Beiträge von Eni46

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    Ich zitiere mich mal von Samstag aus dem Kauf-Thread:

    Bei Dog Copenhagen ist Gr. M mittlerweile zu kurz und Gr. L ohne Pulli zu weit. Nonstop in Gr. 6 ist ganz okay, aber am Hals nicht verstellbar und grenzwertig weit. Ich hab’s behalten, aber bei diesem Matschwetter brauche ich ein Wechselgeschirr und so doll sitzt es nicht, dass ich ein zweites davon kaufen möchte. Bei Stake-Out hängt er momentan auch zwischen den Größen. Und andere Ideen, außer dann AnnyX hatte ich nicht.

    Das AnnyX kam nun heute an und ich hatte noch nie ein so gruselig sitzendes Geschirr am Hund. Das ist absolut keine Lösung und geht daher zurück. Aber was nun? Hat jemand noch eine gute Idee, welches Geschirr ich bei Kuno probieren könnte? :hilfe:

    Definitiv lachen. Ich war schon als Kind extrem tieraffin und kam immer mit jedem Tier klar, mich haben die Kühe auch nie als Bedrohung empfunden - durfte da rumstiefeln, wie ich wollte. Mir ist nie irgendwas passiert.

    Huh, mir läuft es da eiskalt den Rücken runter.

    Eine Kindergartenfreundin meiner Tochter ist als Fünfjährige auf dem elterlichen Bauernhof von einer Kuh erdrückt worden.

    "Ich könnte sowas nicht"
    Ist zu 99% immer die erste Reaktion.
    Ist vermutlich Abwehr, weil man sich unbewusst nicht mit der (schlimmen) Vorstellung beschäftigen mag, ein Kind wegzugeben.

    Ich nehme das auch niemandem krum -

    nur für mich ist dieser Satz immer mit dem Vorwurf verbunden "Warum kann ich das? Bin ich kalt? Habe ich zu wenig Herz?"

    Der erste Satz könnte auch von mir kommen, allerdings steht da uneingeschränkte Bewunderung für die Professionalität und Zielorientierung der anderen Person - in diesm Falle also dir - dahinter.

    Es ist absolut bewundernswert, dass du dich von deinen persönlichen Maßstäben und von der Gefahr eigener seelischer Verletzungen nicht daran hindern lässt, diesem Kind die bestmögliche Basis zu schaffen. Soviel psychische Stärke würde ich mir leider nicht zutrauen.

    Es ist nur schwer ihn in eine Familie zu geben, die ganz anders lebt als ich oder mein Freundes-/Familienkreis ... ich würde mir etwas anderes für ihn wünschen.

    Das habe ich schon öfters auch von Säuglingsschwestern und Hebammen gehört und stelle mir solche Diskrepanzen sehr schwierig, aufwühlend und kräftezehrend vor.

    Du hast meinen allergrößten Respekt! :gott:

    Es wäre eben schön wenn nicht sofort geurteilt wird sobald es jemand anders macht. Wenn eine Frau darin aufgeht 24/7 Mutter zu sein ist das genauso gut wie wenn eine Frau nicht nur Mutter sein will und keine davon liebt ihr Kind mehr oder weniger weil sie es anders macht. Nur ist es, das sieht man auch öfter Mal hier im Thread, gesellschaftlich nicht so akzeptiert zu sagen "ich will jetzt Mal Zeit für mich". Da wird auch gerne dann in den Raum geworfen wieso man überhaupt Kinder bekommt wenn man so egoistisch ist.

    Sehr wohl ist es aber akzeptiert wenn eine Mutter sagt dass sie wegen dem Baby nichtmal Duschen oder essen kann. Und das finde ich falsch. Und da wären wir wieder bei dem Tabuthema von gestern. Wie sollen Frauen offen darüber reden dass sie die Entscheidung für Kinder bereuen wenn man sich nichtmal sagen traut dass man kinderlose Zeit genießt ohne dafür sofort abgestempelt zu werden.

