Warum ein Welpe? Denn mit Welpen hat man tatsächlich erst mal immens Stress, bis sich das eingependelt hat:
Die kleinen Fellballen müssen sehr oft raus zum lösen, können nicht einhalten. So alle 1-2 Stunden ist da realistisch. Das kannst du nicht leisten, wenn du in der Schule bist und dementsprechend fällt das auf deine Eltern ab. Ebenso nachts - machst du das, ist der Schultag danach nicht wirklich nutzbar weil du müde bist, machen deine Eltern das, hast du eine Aufgabe mehr, die sie übernehmen müssen.
Mein erster Hund war ein uralter Cockerspaniel.
Perfekt zum lernen für mich, er war bereits erzogen (und böser, aber realistischer Gedanke meiner Eltern: sollte ich das Interesse verlieren, müsste man sich nicht mehr lange quälen - das ist aber nicht eingetreten, obwohl ich erst 12 war), hatte weniger Ansprüche als ein Welpe und war trotzdem Hund.
Einen Welpen gab es hier erst nach Althund 2 oder 3, da war ich aber schon volljährig.
Wandern - Ja, aber nicht mit Welpen.
Natürlich zwingt mein Hund mich hinaus, aber er tut das bei jedem Wetter wenigstens kurz und auf seine Weise. Meiner ist jetzt fast ein Jahr alt.
Spazieren gehen heißt hier von Anfang an nicht, dass ich schlendere und er hinter mir her Tappert, sondern dass ich permanent die Umgebung im Auge habe, den Hund überwache, alle Gefahrenquellen und blöden Situationen erkenne und umschiffe und gleichzeitig schnöde Sachen wie Rückruf trainiere.
Wenn deine Mutter also entspannt Kilometer kloppen will, dann nicht mit Welpe/Junggemüse