An diejenigen, welche ein altes unsaniertes Haus gekauft/ gemietet haben, notwendigerweise darin auch bereits wohnen und nun nur in kleinen Schritten sanieren/renovieren:
Würdet Ihr es wieder tun oder ist diese „immer wieder wohnen in einer Baustelle“ zu anstrengend/ belastend?
Wir überlegen den Wechsel von einem mittelgroßen Reihenendhaus zu einem großen Einfamilienhaus mit großem Garten!
Jein. Wir haben ein Haus aus den 50ern gekauft, haben in der Zeit wo wir doppelt bezahlt haben (1 Monat) Schlafzimmer und WZ renoviert (Böden abschleifen, Wände spachteln und verputzen /tapezieren , Decken streichen) fertig gemacht, den Rest dann nach und nach nach Einzug. Wobei die Bäder und die Küche erstmal so geblieben sind, wie sie waren, waren alt, aber nutzbar.
Würde ich so auch wieder machen.
Bei größeren Baustellen, also Sanierung (Böden/Wände raus, Estrich etc.) würde ich es mir echt überlegen.
Der Dreck, den man trotz abkleben überall hat, nervt. Die ewige Rumräumerei nervt.
Hier wird jetzt im Winter nach 2 Jahren der letzte Flur gemacht, dann sind wir komplett durch.
Wenn man fertig ist, ist es ein tolles Gefühl - das haben wir geschafft. Zwischendrin geht man manchmal ziemlich auf dem Zahnfleisch, gerade wenn alles nicht so klappt wie es soll oder zusätzliche Baustellen auftauchen.
Andererseits, wenn man heutzutage sein bezahlbares Traumhäuschen findet, und es ist wegen Doppelbelastung nicht anders möglich, sollte man nicht lange fackeln, wer weiß, wann so eine Chance wieder kommt.
Man sollte sich aber auch im Klaren sein, dass das kein Spaziergang wird.