Huhu,
Den Platz habe ich schon versucht zu wechseln.. mit mäßigem Erfolg, 1x hat es funktioniert. Aber die restlichen Male zeigte das keine Wirkung.. Komischerweise hat sie beim Busfahren bisher nie irgendwas gehabt. Dabei ist so ein Bus viel lauter und deutlich wackeliger beim Fahren.
Der Zug heute war recht laut, für mich schon fast unangenehm. Aber darauf reagierte sie garnicht und hat gepennt.. Dabei gab der heute Geräusche von sich, dass ich dachte wir kommen nicht an..
Heute ist sie aber auch generell ziemlich entspannt.. Evtl liegt es garnicht am Zug, sondern an ihrer Tagesform? Sie hat schon manchmal ihre Launen..
Beiträge von Kruemelsusi
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Huhu,
Also die ersten Zugfahrten haben wir bewusst dann gemacht, wenn kaum was los war.. aber da sie auch ohne mit der Wimper zu zucken durch die Frankfurter Zeil läuft, war das von Anfang an eher spannend als furchteinflößend für sie.. sie geht an neue Dinge immer erstmal aufgeregt, aber nicht ängstlich ran. Irgendwann war Zugfahren dann öde..
Bei einer der ersten Fahrten war sogar eine Zugbegleiterin da, die ihr ein paar Leckerchen gegeben hat..
1 Situation hatten wir mal, da bin ich selbst zu Tode erschrocken.. und zwar liefen wir grade an einem stehenden Zug vorbei und wollten einsteigen, da hupt der volle Möhre los... Ich schwöre, das hat der Typ mit Absicht gemacht... wieso sonst sollte ein im Bahnhof stehender Zug derartig hupen?! Gab ne saftige Beschwerde meinerseits.. Evi war an dem Tag völlig durch den Wind. So eine Zughupe ist verdammt laut, mir selber dröhnten die Ohren. Da war sie mal eine Zeit lang ziemlich verunsichert, wenn wir diesen bestimmten Bahnhof betraten.. aber sonst merkte man kaum was davon, dass uns beiden fast die Ohren abgefallen wären..
meint ihr das kommt von dieser einen blöden Situation? Das ist bereits 2 Jahre her und wenn der Zug doch mal hupt, während wir drin sitzen oder von weiter weg, reagiert sie garnicht..
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Huhu,
Danke für die vielen Antworten!
Also es muss irgendwas sein, was ich nicht mitbekomme... Normalerweise erkenne ich recht schnell, was sie beunruhigt und kann dann entgegenwirken. Das sind zB. Geräusche, vor denen ich mich selber erschrocken habe. Sobald ich verunsichert bin oder mich erschrecke, weil von irgendwo her ein Knall oder sowas kam, gehts bei der Evi auch los. Kommt der Knall und ich reagiere nicht, reagiert mein Hund nicht. Ergo liegt es meistens an mir und meinen Reaktionen, wenn mein Hund ein Problem kriegt.
Aber im Zug passiert eigentlich nie etwas, was mich beunruhigt. Deswegen bin ich überfragt. Vor allem, weil ich sie nicht beruhigen kann. Normalerweise kriege ich sie mit ein paar ruhigen Worten und etwas Körperkontakt wieder runter und alles ist ok. Aber im Zug, an diesen bestimmten Tagen nicht. In manchen Situationen wusste ich sehr genau, wieso sie sich jetzt so aufregt.. Gegenüber vom Gang saß zB. mal ein Kerl, der war sogar mir gruselig. Der starrte sie durchgehend an und gab echt seltsame "Anlockgeräusche" von sich, um meinen Hund zu sich zu locken.. Das ging derart nach hinten los, dass sie sich zwischen mein Bein und die Zugheizung drückte vor Angst und ich draufhin mit einem giftigen Kommentar den Platz wechselte. Danach war gut.
Den Platz habe ich schon öfter gewechselt, wenn sie sich scheinbar ohne Grund aufregt. Das klappte bisher 1x...
