Beiträge von Munchkin1

    Dinobert Schäfer ist da auch extrem lernresistent.

    Bei mir geht es mittlerweile, aber auch nur, weil ich den Blödian tatsächlich unten gehalten habe, wenn er springen wollte.
    Mailo und ich haben einen Kompromiss: ich gehe rein, ignoriere ihn komplett, lege ab, was ich in den Händen habe, setze mich aufs Sofa in der Diele und DANN darf er mich begrüßen, dann senke ich den Kopf für ihn, damit er seine geliebten Ohren schlabbern darf. Das darf er, solange alle vier Pfoten den Boden berühren. Hebt er ab und macht Blödsinn, breche ich die Begrüßung ab.

    Bei anderen Menschen zeigt er seine volle Dino-Anspring-Freuden-Küsse

    Da bin ich einfach ehrlich und gnadenlos.

    Das ist die Klientel, die in Polen auf dem Markt kauft. Oder im polnischen Tierheim nach einem kostenlosen Rassehund sucht.
    Hauptsache billig.
    Aber Ansprüche haben wie ein Weltmeister. Da soll der Hund vermutlich bald die Hausaufgaben vom Bengel machen.
    Aber der Junge soll alleine Gassi gehen - wieso auch nicht, die Schule fängt erst um 8 an, da hat er nach dem Bett machen, anziehen und frühstücken genug Zeit fürs Gassi. Er will ja einen Hund.

    Nicht falsch verstehen, mein Hund kommt auch aus Polen (aber vom FCI Züchter mit vollen Papieren und sicherlich nicht geschenkt, preislich absolut nicht günstiger als in Deutschland), ich bin selbst gebürtige Polin, also nichts mit ausländerfeindlich.
    Aber die Schnapsidee ist gleich zum scheitern verurteilt und auf so vielen Ebenen einfach nur falsch

    Ich musste mal bei Bekannten ein böses Wort loswerden.

    Die wollen einen Hund. Für den Sohn (10), mit dem der alleine Gassi gehen soll, weil man selbst hat keinen Bock drauf und der Sohn will so gerne.
    Bitte keinen Mischling, der muss optisch was her machen. Man hatte mal einen Husky, das wäre wieder toll, der war ja die Krönung der Schöpfung.
    Ach und mehr als 100€ möchte man auch nicht ausgeben, das wäre ja Wucher und Tiere verkauft man nicht wie Ware sondern verschenkt sie.

    Ich habe denen einen Hund geschenkt - einen Stoffhund.
    Mit dem Ratschlag, das Unterfangen schnellstmöglich zu vergessen. Das ist auf so vielen Ebenen Blödsinn, dass ich gar nicht weiß, wo ich mit Erklären ansetzen sollte

    Bezüglich des Schwimmens mal zwei Theorien:

    1: Atmung - die Hunde weigern sich, zu schwimmen, weil ihnen schlichtweg die Luft dazu fehlt. Sie können das Maul nicht zum Atmen nehmen und durch die Nase kommt nicht genug Luft.

    2: Schädelform - der Schwerpunkt ist im Wasser durch den Auftrieb anders als an Land, dadurch kommen die Hunde nicht ins Gleichgewicht, das sie kennen, fallen nach vorne und vermeiden deswegen das Wasser

    Ob eine davon stimmt? Keine Ahnung
    Mir fällt nur im Sommer auf, dass gemäßigte, vom Körperbau her schlanke Molosser (Boxer oder Staff zB) gerne schwimmen, während etwas kompaktere Exemplare (Bulldoggen) maximal mit den Pfoten ins Wasser gehen

    Fühl dich mal ganz dolle gedrückt.

    Der Weg ist scheiße, aber wir bereiten uns ein Hundeleben lang drauf vor, ihn mit unseren Vierbeinern zu gehen, in der Hoffnung, sie im richtigen Moment von der Leine zu lassen.

    Was Atmung angeht, bin ich leider ein gebranntes Kind und würde immer lieber zu früh als zu spät einschläfern. Einmal, ein einziges Mal hatte ich die Entscheidung nicht in der Hand, es war nicht meine Schuld und dennoch der schlimmste vorstellbare Tod und ich mache mir heute noch, fast 15 Jahre später bitterste Vorwürfe.
    Erschwerte Atmung kann man leicht selbst simulieren (Tip einer Ärztin): Steck einen Strohhalm in den Mund, Wäscheklammer auf die Nase und atme nur durch den Mund.
    Dann hat man eine Idee davon, wie es jemandem mit erschwerter Atmung geht. Tagtäglich, rund um die Uhr.

    Ich drücke deinem Opi und dir die Daumen, dass ihr für euch einen Weg findet.