Beiträge von Undhund

    Merkwürdige Formulierung, ich kenne niemanden, der das tut.
    Wir reden hier nicht von einer Erkältung, wegen der man mal einige Tage im Bett bleibt.

    Aber nun gut.

    Ja klar, Strategien braucht es, Hilfe annehmen können ist eine davon und das muss man lernen, wenn man bis ins mittlere Alter zB stark, kräftig und körperlich autark war.
    Ist ein Prozess.

    lies einfach nochmal den ersten Satz...

    Kurzfristig ist wenige Tage und Einschränkungen keine schwerbehinderung

    Wenn Einschränkungen nur kurzfristig sind ist man sicher geneigt
    Sich dem Luxus des jammerns oder sonstigem sekundären kranheitsgewinn hinzugeben

    Ist es dauerhaft tyrannisiere ich entweder leidenschaftlich meine Umwelt
    Oder entwickele entsprechende Fähigkeiten, nutze Hilfe und Hilfsmittel

    Bei unserem Contergan Geschädigten Kumpel hat sich auch niemals die Frage gestellt ob er mitmachen kann
    Da gab's nur die Frage was man machen muss damit er mitmachen kann, gewollt hat der immer... Und wie

    Da gab es nicht viel Geld, Hilfe, moderne Technik
    Aber viel Phantasie, Humor und wollen
    So hat jeder im Dorf der nötig war dazu beigetragen
    um ihm ein für ihn geeignetes Fahrrad zusammen zu löten

    Lustig fand ich auch meinen blinden Lieblingspatienten
    Der verwirrte die hochangagierte Sozialarbeiterin damit
    Das er diesen neumodischen Piepser nicht wollte
    Der sagt wann das Glas voll Wasser ist
    Patient meinte das sieht er am Gewicht der Flasche :) :)

    Und Hunde sind da teilweise noch besser als Menschen
    Wenn ich unterwegs dringend was an meiner Brille basteln muss, putzen zb
    Bleibt mein Hund ohne das ich was sage oder beigebracht habe
    Geduldig neben mir sitzen und wartet
    Menschen laufen da oft einfach weiter

    Ich denke man muss sich halt selber ganz anders mit der Hundehaltung und der Ausbildung befassen. Z.b. wie der hund sich anstellen muss, damit man nur miteiner hand anleinen kann. Ich sehe eine e Rollofahrerin inzwischen älter. Immer mit Hund der jetzige ist ein Grosspudel. Tolles Gespann. Aber alle ihre Hunde wurden von ihr und Trainerin eben entsprechend ausgebildet. In gewisser Weise sind wir Hunden ggü ja immer 'behindert' und gleichen das durch Ausbildung aus. Rückruf z.b.

    mit einer Hand anleinen ist ganz einfach wenn ein Hund ruhig steht
    Man benutzt dann halt nicht ein paar Finger von jeder Hand sondern einfach alle von einer Hand
    Da muss der Mensch wissen wie er sich anstellen muss und der Hund muss einfach nur Nix tun ;)

    einem Hund ist es vermutlich total egal ob er einen fussgänger
    Radfahrer oder Rollstuhlfahrer oder sonstwas begleitet
    Solange er es gelernt hat und keine Angst hat

    Vieles kann man mit entsprechender Phantasie, Training und Hilfsmitteln ausgleichen

    Man kann häufig eine Menge Dinge die man nicht kann anders machen
    Oder stattdessen etwas anderes machen

    Solange. Niemand gefährdet ist ist doch alles ok

    Wenn ich die Schüssel nicht auf den Boden stellen kann kommt alles auf ein Podest
    Und es gibt Hilfsmittel für bodennahe Tätigkeiten wie Hundekot einsammeln

    Natürlich gibt es eine Grenze, da geht dann nichts mehr
    Aber da kann sich niemand vor impfen lassen


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    Hier zb ein Hundekot aufheber

    "das mit der leinenführigkeit will auch gekonnt sein "

    ...Sagt der Typ zu mir während ich mich wie ein brummkreisel
    Wieder aus der Leine wickel die Hund kunstvoll um mich knotete
    Als er versucht hat den beiden aufdringlichen freiläufern zu entkommen

    Da gilt eigentlich Leinenpflicht.... :???:

    ich kenne 2 davon
    Entsprechen beide nicht dieser Beschreibung
    Sind wenn sie nicht im Spielmodus sind
    Ruhig und eher vornehm zurückhaltend
    Sowohl bei Menschen als Hunden

    Der Rüde lebt mitten in der Großstadt
    Die Hündin eher ländlich
    Beide kommen mit ihrer Umgebung gut klar

    Und gehen auch nicht merkwürdig mit Enten um ;)

    ich finde es erstaunlich wie schnell
    mein Hund sich an meine neue Situationen gewöhnt hat
    Sich fast selbstständig zum geeigneten Therapiehund ausgebildet hat
    Menschen brauchen da verdammt häufig lange für um einen guten Umgang zu finden
    Oder zumindest nicht alles noch schlimmer zu machen

    Und vor allem.... Hund vergisst das nicht im Vergleich zu vielen Menschen

    Ich finde es übrigens sehr schön das zunehmend an die Mobilität von kleinen Gruppen gedacht wird
    Was für ein gewese wegen den Flugtaxis gemacht wird ist doch wirklich erfreulich. :kotz:

    Übrigens macht es in Stress Situationen auch einen ziemlichen unterschied ob ich
    mit einem Hund unterwegs bin und der Karabiner auf mindestens kniehöhe ist
    Oder bei kleinen kurzbeinigen Hunden doch sehr in Bodennähe

    Der große Hund kann besser ziehen, der kleine besser stolpern
    Da macht mich kleiner Hund unterm Arm geklemmt durchaus flotter von dannen ;)

    es gibt ein paar plausible Gründe warum man Hunde nicht hochnehmen sollte
    Für das Gegenteil gilt das gleiche

    Es gibt keinen einzigen plausiblen Grund eine hundegruppe zu einem anderen Hund laufen zu lassen wenn nicht alle Beteiligten damit einverstanden sind

    Ich verstehe es einfach nicht warum Menschen der Meinung sind
    Anderen ein Problem aufzunötigen
    Dann nichts zur Lösung beitragen ausser klugscheisserei... :(