Hallo Amber,
Wenn du die Situationen nicht genauer beschreibst, wird es schwierig, dir einen guten Rat zu geben. Also:
1. wann entsteht das „unerwünschte“ Verhalten? Wie verhält sich dein Hund wie der andere Hund?
2. hast du deinen Hund an der Leine? Verändert sich die Spannung?
3. wie verhältst du dich? Also zum Beispiel: Bestätigung durch Leckerei? Bist du genervt, aufgeregt oder ängstlich?
4. wie trainierst du abseits dieser Situationen an der Frustrationstoleranz?
5. wie alt ist dein Hund, welches Geschlecht, wie lebt ihr so zusammen? Gibt es weitere kleine Baustellen?
zu 1. Das verhalten entsteht meistens wenn der andere Hund ihn fixiert bzw. Ihn anbellt oder knurrt. Selten ist es bei Hunden die ihn ignorieren.
Zu 2. Ja diese Situationen sind eigentlich nur an der Leine. Leider ist bei uns absolute Leinenpflicht und der abendspaziergang findet bei uns hier im Dorf statt. Naja oft wenn ich ihn absitzen lasse kann ich seine Aufmerksamkeit behalten. Dabei habe ich ihn locker. Manchmal springt er dann allerdings auf und die Leine spannt sich dann.
Zu 3. Leckerchen bekommt er wenn er “brav“ war. Wie ich dabei bin ist leider unterschiedlich. Hatten wir viele gute Situationen bin ich total entspannt. Leider bin ich nach mehreren schlechten Situationen oft frustriert und brauche ein bisschen bis es wieder wird.
Zu 4. Die Frustrationstoleranz üben wir eigentlich viel. Beim Aussteigen im Auto, bei offenen Türen, beim Füttern beim Ballspielen. Überall muss er auf das Kommando warten.
Zu 5. Es ist ein Rüde und fast 13 Monate alt.
Er wohnt bei uns im Haus.
Die einzigen kleinen Baustellen hängen irgendwie zusammen. Wenn er zum Beispiel mal nicht mit in den Garten darf wird er stinke sauer. Oder wenn sein “Rudel“ sich trennt. Dann flippt er aus.