Beiträge von Munchkin1

    In die Hitze dürfen Herzpatienten nicht, weil das den Kreislauf stark belastet.
    Ich würde einen Herzpatienten generell nicht starken Temperaturschwankungen aussetzen, wenn ich das vermeiden kann.

    Gegen ein Eis wäre aber nichts einzuwenden sage ich mal als Laie.
    Aber frag doch im Zweifel den Tierarzt, der sie behandelt?

    Also zum einen sage ich nochmal: in meinen Augen war das eine Grundsatzfrage, weil dieser Hund, um den es hier geht nicht als gut erzogen zu bewerten ist.

    Zum anderen: Lass mal die Kirche im Dorf. Nach deiner Argumentation dürfte kein Kind auf diesem Planeten niemals nicht mit seinem Hund spazieren gehen, weil ja etwas passieren KÖNNTE und das Kind überfordert sein KÖNNTE und und und.

    Kind ist nicht gleich Kind und Hund ist nicht gleich Hund. Und dabei spielt die Größe keine Rolle.
    Ich hab als Stadtkind mit 10 Jahren die Hunde aller Nachbarn ausgeführt - von Dackel, über Cocker und meinen persönlichen Liebling, Bobby den Rottweiler-Schäferhund-Mix. Das waren alles vernünftig erzogene Hunde, ich war ein verantwortungsvolles Kind.

    Heutzutage tendieren so viele Menschen dazu, alles in Watte zu packen, alles zu verteufeln, überall Risiken zu sehen.
    Ja, das Leben ist lebensgefährlich. Ja, wir kommen am Ende dabei ums Leben.

    Nein, auch ich würde keinen 4-Jährigen mit einem Bernhardiner durch Berlin Mitte schicken (und ich benutze hier bewusst die Rasse Bernhardiner, weil die bei den wenigsten Menschen Angst auslöst).

    Aber ich plädiere sehr für eine realistische Einschätzung

    Sowas sehe ich auch immer gerne, aber selten.
    Im Fall der TE scheint da aber noch eine Menge Training für Hund und Halter nötig zu sein, ist halt die Frage, ob das zeitlich, inhaltlich, nervlich, gesundheitlich machbar ist.

    Bis dahin würde ich nichts riskieren.

    Ich habe das auch eher als Grundsatzfrage verstanden.
    Laut Beschreibung der TE sind Erwachsene kaum in der Lage, den Hund zu halten, also ist der 1. nicht gut erzogen und 2. dann mit Sicherheit auch Kräftemäßig von einem Kind nicht zu halten

    Kräftemäßig kannst du ein Kind auch mit einem gut erzogenen Bernhardiner los schicken.

    Denn auf die Kraft kommt es nicht an, wenn der Hund wirklich absolut sicher erzogen ist.

    Wir haben in der Nachbarschaft einen Briard. Ein ziemlich massiges Tier, groß und auch (unter dem vielen Fell zu erahnen) nicht ganz kraftlos.
    Die Hündin ist so gut erzogen, dass der Besitzer, ein älterer Herr, beruhigt mit ihr raus gehen kann. Kräftemäßig könnte er sie nicht mal im Ansatz halten. Muss er aber auch nicht - die bleibt freiwillig direkt neben ihm

    Wenn es eine direkte Magensonde wäre, ginge sie nicht durch die Halsvene, sondern direkt in den Magen oder die Speiseröhre.
    Durch eine solche Sonde kann stinknormale Nahrung verabreicht werden, sie muss nur flüssig gemacht werden. Mein alter Schäfer hat kurz vor Ende noch sowas implantiert bekommen, Stichwort Geldmacherei. Mir wurde in der Klinik gesagt, ich solle normales Nassfutter nehmen (Astronautenkost hatten wir auch schon ausprobiert zu dem Zeitpunkt), mit warmen Wasser verflüssigen und mit dem Pürierstab zu einer Suppe verarbeiten, die dann mittels großen Spritzen langsam eingeführt wird.

    Das was du beschreibst scheint aber etwas ganz anderes zu sein

    Merke: vertraue unter keinen Umständen niemals nicht deinem friedlich liegenden Hund.

    Niemals.

    Der Drecksack plant dann nämlich etwas.
    Zumindest meiner.

    Ich sitze mit einigen Haltern am Rand vom Trainingsplatz hinter einer kleinen Mauer. Die Hunde liegen angeleint im Schatten. Alles sehr friedlich beieinander.

    Alle?
    Nein, mein Schäferblöd offenbar nicht. Denn anstatt dankbar das Wasser zu trinken, dass ich gerade am Nachfüllen war, hat er nichts besseres zu tun, als mit einem eleganten Satz nach vorne über die Mauer zu springen und auf den Trainingsplatz zu sprinten, um sich einen Ärmel zu erbeuten.

    Dass er dabei die junge Birke entwurzelt hat, an die er gebunden war, versteht sich von selbst.
    Dass die Birke, die er hinter sich herzog, mich dann comichaft von den Füßen geholt hat, ebenfalls.

    Das nächste Mal binde ich den Blödmann mit Bootstauen am Klohäuschen fest. Wobei... das tut vermutlich noch mehr weh, wenn er das hinter sich her schleppt...

    Ich denke nicht dass die Tierklinik insbesondere die behandelnde Ärztin, mir sinnlos Hoffnungen machen um Geld zu verdienen eher im Gegenteil. Aber so lange sie mir sagen dass man es noch versuchen kann tue ich dies auch. Dass es auch anders enden kann als erhofft ist mir klar. Aber so leicht gebe ich nicht auf. Es geht hier schließlich um ein Leben nicht um ein Paar kaputte Schuhe!

    Da muss ich dir leider widersprechen, sehr viele TÄ und Kliniken praktizieren das bis heute - behandeln, solange der Halter zahlt, vollkommen egal, ob das noch Sinn macht.
    Da wird der Halter mit seinen Bedenken teilweise auch nicht mehr ernst genommen bzw die aktuelle Situation beschönigt, um noch mehr Infusionen, Diagnoseverfahren und Therapien verkaufen zu können.

    Und am Ende zahlt das Tier den höchsten Preis und muss elendig krepieren.

    Die Erfahrung habe ich leider selbst machen müssen, das wünsche ich niemandem.

    Ob das in deinem Fall genauso ist, kann niemand sagen, ich möchte dir keine Angst machen, aber die rosarote Brille, dass Kliniken niemals nicht nur auf das Geld aus sind, muss ich dir leider abnehmen.
    Schau auf dein Tier. Wäge gute gegen schlechte Zeiten ab und dann entscheide, wovon er mehr hat.