Ich persönlich finde die ganze Story etwas schlecht und undetailliert beschrieben. Keiner weiß wirklich, was zu den Beissvorfällen führte, ob es in der Aufzucht schon Probleme gab, und wie der Hund fremden Menschen / Kindern gegenüber kommunizierte, bevor er mit derart massiver Beschädigungsabsicht zulangte.
Als komplett irre und fahrlässig empfinde ich die Vorgehensweise, so einen Hund wiederholt zu Kindern zu vermitteln, oder ungesichert an Kinder zu lassen. Das ist völlig unverständlich!! Die weiteren Vorfälle hätte man definitiv verhindern können.
Und Thema „Hund und Kinder“ sehe ich sowieso extrem kritisch. Es gibt einfach zu viele Rassen, oder auch einzelne Individuen harmloser Rassen, bei denen die Haltung mit Kind(er) und Hund in einem Haushalt ein gewisses, nicht geringes Gefahrenpotential hat. Kinder sind nun mal Kinder und Hunde sind nun mal Hunde.
Euthanasieren ist aus menschlicher Sicht bestimmt die pragmatischste Lösung. Es ändert aber nix an der Tatsache, dass immer wieder Hunde wie Laszlo zu Tätern werden, solang die Hundehaltung nicht generell hinterfragt und verantwortungsvoll(er) gehandhabt wird.
Und nicht nur die Hundehaltung
Sondern ganz besonders als absolute Grundvoraussetzung
Die Hundezucht
Und halt auch die erwerbsmöglichkeiten, besonders von "arbeitsrassen" etc