Gegen Rücksichtslosigkeit helfen doch nicht schärfere Strafen, die die Hunde erleiden müssen. Der rücksichtslose Halter holt sich dann einfach einen neuen Hund.
Wenn dieser Typ tatsächlich einfach so abgehauen ist, bisher steht das ja nur in der Bild.
Beiträge von wow...
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Tragisch...
Aber zu dem ‘könnten auch 5 Neufundländer‘ (und andere gewesen sein), halte ICH für nun ja. Man muss schon auch mal die Geschichte/Entwicklung der Rassen anschauen.
Ich bin nicht der Meinung, dass da irgendein Hund was für kann und habe nichts gegen Listenhunde, aber schönreden und konstruieren muss man doch da echt nicht.Das war Beutefangverhalten- kein Kampf, historisch begründet ist da nichts ausser dass ein Terrier zum Jagen gezüchtet wurde. Mangelndes Training der Jagdimpulskontrolle führt mit Abstand am meisten zu schweren Vorfällen. Und Jagdverhalten zeigen nunmal sehr viele Rassen, gerade in einer Meutedynamik.
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"Artgerecht" krankt allein schon daran, daß eine andere Art (Mensch
)Regeln darüber aufstellt, was eine artfremde Spezies denn dringend benötigt- in erster Linie um das eigene Handeln zu rechtfertigen.
Käfighaltung, "artgerechte Strafen"(Schnauzgriff , Halti usw.) und bei Nutztieren schließlich auch noch die Tötung- absurd ist das.
Erstens kommt es darauf an, daß eine Haltung individuelle Bedürfnissse berücksichtigt- innerhalb einer Art sind die denkbar unterschiedlich- zweitens dürfte innerhalb einer Art sogar Konsens sein kein Bedürfnis zu haben gesund getötet zu werden. Den Begriff lehne ich deshalb ab. -
Grausam.
Beutefangverhalten mit Meutedynamik, was soll da ein Test bringen, der "wildes Spiel" abfragt? Da war auch nix mit "Kampf". Mangelnde Jagdimpulskontrolle ist das Hauptproblem für massive Verletzungen und wird bei den Wesenstests manchmal gar nicht abgefragt.
Ich weiß von einem Hund, der einen kleinen Hund getötet hatte und im Wesenstest nur die üblichen Aggressionsteile absolvieren mußte.
Anstandslos bestanden.
Das half seinem nächsten Opfer (kleiner Hund) nicht ein bißchen.
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Er macht das nicht immer und ich erkenne leider auch kein Muster
Dann ist es gut möglich, daß Überreiztheit/Überforderung eine Rolle dabei spielt. Viele Leute, viele Reize, anderer Ablauf als normal- da steigt das Grunderregungslevel und der Hund löst leichter aus.
Auf ein Problem mit männlichen Leuten, insbesondere vielleicht aufgrund einer negativen Tischsituationsverknüpfung würde ich auch tippen. Lasst das mal von einem Trainer anschauen und guckt, wie ihr da gegenkonditionieren könnt.
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ich fordere ihn und power ihn wirklich aus.
Vermutlich überfordert ihn das Prpgramm- klingt alles ein bißchen viel für einen so jungen Hund und dann sucht er sich so ein Ventil.
Macht sich seiner Unsicherheit gegenüber männlichen Menschen sonst noch an irgendwas fest? Zeigt er ansonsten Ressoucenprobematik?
Wenn nicht, hat er den Esstisch vielleicht mit einem doofen Ereignis verknüpft. Vielleicht durfte er früher bei einer Frau mitessen und der Mann hat es verboten.
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Auch Wobbler lässt sich präventiv nicht verhindern, das ist Unsinn.
Hab' ich auch nicht behauptet. Mann kann aber im asymptomatischen Stadium die Wirbelsäule röntgen lassen und entsprechend die Haltung optimieren und damit die Nervenschädigung hinauszögern- das meine ich mit präventiv.
Dsa geht im Vergleich deutlich besser als medikamentös einen plötzlichen Herztod zu verhindern. -
Cool, dass du dich kümmern magst! Ich war da echt nur ein paar Mal, aber das hatte mich eben dann ziemlich abgeschreckt, als das jemandem so empfohlen wurde. Scheint dann zum Glück dort sonst nicht verbreitet zu sein.

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Die DCM gibt es ja schon lange, aber dass es in dem Maße grassiert und bereits Welpen trifft ist züchterischer Selektion und Genpoolverarmung zu verdanken.
Nur ein Krankheitsmerkmal bei züchterischer Selektion zu betrachten ist fatal. So verliert man zwar ein paar Wobblergene im Genpool verringert aber dadurch Gene zur Herzgesundheit. Was hilft einem Hund super Hüften zu haben, wenn er sie nur eine paar Monate nutzen kann, weil das Herz schlappmacht. Solange wie die DCM beim Dobermann bekannt ist (das war schon in den 60er/70ern Thema) hätte die Selektion das Thema priorisieren müssen.
Beim Wobbler kann man noch relativ viel mit kein Schutzdienst, Physiotherapie etc. ausrichten, vor allem präventiv, beim Herz kannst du gar nichts machen, außer Medikamente geben und hoffen. -
Im akuten Schub wahrscheinlich, aber Entzündungswerte können rasch fallen, wenn die Entzündung abklingt. Lokale kleinere Entzündungen müssen sich nicht unbedingt im Blutbild niederschlagen.