Beiträge von Munchkin1

    Du schreibst, die Halter des anderen Hundes machen dich verantwortlich - mit welcher Argumentation?

    Angst alleine ist kein Garant dafür, dass dein Hund nicht beißt, denn wird er so in eine Ecke gedrängt, dass er der Situation nicht entfliehen kann, dann wird er beißen, um sich selbst zu schützen.
    Beispiel: mein Riesenbrontorindvieh hat Todesangst vor Pferden. Er flüchtet, sobald er kann. Merkwürdig, weil es nie Zwischenfälle gab und er seit Welpi an im Stall rumturnt, aber ist nunmal so. Neulich wollte eins meiner Pferde mal schnuppern.Bevor ich reagieren konnte,gab es einen Abwehrbiss - nicht tief, nicht böse, aber eindeutig „Weg von mir“

    Vlt kannst du dir in einer Hundeschule zeigen lassen, wie man Fremdhunde blocken kann ohne sich selbst zu gefährden. Möglich wäre auch eine Wasserflasche oder Wurfschellen oder so

    Dass du bisher schon 4 Hunde hattest, spielt hier keine Rolle, denn du sagst selbst - dies ist der erste Hund dieser Größe.
    (Auch wenn ich persönlich mich frage, wo im Verhalten eines Welpen bitte der Unterschied zwischen einem CHI und einem Bernhardiner sein soll - Blödsinn im Kopf haben alle beide und der Blödsinn sieht auch ziemlich identisch aus).

    Also alles auf Anfang.

    Wenn ich mir diese Beiträge so durchlese:

    Zum Thema Beißhemmung muss ich mich nicht mehr einlesen. Es ist nicht mein erster Hund. Aber mein ersten in der Größe. Und ich möchte später keinen 40kilo Hund haben der nicht weiß wie er mit seinen Zähnen umzugehen hat.

    Ich dachte eigentlich das Hunde Knurren wenn ihnen was nicht gefällt. Und nichts anderes machen wir, wenn er beißt (Rat: Tierarzt). Wenn die Welpen spielen und sich beißen, dann jault mal einer auf. Nichts anderes machen wir ( Rat: Tierarzt ).
    Der Welpe wiegt momentan 16 Kilo. Und die möchten wir weder im Bett, noch auf dem Sofa, auf dem Esszimmertisch etc. Haben. Da er dort nämlich schon überall rausschauen kann. Und dann schieben wir in weg. Wenn er nicht hört wird es irgendwann etwas kräftiger.

    dann liest sich das für mich sehr so, als hättest du ein wenig Bedenken, wenn nicht sogar Angst vor der Größe und versuchst deshalb, bereits jetzt die absolute Kontrolle über den Hund zu haben.
    Wenn ich mal meine Glaskugel befragen soll - du hattest bisher immer kleine Hunde und dein Partner wollte einen Großen.

    Wie ich darauf komme?
    Hunde sind irre sensibel, bereits die kleinen Wichte. Die wissen ganz genau, wem sie auf der Nase herum tanzen können und wem nicht.
    Wenn Welpi deinen Partner in Ruhe lässt (siehe dein erster Beitrag), dann macht dein Partner etwas anders als du. Das kann etwas Banales wie eine Denkweise sein - Kleinvieh, du kannst dich aufführen wie du willst, ich hab keine Angst davor und gebe den Ton an VS oh nein, wenn du das Beißen nicht bald sein lässt, habe ich demnächst einen riesen Kampfhund im Haus, was soll ich nur tun. Siehst du den Unterschied?
    Stell dir vor, du hast einen Dackel oder Mops. Und behandel deinen Hund wie einen Dackel oder Mops. Halt einen etwas großen Mops.

