Beiträge von Eni46

    Tilda ist ja erst seit einer Woche bei euch. Lasst sie doch bitte richtig ankommen und sich sicher fühlen, bevor ihr von ihr verlangt, dass sie alleine schlafen muss. Ich würde das Bett untenrum provisorisch zumachen und sie mit ins Schlafzimmer lassen.

    Man kann einen Hund auch noch später umgewöhnen. Unsere Hunde hatten alle im Laufe der Jahre verschiedene Schlafplätze, manchmal sogar saisonabhängig. Also im Sommer im Erdgeschoss auf den Fliesen, im Winter im Obergeschoss auf einer dicken Matte.

    Tilda die nächsten Wochen und ggf. Monate ins Schlafzimmer zu lassen, bedeutet nicht, dass sie dann lebenslang dort schlafen wird oder muss. Daher würde ich jetzt die für alle entspannteste Lösung wählen. Wenn der Hund irgendwann angekommen und älter ist, kann man neu entscheiden. Möglicherweise ist es Tilda im Schlafzimmer dann auch von alleine zu eng, zu warm, zu unruhig. 🤷‍♀️

    Bei unseren zwei vorherigen Hunden war alles anders

    So kam es uns auch vor, als vor eineinhalb Jahren unser Rabauke Kuno eingezogen ist. Die Erinnerung an seinen Vorgänger Elvis war rosarot voller Herzchen, Blümchen und friedvoll zwitschernden Täubchen. :herzen1:

    Unbestritten ist, dass Kuno das juvenile Schnappschildkrötengen hatte, das beim Vorgänger definitiv nicht vorhanden war. Damals konnte ich nämlich gar nicht verstehen, warum mich alle Leute vor Löchern in der Kleidung gewarnt haben. Wir hatten doch kein einziges, nirgendwo. :ka: Naja, Kuno hat die Versäumnisse seines Großonkels akribisch aufgearbeitet und sogar Jeans erfolgreich gelocht.

    Genauso unbestritten ist jedoch, dass der Mensch vergisst, verdrängt, verherrlicht. So tauchte langsam aus dem Nebel der Verklärung auf, dass auf Elvis‘ Konto diverse Haus- und Turnschuhe und meine Lieblingswinterstiefel gingen. Ebenso eine Reihe von Sofakissen, der Fußhocker vom Fernsehsessel und ein Tür“gitter“.

    Eigentlich waren wir auch im Glauben, dass Stubenreinheit kein Problem war. Bis die Küchentür eines Tages beim Öffnen ein Kuno-Häufchen plattgewalzt hat und ich mich flashbackmäßig, gut 13 Jahre jünger und faltenfreier, unter Ächzen und Stöhnen die Tür aushängen sah, um sie auf der Unterseite sauber und gerauchsfrei zu bekommen. 🥵

    Nun ja, aber beim Alleinebleiben war Elvis wirklich grandios und völlig unproblematisch. Das mehrmalige Überspringen von Türgittern, das Öffnen und Leerfressen der Leckerlieschublade, die erlegte Butterdose, der angeknabberte Käsekuchen, das Häufchen auf dem neuen Teppich … 🤫

    Ähm, erledigt und vergessen, denn mein Herzenshund hat sowas selbstverständlich niiiieeee gemacht! ✌🏼🤥

    Wenn ein kerngesunder Bewegungsapparat für euch dermaßen essenziell ist, dann würde ich tatsächlich alles, was in Richtung Corgi, Dackel usw. geht, ausklammern. Ebenso alle Hunde unter einem Jahr, denn HD-Röntgen, MMK-Tests usw. machen erst nach vollendetem ersten Lebensjahr Sinn.

    Woher weißt du das? Also dass der Hund aus einer sehr guten Arbeitslinie stammt?

    Bist du dir sicher, dass das so ist?

    Ich wollte dir eigentlich eine PN dazu schreiben, aber das ist nicht möglich.

    Es ist wohl irgendwo im Thread eine Info gestanden, wie die Züchterin heißt etc.

    Ich möchte die Info nicht öffentlich wiederholen, aber aus deren Homepage konnte zumindest ich nicht entnehmen, dass es sich um eine Arbeitslinie handelt.

    Ich sehe da auch keine Arbeitslinie und auch keine hehren Zuchtziele. Bspw. gab es in 2021 sechs Würfe der derzeit wohl sechs Zuchthündinnen. Die beiden vorhandenen Deckrüden haben je dreimal gedeckt. In meinen Augen ist das eine florierende, gewerbliche Zucht für die Moderasse Labrador.