    :gott: :gott: :gott:

    Ich würde mich ja als Vollblutmutter und Oberglucke bezeichnen. Die feste Überzeugung, später Kinder haben zu wollen, war schon mit 15 oder 16 Jahren vorhanden. Drei wollte ich mindestens und hätte persönlich auch nichts gegen ein viertes oder fünftes Kind gehabt. Auch war ich gerne schwanger, obwohl ich die erste Schwangerschaft überwiegend liegend und großteils davon im Krankenhaus verbracht habe. Die bei mir permanent vorhandene Angst, dass etwas schiefgehen könnte, hat mich in allen drei Schwangerschaften sehr belastet, dennoch empfand ich es dreimal als eine unglaublich faszinierende Zeit.

    Obwohl meine Kinder inzwischen groß sind (23, 20 und 16 Jahre alt), koche ich gerne ein Lieblingsessen, genieße es, Adventskalender zu füllen und freue mich immer, wenn ich ihnen etwas Gutes tun kann. Die drei sind das Größte, Beste und Wunderbarste, was mir im Leben passieren konnte und dafür bin ich tagtäglich unendlich dankbar!

    Mir fällt es deshalb auch schwer, eine generelle Absage an eigene Kinder unhinterfragt hinzunehmen, weil ich den Leuten gerne voller Begeisterung sagen würde, was sie alles verpassen. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte kann ich mich diesbezüglich glücklicherweise immer besser zurücknehmen, nicht zuletzt aus der Erkenntnis heraus, dass Menschen einfach grundverschieden sind und sich hinter mancher Absage großes Leid verbirgt.

    Nicht nachvollziehen kann ich, wie man regelmäßig bspw. nicht zum essen oder duschen kommt oder sein Baby niemand anvertrauen mag. Da war ich immer sehr pragmatisch und der Überzeugung, dass ich am Besten für mein Kind da sein kann, wenn meine grundlegenden Bedürfnisse, zumindest im Eilverfahren, ebenfalls erfüllt wurden. Zumal spätestens beim zweiten Baby sowohl dieses, als auch Kind 1, ohnehin lernen müssen, dass nicht jedes Verlangen unmittelbar gestillt werden kann. Aber auch hier habe ich gelernt mich zurückzunehmen, weil jeder letztlich seine persönlichen Überzeugungen hat und eigene Prioritäten setzt.

    aber wenn der Züchter kein gutes Gefühl hat, dann ist das so

    Der Züchter muss ja gar kein ungutes Gefühl haben, das Gefühl kann ja gut gewesen sein, aber woanders einfach noch besser. Oder ein Stammkunde hat sich kurzfristig gemeldet und der Züchter zieht einen langjährig Bekannten vor. :ka:

    Wir hatten auch die feste und alljährlich wiederholte Zusage von Elvis‘ Züchterin, dass sie für uns immer einen Welpen hätte. Hätten wir uns bei einem bereits liegenden Wurf gemeldet, wäre vermutlich ein anderer Interessent ausgeschieden. Wie kurzfristig sie da noch abgesagt hätte, weiß ich natürlich nicht. Zu dieser Situation kam es glücklicherweise nicht. Aber auch bei Kuno gab es zahlreiche Interessen. Auch Leute, die ebenfalls schon einen Hund von ihr hatten. Wir haben zwar gut neun Monate vor der Geburt der Welpen fest zugesagt, dass wir einen Hund aus dem nächsten Wurf haben möchten, aber ich habe keine Ahnung, ob sie von Anfang an allen Interessenten klar gesagt hatte, dass sie bestenfalls Nummer 3 auf der Liste sind (eine Hündin wollte und hat sie behalten).

    Nichtsdestotrotz tut es mir für Lionn sehr leid und ich kann ihren Ärger und Frust absolut nachvollziehen. Und die Begründung des Züchters war auch unglücklich, aber die Fähigkeit zu souveränen Absagen ist vielen Menschen nicht gegeben.