Leider nimmt er nur zögerlich zu, aber immerhin hatte er an seinem 12. Lebenstag sein Geburtsgewicht zurück.
Versucht entspannt zu bleiben, v.a., wenn medizinisch abgeklärt wurde, dass alles in Ordnung ist. ![]()
Meine Tochter ist mit 3.200 g geboren, hat dann auf unter 3 kg abgenommen und erst nach dreieinhalb Wochen ihr Geburtsgewicht wieder erreicht. Am Stillen lag das nicht. Sie war die ganze Kindheit über eine sehr schlechte Esserin. Mittlerweile ist sie 24 Jahre alt und hat so ihre Leibgerichte, bei denen sie für ihre Verhältnisse auch mal zuschlägt. Und sie hat inzwischen eine große Schwäche für Schokolade entwickelt.
Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass sie jemals eine ganze Pizza geschafft hätte, auch nicht von ihrer Lieblingssorte. Sie hat es figurmäßig mit Einsetzen der Pubertät von zeitweise dünn und untergewichtig auf schlank und sportlich geschafft und muss inzwischen auch mal ihren Schokoladenkonsum etwas einschränken.
Mein zweites Kind ist mit 4.200 g geboren und hat von Anfang an getrunken und später gegessen, was zu kriegen war. Obwohl er dabei ein fürchterliches Speikind war, hatte er innerhalb weniger Tage sein Geburtsgewicht wieder und wog nach drei Wochen über 5 kg. Er war und ist bis zum heutigen Tag ein guter Esser und es gibt kaum etwas, was er gar nicht mag und komplett verweigert. Moppelig war er noch nie. Er hat eine gute, muskulöse, sportliche Figur.
Mein Jüngster hatte bei der Geburt 3.300 g und hat sich als Baby im Ess- und Trinkverhalten, bei Gewichtszunahme und Längenwachstum stets zwischen seinen Geschwistern bewegt. Das Geburtsgewicht hatte er nach etwa eineinhalb Wochen wieder. Er hat recht gut getrunken, aber nicht supertoll, hatte aber mit ein paar Monaten trotzdem ansehnlichen Babyspeck vom Stillen. Mittlerweile ist er 17 Jahre alt und seit dem Kleinkindalter ein echter Spargeltarzan, obwohl er völlig normal isst. Trotz mehrerer Jahre Leistungssport sucht man Muskeln mit der Lupe. Der Kerl ist einfach nur dünn. ![]()