Happy Birthday,
@Connalab ! 🥂🍾 ![]()
Beiträge von Eni46
-
-
Bei uns zog ein knapp halbjähriger Rückläufer (Fynn) mit schlechten Kindheitserlebnissen zum damals fast elfjährigen Ersthund (Elvis). Die Hunde lernten sich im Garten der Züchterin kennen und das lief nach deren Einschätzung ganz hervorragend ab. Nach ihrer Aussage habe Elvis den kleinen Fynn direkt adoptiert. Für uns verhielt sich Elvis einfach absolut erwartungsgemäß. Er rannte als guter Onkel ein paar Runden mit dem Zwerg durch‘s Grüne und legte sich danach entspannt in den Schatten.
Zuhause wurde nicht gespielt und auch nicht auf Tuchfühlung gelegen. Das verbat sich der Chef vom ersten Tag an. Allerdings hat er den sehr unsicheren Fynn von Anfang an unter seine Fittiche genommen. Kam ein anderer Hund oder Mensch nicht höflich und freundlich genug auf den Junior zu, stand der Senior dazwischen. Hatte Klein-Fynn vor etwas Angst, stellte sich Elvis vor ihn bzw. ging zum Objekt des Grauens hin und
pinkelteschnüffelte es demonstrativ an.Ressourcenprobleme hatten wir erwartungsgemäß keine. Beide Hunde waren weder futterneidisch noch hatten sie ein Thema mit Spielzeug, Liegenplätzen usw. Das Zusammenleben war somit von Beginn an unkompliziert und besonders der unsichere Fynn profitierte sehr von der coolen Socke Elvis. Leider war dieses Zusammenleben nach eineinhalb Jahren durch Elvis‘ plötzlichen Tod beendet.
Fynn war danach ein Jahr lang Einzelhund, bis mit Kuno ein achtwöchiger Welpe einzog. Die ersten beiden Tage war Fynn total euphorisch: Ein eigener Welpe für ihn! Er fand das Kleinteil, wie eigentlich alle Welpen, absolut genial. An Tag drei stellte er dann fest, dass der Kleine Zähne hatte und im Stammbaum Schnappschildkröte stark vertreten sein musste. Daraufhin folgte bei Fynn die große Ernüchterung und er mied den Welpen im Haus wochenlang. Das Wohnzimmer, das Aufenthaltsort von Kuno war, betrat er so gut wie gar nicht mehr sondern hielt sich fast ausschließlich im Obergeschoss auf, wo der Kleine nicht hinkam.
Draußen, bei Spaziergängen, sah die Sache ganz anders aus. Der unsichere Fynn überwand in eigentlich für ihn gruseligen Situationen seine Furcht und ging voran, wenn Kuno auch ängstlich oder zumindest zögerlich reagierte. Er hatte auch bei Hundebegegnungen ein Auge darauf, ob sich die andere Hunde seinem Welpen gegenüber angemessen verhalten. Obwohl er eigentlich immer immer immer rückwärts geht, hat er sich in einer unguten Situation zu unserer großen Überraschung sehr entschieden vor Kuno gestellt.
Nach etwa drei Monaten, als bei Kuno die schlimmste Schnappschildkrötenphase vorüber war, hat Fynn tagsüber wieder ins Erdgeschoss gewechselt. Nachts schliefen sie kurz darauf beide oben im gleichen Zimmer. Im Haus herrscht seitdem Ruhe, Frieden und Eintracht. Kontaktliegen gibt es nicht, aber man liegt durchaus mit wenigen Zentimetern Abstand auf dem Sofa. Kuno ist ein kleiner Möchtegern und probiert immer mal wieder aus, ob er Fynn vielleicht nicht doch den Weg abschneiden könnte o.ä. Von uns gibt es da dann einen entschiedenen Platzverweis. Fynn selbst ignoriert mittlerweile Kunos Chefallüren. Innerhalb der nächsten beiden Jahre gehe ich davon aus, dass sich das Verhältnis nochmal verändern wird. Kuno ist von den Anlagen her der nervenstärkere, souveränere Hund. Wenn er richtig erwachsen ist, wird Fynn sich vermutlich zunehmend stärker an ihm orientieren. Das könnte für ihn tatsächlich erleichternd und entspannend sein, weil es ihn leider noch immer ziemlich stresst, Situationen zu bewerten und Entscheidungen zu treffen.
Ich würde die beiden nicht als Arsch und Eimer bezeichnen, aber sie sind mittlerweile gut aufeinander eingespielt, respektieren ihre jeweiligen Macken und mögen sich. Ressourcenprobleme gibt es nicht.
Draußen sind sie ein Team, was von uns ein waches Auge bezüglich Fremdhunden erfordert. Denn ich bin mir sehr sicher, dass wenn einer von beiden angegriffen würde, der Fremdhund es umgehend mit knapp 40 Kilogramm Terrier zu tun hätte. Als sich letztens ein Zwergpudelchen in Kunos Hinterbein verbissen hatte, habe ich Fynn daher sofort hinter‘s Auto geschickt, was der gar nicht lustig fand. Wenn er selbst angegriffen wird, geht er zurück. Aber Kuno einem Angreifer quasi alleine ausgeliefert zu lassen, war für ihn sehr sehr schwierig.
Ah, noch als Zusatz: Bei uns gehör(t)en alle Hunde der gleichen Rasse an. Rassespezifische Kommunikationsprobleme gibt es daher nicht.
-
Ha! Wusste ich‘s doch: Der Chi ist so klein, der passt überall rein!

-
Chihuahua ist doch eh überall ein bissel drin.

-
Caramba
Hab ich nicht da. Ob Caramba oder WD40 macht wahrscheinlich auch keinen heißen Unterschied.
Hasilein meint sicherlich, dass du laut „Karamba Karacho … Olé“ singen sollst, während du die rostige Mutter mit einem Ochsenziemer
verprügelstvom Schraubgewinde dirigierst.
Als Endlösung würde mir sonst nur noch der Einsatz eines Mutternsprengers einfallen.

-
-
Hier ist's zum Abendessen richtig gesund geworden
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Du hast einen Hasen geköpft.

-
Mein herzliches Beileid!
-
wie ist die so?
Meine Tochter hat die Fischstäbchenpizza letzte Woche vom Einkaufen mitgebracht und gleich in den Ofen gepackt.
Ich sag mal so: Wenn man Lust auf Pizza hat, dann ist das Stäbchenteil eine Enttäuschung. Hat man Hunger auf Fisch, Spinat und etwas Gebackenes/Brotartiges, dann schmeckt sie durchaus okay.
-
Mein herzliches Beileid!