@ Yuliboy
Ich erklär dir gerne, warum ich grundsätzlich gegen eine Kastration bin.
Die Verhinderung von Mammatumoren durch die Kastra ist nur gewährleistet,
wenn vor der ersten Läufigkeit, spätestens vor der zweiten kastriert wird.
Danach steigt das Risiko wieder an.
Einen so jungen, noch nicht erwachsenen Hund zu kastrieren geht gar nicht!
Der Hund erhält nie die Möglichkeit richtig erwachsen zu werden.
Er wird unter anderen Hunden immer der "geschlechtslose" junge Hund bleiben.
Tolle Vorstellung, oder?
Was die anderen von dir aufgeführten Erkrankungen betrifft, tust du ja gerade
so, als ob jeder Hund zwangsläufig irgendwann daran erkranken wird.
Ich lasse meinem gesunden Hund doch keine gesunden Organe
wegschnippeln und setze ihn den Risiken einer großen Bauch-OP aus,
nur weil er vielleicht irgendwann an einer dieser Krankheiten erkranken könnte! :irre:
Unsere alte Hündin hat mit 11 Jahren eine Gebärmutterentzündung bekommen
und mußte kastriert werden.
DAS war meiner Meinung nach der richtige Zeitpunkt für einen solchen Eingriff!
Und dein Argument Scheinschwangerschaft, das ist für mich immer ein
"Schein-Argument" im wahrsten Sinne des Wortes.
Du weißt, daß in einem Wolfsrudel sich immer nur die Alphatiere verpaaren
und die anderen weiblichen Wölfe scheinschwanger werden?
Dies geschieht, um im Bedarfsfall die Welpen mit säugen zu können.
Du siehst, das ist ein ganz natürlicher Vorgang und nichts, was man operativ entfernen muß! :kopfwand:
Ich hoffe, du kannst meine Argumente kontra Kastration nachvollziehen.
Wenn nicht, kann ich auch nichts dafür. 