Beiträge von Munchkin1

    Hier bei uns sind es ständig die Keller. Die Wohnungen selbst eigentlich nicht.

    Und falls doch, brauch ich Mailo nicht mehr füttern xD
    Aber ich hab auch Schilder an der Wohnungstür von wegen „Lieber ungebetener Besucher bedenke - Selbstmord ist doch auch keine Lösung“ oder „Der will NICHT nur spielen“

    Mailo macht erst mal Eindruck, wenn er wie ein Torpedo um die Ecke geschossen kommt und bellt. Und um den Eindruck geht es mir

    Ich gebe die Körperpartien vor.

    Mailo darf schlabbern und schlecken, nach Herzenslust sogar.
    Aber so wenig wie möglich im Gesicht, überhaupt nicht im Mundbereich und schon dreimal nicht an Geschlechtsteilen (jaa, so Frauenbrüste sind spannend, wenn Frauchen in der Wanne liegt, da kommt man so gut dran).

    Bei Armen, Händen, Beinen, Füßen lasse ich ihn machen, das ist für uns ein gangbarer Kompromiss. Und da er sehr „trocken“ leckt auch nicht allzu ekelig

    Mailo wurde sekundär auch wegen seiner Erscheinung und seiner Fremdwirkung ausgewählt.

    Und ja, ich fühle mich als Frau einfach besser, wenn mein Hund genug Eindruck erweckt, um eine Gruppe Besoffener die Straßenseite wechseln zu lassen, ohne auch nur einen Ton von sich zu geben oder sich groß zu bewegen (gestern erst passiert).

    Nie und nimmer niemals nicht hätte er jemanden verletzt, schon gar nicht mit Beschädigungsabsicht oder auf Kommando. Muss er aber auch gar nicht.

    Im Haus brauche ich ihn nicht als Wachhund, obwohl er auch anschlägt und meldet. Aber ich wohne im Mehrparteienhaus, da sind wenn überhaupt eher die Keller betroffen als die Wohnungen.

    wie kommt ihr eigentlich auf die Idee, Ramse leidet an einer Augenkrankheit?

    Ich denke, er wurde so geboren und seine unangenehmen Verhaltensauffälligkeiten sind durch seine geringe Sehkraft entstanden.

    Was heißt für dich „so geboren“?
    Irgendetwas sorgt dafür, dass er nicht richtig sehen kann. Ob das eine Fehlbildung, eine Erkrankung oder eine Verletzung ist, kann nur ein Tierarzt feststellen.

    Oder hast du einen Grund, eine (Augen-)Krankheit auszuschließen?

    Du sagst, dass dein Yerom in deinen Armen gestorben ist.
    Aber gehst mit deinem gesundheitlich nicht voll auf der Höhe befindlichen Hund nicht zum Arzt.

    Das passt nicht zusammen.

    Wenn du wirklich noch einige Zeit mit ihm verbringen willst, wäre der erste Schritt dahingehend doch dafür zu sorgen, dass dem gesundheitlich nichts im Wege steht.

    Das klingt jetzt harsch, so ist es aber gar nicht gemeint. Sondern rein sachlich. Weil für mich nicht verständlich ist, wie man das eine erlebt haben und sich trotzdem so sperren kann.

    Einer meiner Hunde ist in meinem Arm verblutet. Das hätte durch rechtzeitiges und korrektes Eingreifen eines Tierarztes verhindert werden können. Die Erfahrung sitzt aber so tief bei mir, dass ich quasi mit jedem quersitzenden Furz zum Tierarzt renne, um ja nicht nochmal sowas erleben zu müssen.

    Rammstein mag vielleicht nicht umgänglich sein.
    Das war meiner nach der drölfzigtausendsten Blutabnahme auch nicht mehr.
    Das ist mein Sohn (9) bis heute nicht beim Anblick von Nadeln.
    Aber manche Dinge müssen eben auch bei Gegenwehr durchgeführt werden.
    Wenn dein Hund sich ein Bein bricht, eine Magendrehung oder Vergiftungserscheinungen hat, muss er doch auch behandelt werden. Und das wird auch gehen. Also warum nicht jetzt?

    Ich hab euch doch von dem Brontosaurier erzählt, der kleine Bäume entwurzelt und damit sein Frauchen von den Füßen holt?
    Und dass der jetzt an etwas stabilem angebunden wird? Mit einer DICKEN Lederleine mit XXL Karabinern.

    Teil 2 heute beinhaltete, dass dieser Bronto sich heute so auf die Arbeit gefreut hat, dass er aus einer LEDERLEINE (25mm breit, 10mm dick) einen Ring herausgerissen hat, um wieder Chaos stiften zu können.
    Dass er (durch eine Unaufmerksamkeit des Helfers) wieder mal mit dem Ärmel eingeheizt ist und den Betrieb aufgehalten hat, indem er dem Trainer, dem Helfer und mir beim Fußballspielen zugeschaut hat, statt auf den Rückruf zu reagieren.
    Dass er dem Helfer durch den Schutzärmel hinweg einen blauen Fleck gebissen hat.

    Ich schwöre euch, nächstes Mal binde ich diesen Hund mit einem Abschleppseil an zwei Autos und drei Bäume an. Und dieses Abschleppseil befestige ich wie David Copperfield an zwei Halsbändern und einem Geschirr.
    Und ich lege mir ein Betäubungsgewehr parat, falls er auch diese Sicherungsmaßnahmen mal wieder durchbricht.

    Danke an dieser Stelle an meinen Trainer und den Helfer, die sich beide herrlich darüber amüsieren können, während ich mir einen Platz zum einbuddeln suche.

    Jetzt ist er zufrieden mit sich selbst und totmüde. Blödes Hundevieh. Aber geliebtes Hundevieh.

    Und im schlimmsten Fall (den ich euch nicht wünsche) sind es nicht die Augen, die Probleme machen.
    Mit viel, viel Pech kann das auch vom Gehirn ausgehen und dann handelt man lieber zu schnell als zu langsam.

    Ich würde auch zum TA, ihr könnt ja gleich die Ansage machen, dass euch aufgefallen ist, dass er schlecht auf Sichtreize reagiert. Dann kann man schon gezielt suchen

    Ich finde aber, weiß nicht, ob das bei euch auch so ist, dass es verschiedene Formen des Leckens gibt.

    Es gibt das wilde „FRAUCHEN!!!!!!“ Schlabbern, wo völlig unkoordiniert alles ansatzweise in der Nähe des Gesichts geschleckt wird.
    Dann gibt es das „Hmmm schöööön“ Schlecken. Meist beim Kuscheln und dann ganz langsam, sanft und gründlich.
    Es gibt das „Pflegen“, das ist das Lecken nach/während des Badens, Cremens, etc
    Und das „MEINE OLLE“ putzen, bei dem er Außengeruch wegschlabbern will.
    Ach und natürlich das „nicht böse sein“ Beschwichtigen an den Mundwinkeln
    Und das „Gib mir was ab“ Betteln mit der Zungenspitze an Fingern und Mund.

    Ohren
    Und Mundwinkel (wenn er denn dürfte)
    Und Wangen

    Und wenn ich in der Badewanne liege jeder Millimeter Haut

    Und wenn ich von draußen komme Arme und Hände.

    Ich merke grade, mein Hund hält mich für einen Riesen Lolli