    Ich bin zeitlebens mit Schäferhunden aufgewachsen, das „Kleinste“ was hier mal rum lief war ein Cockerspaniel, also kenne ich Großhunde sehr gut. Grade habe ich das Exemplar „Pubertät kommt von täterätätä Erziehung auf Werkszustand zurückgesetzt“ herumliegen.
    Also Futterbelohnung am besten gleich mit Fleischbeilage in Form von Fingern, Hand und Arm konsumieren. Was hab ich mich über das Kleinteil geärgert, als ich mal wieder blutige Finger hatte.
    Aber letztlich musste ich etwas ändern.

    Was benutzt ihr als Leckerli?
    Bei mir hat sich bewährt: normales TroFu, notfalls große Erwachsenenbrocken, in ganz schlimmen Fällen Leberwurst für Hunde aus der Tube.
    BLOSS NICHT Wurst, Käse oder sonstwas hammergeiles, sonst sind die Finger ab. Superleckerli wie oben beschrieben gibt es hier nur zum Rückruftraining und dann von der Flachen Hand aus. Ideal war und ist in Kannibalenphasen die Belohnung via Aufmerksamkeit - also Zergelspiel statt Futter.

    Beißhemmung - müssen die Riesenbabys lernen wie jeder andere Hund auch. Nur weil ein Welpe seine Beißer am Menschen wetzt, wird er nicht gleich zur Bestie. Egal wie groß er mal wird.
    Auch die großen sind im Kopf nicht weiter als Minihundebabys. Mein Schäferbrontorüde hat keinerlei Ahnung davon, wie groß er ist. Der hält sich immer noch für einen Welpen, allenfalls Terriergröße, und benimmt sich auch so.
    Beißhemmung müssten wir laaaaange üben - au gerufen, aufgestanden, weggegangen. Wenn das Kleinteil hinterher wetzt und weiter spielen will, Ersatz anbieten. Klappt das nicht, einen Moment festhalten zur Beruhigung. Und wiederholen bis zum Erbrechen, bis es klappt. Ich dachte ja zwischendurch, das wird nie was. Bronto war sowas von beratungsresistent.

    Aber es wird. Langsam. Dafür dann sicher.
    Also Luft holen, dran denken, dass ihr ein Hundebaby habt und nicht die Reinkarnation von Hitler oder Stalin und lächeln - ihr wolltet so ein Riesenbaby und auch das wird mal groß

    Das kommt auf die Kinder an.

    Zu meinem Wirbelwind musste ein entspannter Welpe dazu - noch ein Wirbelwind und ich hätte mir die Kugel geben können.
    Zu älteren, ruhigeren Kindern oder Teenies darf auch ein „pfeffriger“ Hund dazu.

    Aber lass dir vom Züchter einen Welpen vorschlagen und dann lass das Bauchgefühl entscheiden

    Ich fahre auch grundsätzlich mit Länderticket, bislang kam ich nicht in die Schwulität, was anderes zu brauchen.
    Ich mag das regelmäßige Umsteigen sehr, das bietet immer wieder Lösemöglichkeiten.

    Ich reise mit Trolley, da sind die nötigen Sachen für unterwegs oben in einer separaten Mini-Tasche, die ich im Zug raus hole.
    Als Mailo noch sehr klein war und ich beide Hände bräuchte, hatte ich so einen XXL Treckingrucksack

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    Bei Zugverspätung nehmen wir den nächsten - ich möchte den Stress nicht haben, mit dem Hund durch das Bahnhofsgebäude ins Reisezentrum zu rennen, wo er womöglich gar nicht rein darf.
    Verbindungen plane ich so, dass ich nie auf den ersten oder den letzten Zug angewiesen bin.

