, auch wenn von vorneherein klar ist, dass das Tier grundsätzlich nicht krank werden darf?
Darf ich mir ein Haustier anschaffen, wenn ich, sagen wir mal 1.000 Euro in Behandlungen investieren kann? Gilt dieser Betrag pro Monat? Pro Jahr? Auf das ganze Tierleben gesehen?
Ich finde es wirklich schwierig, da gedanklich zu einem fairen Ergebnis zu kommen. Fair für Tier und für den (potentiellen) Halter.