Ich habe auch schon überlegt, ob es evtl. mit ihrem Hormonstatus zu tun hat.. Aber dafür ist es zu oft.Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mein Hund bis auf "Pfote geben" keinerlei "Tricks" beherrscht. Sie kann 'nein', 'komm', 'sitz', 'platz', 'bleib', 'fuß' und 'hop' und das ganze nochmal am Pony.. Zusätzlich kann sie aufs Pony springen und reiten (natürlich mit mir..) und ein paar Distanz-Kommandos, damit ich sie aus potenziell gefährlichen Situationen (zB. bei den Pferden) rauslotsen kann. Sie läuft dann zB. auf Kommando zum angewiesenen Elektrozaun und rennt drunter durch oder rennt erstmal weg von mir, um dann in einem größeren Bogen zurück zu kommen. Sonst würde sie teilweise direkt durch die Pferdeherde rennen, wenn ich rufe und das ist gefährlich... Ich habe alle Elektrozäune so angelegt, dass sie bequem drunter durch laufen kann, ohne einen Schlag zu bekommen. Aber das sind alles eher Kommandos, die ich nicht in einem Zug abrufen kann.. Außer natürlich, wir wollen die Fahrgäste etwas aufmischen
Fände die Evi sicherlich lustig.Eine Transporttasche ist schwierig.. Dazu ist sie fast zu groß und manchmal ist es im Zug so voll, dass ich sie hoch nehmen muss, damit ihr niemand auf die Pfoten tritt. Wenn ich da noch eine große Transporttasche mitnehme, finden wir keinen Platz mehr. Ich hatte sie mal in so einem Transportding im ICE, weil die DB das eben so vorschreibt.. Das fand sie echt doof. Der Kontakt zu mir war abgeschnitten, sie konnte sich nicht bewegen wie sie möchte (sie bewegt sich im Zug sowieso nicht großartig, aber die Möglichkeit fehlte! Und sie sieht nix).
Das Ganze geht teilweise bereits los, sobald ich mit dem Auto am Bahnhof vorfahre.. Manchmal geht es erst beim Warten auf den Zug los (da geht es tatsächlich meistens los) und manchmal auch erst im Zug... Und die meiste Zeit passiert einfach garnichts, sie steigt gelangweilt in den Zug, pennt da drin, steigt gelangweilt wieder aus, genau wie Autofahren...
Gesundheitlich ist sie top in Ordnung
Fit wie ein Turnschuh! Von Frühjahr bis Herbst macht sie mit mir und den Ponys teilweise 25-30 km am Tag ohne am nächsten Tag merklich müde zu sein und unser TA hatte bisher nie was zu meckern.lg
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Hallo ihr Lieben,
Normalerweise ist meine Evi perfekt. Hört, hat gute Nerven, lässt sich nicht so leicht schocken und ist trotzdem sensibel.. Aber: Aus ihrem Verhalten beim Zug fahren werde ich nicht schlau.. Meistens fällt sie direkt ins Koma, sobald wir den Zug betreten. Dann pennt sie die Fahrt über einfach durch und ist völlig entspannt. Aber alle paar Wochen (wir fahren fast täglich Zug) bekommt sie völlig die Krise. Zittern, Stresshecheln, Unruhe.. also sie kläfft und fiept nicht und rennt auch nicht aufgeregt rum, dazu ist sie zu gut erzogen.. aber sie hat unglaublichen Stress, hockt völlig in sich zusammengesunken mit dem Rücken an meinen Beinen und zittert wie Espenlaub. An ganz schlimmen Tagen fängt sie sogar an zu hecheln. Sie hechelt nie! Bei 30C im Schatten, wenn sie sich anstrengt, dann ja, aber sonst nie. Also muss es schon echt schlimm sein für sie.
Das Problem dabei ist, ich kriege sie nicht mehr runter.. egal, was ich mache, sie regt sich weiter auf. Ich finde den Auslöser nicht.. Es ist unabhängig davon, wie viele Leute im Zug sind. Wir sind schon wie die Sardinen gequetscht gefahren und sie saß fröhlich bei meinen Füßen und guckte die Leute an.. wir sind auch schon in einem völlig leeren Zug gefahren, auch alles tutti.. wir haben bisher die Zughupe, Kinder, Zugtüren, Sitzplatz und die Fahrweise des Zugführers ausgeschlossen... Ihre „Anfälle“ sind davon völlig unabhängig. Bzw. an einem Tag pennt sie neben einer Horde kreischender Kinder, die ich nur mit Mühe von ihr weg halten kann und das nächste Mal stirbt sie fast vor Angst..kurz zu ihr: Sie ist 4 Jahre alt, eine Sheltiedame, gut ausgelastet (habe Pferde) und normalerweise nicht so leicht derart aus der Fassung zu bringen. Sie steht sogar an Silvester todesmutig hinter dem Fenster auf der Sofalehne und guckt..
Evtl fällt euch ja noch etwas ein, woran das liegen könnte und vor allem, wie ich ihr dann helfen kann.. ich habe es nett probiert, indem ich sie festhalte, versuche zu beruhigen.. das hilft manchmal ein bisschen oder macht es schlimmer.. ich habe es mit ignorieren versucht, das macht es nur schlimmer und ich habe es mit Maßregeln versucht, das endet in Stresshecheln.. vllt hat ja jemand eine Idee,
Lg Sanni