    Futter nehme ich mit. Bei unseren regelmäßigen Wochenendausflügen nehme ich so eine Tasche

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    fürs Futter mit, da passt für einen DSH ein Vorrat von etwa 4-5 Tagen rein. Wir haben die NoName Variante von Tchibo, die war deutlich günstiger.
    Wenn es aber alles nichts hilft und ich dringend Futter brauche, greife ich durchaus auch auf Supermarktfutter zurück, das er zuhause schon kennen gelernt hat. Die Kettern verkaufen ja so ziemlich überall dasselbe, da kann man den Hund zuhause schonmal dran gewöhnen

    Wenn ich alleine fahre, kommt Mailo mit aufs Klo, fährt jemand mit mir mit, bleibt er am Platz.
    Ist übrigens sehr witzig, wenn die BuPo einsteigt und ich in der Schlange zum Klo stehe. Mir ist schon öfter passiert, dass ich quer durch den Zug brüllen musste, dass der (an einer Haltestange kurz und sicher angebundene) herrenlose Schäferhund (mit Maulkorb) mir gehört und gerade von meinem (Switch-spielenden) Sohn (beim Schlafen) beaufsichtigt wird.

    Wegen dem Maulkorb sind die Meinungen gemischt.
    Ein sehr großer Teil der Schaffner erlässt ihn gut erzogenen, nicht störenden Hunden. Besonders, wenn die Mitreisenden sich nicht am Hund stören.
    Es gibt natürlich auch diejenigen, die bereits stänkern, wenn der Hund ohne Mauli aus dem Bahnhofsgebäude kommt - meist sind die dann aus Bundesländern mit 20/40 Regelung zu Gast bei uns.

    Ich hab vorhin mit hochgeschlagenen Hosenbeinen barfuß im kalten Matscheteich gestanden, weil der verdammte schwimmbare Grinseball nicht mehr hochgekommen ist. Spuk stand derweil total verstört neben mir und suchte die Oberfläche nach dem Ball ab.
    Ich hab ihn aus dem Schlamm gebuddelt und Spuk war wieder glücklich. Aber nun hab ich kalte Füße.

    Jupp, das habe ich auch schon hinter mir. Ausbeute an dem Tag:
    Verloren - ein Chuckit Whistler und ein NoName Schwimmspielzeug
    Gewonnen - ein AquaKong, ein schwarzer Kong XL und ein Vollgummiball.

    Der Matschteich bei uns ist halb ausgetrocknet, sobald er ganz leer ist, kommt unsere Stunde :ugly:

    Ich geh mit in die Labbi-Goldi-weißer Schäfer Ecke.

    Für den Spitz ist er mir zu unhaarig,
    Ansonsten halte ich es wie die Medizinstudenten mit Dr House: wenn du es wiehern und trappeln hörst, denk zuerst ans Pferd und dann ans Zebra.

    Sprich erst mal die häufigen Vertreter, dann die selteneren

    Nun, das sind wohl die Art Tierärzte die auch immer noch sagen das jede Hündin einmal Welpen gehabt haben muss. :ka: Ich frag mich eher wie der Mali so winzig wird. Da muss doch "Paul"s Mutter ein Winzling gewesen sein, auf die der Mali dann drauf ist.

    Die sollen mal nicht erzählen.
    Laut deren Aussage müssten die Hunde in etwa gleich groß sein.
    Schulterhöhe Bulli 30-35cm, und der Mali-Mix soll 36cm haben. Da sprechen die Bilder aber eine andere Sprache.
    Die sind wohl zum TA mit den Angaben, der das dann ungeprüft abgesegnet hat. Anders kann das nicht sein.
    Der Hündin fallen die Augen fast aus dem Kopf, ihre 6 Tage alten Welpen (!!!) sind viel zu groß für sie, ich möchte mir nicht vorstellen, wie die arme Hündkn vor 7 Tagen ausgesehen haben mag :rotekarte:

    Für mich ist erst mal potentiell alles, was auf dem Boden liegt und nach Essen aussieht ein Giftköder.
    Demnach darf Mailo auch nichts aufnehmen, was nicht durch mich freigegeben ist.

    Ich bin lieber übervorsichtig an die Grenze der Hysterie als noch einen Hund so zu verlieren.
    Denn erkennen kann man es oftmals nicht. Stell dir mal vor, jemand möchte wirklich böse sein und hat genug kriminelle Energie.
    Mir als Hundefreund fällt bereits ein, wie ich Sichtproben umgehen kann.