Beiträge von Munchkin1

    @Themis

    Gnadenlos heißt für mich ausnahmslos. Keine Experimente mehr. Der Hund braucht in erster Linie Sicherheit und die kommt durch Struktur und Routine und Übung.

    Ja, ich gehe mit dir mit, dass der Hund lernen muss, dass das Futter in Ruhe ohne Konkurrenz gefressen werden darf.
    Aber Eigenschutz der Halter ist mir da erst mal wichtiger. Wenn der Hund sich fletschend mit Krallen auf jemanden wirft, dann ist die Ursache erst mal nebensächlich, weil sie Zeit erfordert, um nachhaltig beseitigt zu werden. Das Symptom (=Gefahr) ist hier erst mal drückender und muss zuerst gemanagt werden, bevor man sich die Zeit nehmen kann, um grundlegende Veränderungen zu erarbeiten.

    Kurz gesagt: die TE haben bei dem Verhalten eine tickende Zeitbombe im Haus. Sie müssen erst mal vermeiden, dass die hoch geht und jemanden schwer verletzt, weil man Ursachen bekämpft

    Mailo kennt die Namen der Familienmitglieder.
    Wo ist - MiniHerrchen, Opa, Oma, Frauchen? Er wetzt dann sofort zu der betreffenden Person oder dreht wenigstens den Kopf in die Richtung.

    Von den Standardworten Gassi, Badewanne und Hinger hatte ich ja schon erzählt.
    Genauso vom Weckerklingeln.

    Mister Bronto kann aber auch am Gangbild auf der Straße (!!) hören, wer am Haus vorbei läuft. Kommt ein Familienmitglied, steht er wedelnd vor der Tür, lange bevor die Person das Haus betreten hat, von der Wohnung ganz zu schweigen. Bei Nachbarn klappt das aber nicht.

    Also aus der Hand füttern geht ohne Aggression, aber den Napf verteidigt er, genau wie Kauknochen?

    Der Hund hätte von mir nichts mehr aus dem Napf bekommen. Gnadenlos nur noch aus der Hand, einfach um die Gefahr für alle Beteiligten zu minimieren.

    Merkwürdig liest sich auch das Setzen des Tasso Chips (eigentlich ist das nur eine Marke am Halsband) - geht es dir da vlt um den Mikrochip zur gesetzlich geforderten Kennzeichnung eines Hundes?
    Wie macht ihr denn die Impfungen und Gesundheitscheck-UPS, wenn an den Bengel keiner ran darf? Noch ein RIESEN Grund für einen vernünftigen Maulkorb.

    Grad liest sich das ein wenig so, als hättest du einen ULTRA unsicheren Hund, der angstaggressiv ist und in Situationen, die ihm nicht geheuer sind, nach vorne geht, statt auszuweichen.
    Das würde auch dazu passen, dass er im Garten entspannter ist.

    Ich bleib dabei - vernünftiges Maulkorbtraining, dann ärztlich abchecken lassen und dann langsam, dosiert in reizarmer Außenumgebung üben, dass er sich auf dich konzentriert, auch wenn da die Pferde und Vögel und Hunde ihren Spaß haben