Mein Hund kennt vom Welpenalter an das Bahnfahren als etwas normales. Die erste Fahrt dauerte 5 Stunden.
Für die erste Fahrt haben wir Zewa mitgenommen, Verbindungen mit Halt, aber ohne Umstiege gewählt und Welpi möglichst abgeschirmt vor Fremden.
Mittlerweile fahren wir regelmäßig, wir haben eine Routine entwickelt:
Vor der Fahrt eine Toberunde, müde Hunde haben es einfacher während der Fahrt.
Ins Handgepäck gehört neben dem EU Ausweis ein Mauli, ein Napf, eine Flasche Wasser und ein Kauteil. Als Reisegepäck habe ich anfangs einen Wanderrucksack genommen, mittlerweile kann ich einen Trolley nehmen. Im Reisegepäck habe ich Futter in einem Beutel (Gefrierbeutel mit Zipper oder Futtertasche), eine Decke und was auch immer ich brauche vor Ort.
In der Bahn selbst wähle ich entweder einen Vierersitzplatz, oder einen Fahrradplatz. Aber ich habe einen DSH, den kriege ich anders nicht unter.
Bei der ersten Fahrkartenkontrolle frage ich den Schaffner gleich -mit einem netten Wimpernklimpern- ob und wo es längere Stehzeiten gibt (falls ich das nicht weiß) und ob der Mauli ab kann. In 99,9% der Fälle sind die Schaffner einverstanden und der Hund kann kauen. Falls nicht, habe ich einen Baskerville gekauft, der liegt zwar nicht ideal, aber ist weich genug, dass der Hund damit schlafen und trinken kann.
An den Stops über 5 Minuten gehen wir zum Lösen in die Böschung - mit Lösekommando oder Gewöhnung klappt das hervorragend.
Vor Ort dann nochmal eine ruhige Löserunde und ab ins Hotel, wo für den Hund dann Feierabend ist.
Joa, ansonsten sehr entspannt, meist geht es einfacher als man denkt.