Beiträge von Munchkin1

    @Munchkin1

    Der Vergleich mit den Japanern hinkt etwas. Japaner tragen den Mundschutz aus Höflichkeit. Man niest oder hustet keine fremden Menschen an. Man verteilt seine Bazillen halt nicht, wie hier bei uns. Aber in erster Linie aus Höflichkeit. Selbst bei Allergie, was nicht ansteckend ist, zieht man sich einen Mundschutz an. Jeder der keinen Mundschutz trägt bei Erkältung etc. gilt als extrem unhöflich. Wohl eher als asozial und dass trifft auch auf Ausländer zu. Dabei verzeihen sie Ausländern viel.

    Aber genug OT.

    Um beim Thema zu bleiben bei der Aufzucht und das Welpen regelmäßig irgendwo alleine hingebracht werden und dann wieder zurück, würde ich dort keinen holen. Wäre mir auch egal ob's der Nachbar ist mit dem ich mich sonst so gut verstehe.

    Es kommt also doch auf die Bazillen zurück, denn die Verbreitung soll verhindert werden aus Gründen der Höflichkeit.

    Also so ganz abwegig ist es doch nicht.

    Von wegen ein Welpe kann sich nur an die Katzen gewöhnen, wenn er sie sofort kennen lernt.

    Meinen Bengel hab ich in einem NORMALEN Alter geholt und das erste, was er hier kennen lernte (neben seiner Familie und dem neuen Wohnort natürlich) waren zwei Meerschweinchen in einem offenen Gehege und zwei Pferde.
    Keins davon durfte gefressen, gejagt oder bespielt werden. Nicht mal angeknabbert. Nicht mal blöd angeschaut.

    Um es kurz zu machen: alle Tiere erfreuen sich bester Gesundheit und koexistieren fröhlich nebeneinander her.

    Die Hündin hat massiv Stress durch euer Verhalten.
    Ihr Welpe wird weggenommen. Immer wieder.
    Dafür kommt nach einiger Zeit ein Welpe zurück, der zwar aussieht wie ihrer, aber riecht wie fremde Menschen und Katzen.
    Die kleinen Piranhas lernen voneinander und von der Mutter lebenswichtige Lektionen für den späteren Umgang mit Menschlingen und Artgenossen. Das sind Themen wie zB Beißhemmung. Du glaubst nicht, was eine Woche da an Entwicklung bedeutet.
    Der gesundheitliche Faktor ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen.
    Die kleinen Hunde verfügen über ein mangelndes eigenes Immunsystem. Sie sind nur über die Antikörper aus der Muttermilch und die Stabilität des Rudels gegen Keime geschützt.
    Bricht ein Pfeiler weg, etwa weil ständig neue Keime eingeschleppt werden oder der Hund Ihnen ausgesetzt wird, ist die Ansteckungsgefahr enorm.
    Was glaubt ihr, warum Japaner (und Transplantationspatienten) mit Mundschutz herum laufen? Richtig - denen geht es wie Welpi, mangelnder Immunschutz und überall Keime.

    Denkt mal drüber nach

    Es geht ja um meine Erfahrung und auch heute, über 15 Jahre später, selbst als Mutter finde ich das Verhalten des betreffenden TH zum Kotzen.

    Einerseits ist es völlig ok, eine Minderjährige für eine gewisse Zeitspanne alleine (!!!) mit einem für Sie fremden Hund (!!!!) in uneingezäuntes Gelände (!!!) loszuschicken (denn die Gassihunde wechselten je nach Verfügbarkeit der Gassigänger, wobei ich immer maximal kniehohe Hunde bekam) aber andererseits wird den Eltern die Erziehungsfähigkeit abgesprochen, um einzuschätzen, ob der Jugendliche einen Hund versorgen kann und als glänzende Krönung reicht es dann auch nicht, dass die volljährigen Eltern die volle Verantwortung für die Entscheidung pro Hund inklusive aller Konsequenzen übernehmen.

    Der Gesetzgeber gestattet in dem Alter dem Jugendlichen bereits weitreichende Entscheidungen für das eigene Leben, zT noch unter der Hand der Eltern, darunter Eheschließung, Führerschein und Schulabbruch.
    Aber einen Hund aus dem Tierheim retten, nein dafür sind die Jugendlichen nicht reif genug und die Eltern auch nicht objektiv genug, um das zu beurteilen.
    Ich habe in dem Alter bereits gesamte Wochenenden auf Kleinkinder der Nachbarn aufgepasst, hatte diverse Kleintiere als Haustiere, war seit über 10 Jahren regelmäßig im Stall am arbeiten und reiten. Kontinuität und Verantwortungsbewusstsein, Pflichtgefühl und Verlässlichkeit waren mir also absolut bewusst.
    Und nochmal: meine Eltern mit Hundeerfahrung waren absolut dafür und erklärten das nicht nur beide gemeinsam übereinstimmend ohne zu zögern, sondern waren bereit, im nicht reellen Fall, dass ich den Hund nicht ordentlich versorgen könnte/wollte diesen dann selbst zu pflegen.

    Vermutlich hätte es kein Problem gegeben, wenn meine Eltern gelogen hätten, aber muss das sein? Will der Tierschutz belogen werden?

    Das muss einfach eine Einzelfallentscheidung bleiben, Schubladendenken hilft keinem der Beteiligten und falsche Gotteskomplexe erst recht nicht

    Sorry für Doppelpost, habe das erst nach dem vorigen post gesehen.Oskar geht bei mir ebenso immer an der rechten Seite, damit ich dann immer zwischen dem fremden Hund oder den fremden Menschen und Oskar stehe.
    Dieses Anspringen ist so tückisch weil er eben im letzten Moment ganz unerwartet tut.
    Normalerweise, wenn er vorne ein Hund sehen würde und anfangen würde hinzuziehen, dann hätte ich ihn geblockt (macht er ja meistens nicht bzw ich muss ihn nur kurz dran erinnern). Aber wenn er dann schon hochspringt kann ich ihn ja schlecht blocken. ich kann den bevorstehenden Sprung leider meist nicht bemerken.

    Ja das werde ich jetzt so auch noch mal versuchen. Wenn man weitergeht schaut er alle paar Sekunden allerdings wieder Richtung Hund und will sich wieder hinsetzen. Meinst du ich sollte das dann einfach konsequent durchziehen bis er es versteht?

    Klingt für mich so, als wärst du für ihn abgeschrieben.
    Was, wenn du dich am Ende der Begegnung spannend machst - jogg eine Weile, hol ein Zergel, mach dich zum Clown, dann ist der andere Hund auch weniger spannend

    Ich wollte dich nicht überlesen, auch wenn ich dir vermutlich mit meinem Post nicht viel helfen werden.
    Nein, es ist nicht schlimm, wenn man sich vorstellt, das Hundekind an den Ohren an die nächste Wand zu tackern oder wenn man in Gedanken überlegt, in welchen Karton das blöde Biest passt und wo man den hinschicken könnte (falls es dich interessiert: Kühlschrank oder Waschmaschine).

    Ich würde an deiner Stelle mal tief durchatmen, ein Glas Wein holen und überlegen, was für dich die höchste Priorität hat - welches Problem ist das dringendste.

    Es löst das Problem, indem es die Aufmerksamtkeit, die du ja in dem Moment nicht hast, wieder von dem Objekt der Begierde löst und mittels Leckerli oder Spielzeug zu dir zurück holt.

    Du kannst dann ja kleine Übungen einbauen, damit du ihn auch tatsächlich wieder mit dem Kopf bei dir hast, aber das würde ich erst später machen.
    Zuerst wäre wichtig - ablenken