Oder das Gegenteil: Tür auf und mit dem kleinen Hund auf dem Arm kurz raus luschern. Manchmal machen unbekannte Geräusche einfach mehr Angst als bekannte.
Wenn das nicht grad so ein hoffnungsloser Fall wie meiner ist, der bei Regen seinen Tod kommen sieht
Beiträge von Munchkin1
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Schäferhunde sind eben doch bloß zu groß geratene Chihuahuas

Meiner sowieso und noch dazu so hoch wasserlöslich und absolut wehleidig.
Auf dem Bild hat er sich in der Bahn in einen Spalt zum Vodersitz eingerollt und ist nicht mehr zu sehen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Musste unsere Tour zum Stall grade abbrechen, weil der Hund vor lauter Regenpanik nicht einen Schritt mehr macht, jämmerlich fiepst und mir bereits in lauter Gegenwehr ein Nylonhalsband zerstört hat. Diese Dinger sind übrigens nicht dazu gemacht, dass sich 40kg hysterischer Hund mit vollstem Körpergewicht gegen sein Frauchen stemmt, die aus dem Aufzug ins Freie gehen will. Zum Glück hab ich ihn immer achtfach gesichert.
Ok, ist nicht allzu schlimm, weil die Strecke ohnehin gesperrt ist, da ein Baum die Schienen blockiert, aber lustig ist das allemal.Bronto du Weichei
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Falls es jemanden interessiert: im Falle eines plötzlichen Wetterwechsels am Meer mit Sturmböen und Unwetterwarnung passt ein Deutscher Schäferdino mit Kampfgewicht von aktuell 40kg ohne weitere Schwierigkeiten unter eine Sitzbank im Wartehäuschen und kann sich so um die Bank zusammenrollen, dass nicht ein Hundehaar von unter der Bank hervor schaut.
Selbiges gilt übrigens für Einzelsitze in Straßenbahnen, wenn irgendein Idiot vorne darauf besteht, die Fenster offen zu lassen und es reinregnet
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Wer will wieder Bronto-Aktionen?
Der heutige Titel: Bronto uns sein missratener AusbruchsversuchMein Hü hat sich selbst KO gesetzt und ich muss regelmäßig zum Verbandswechsel bzw Hufkontrolle.
Mailo mag den Stall und die Pferde trotz wirklich kleinlicher Gewöhnung im Welpenalter so gar nicht leiden, darum darf er immer in einer leeren Box bleiben mit Wasser und Kaui, während ich werkel. Die Boxen sind etwa 1,20 hoch voll vergittert, diese konkrete Box hatte darüber so eine konische Öffnung für den Hals, die Türen werden an zwei Stellen mit Bolzen geschlossen.
Mailo wurde also ordnungsgemäß in eine Box geparkt, Tür geschlossen und ich gehe mit dem Patienten Verband wässern.Als ich zurück komme, bietet sich mir ein Bild für die Götter:
Mein Hund ist offenbar über die Tür gesprungen, hat dann festgestellt, dass überall Pferde sind und es ihm doch zu gruselig ist und war grade dabei, wieder zurück in die Box zu springen.
Held im Erdbeerfeld -
@Munchkin1
Wenn es eine einheitliche Rudel-Dominanz-Theorie gibt, die sich außerhalb des Forums jeder genau gleich sieht, dann ist sie mir noch nie begegnet.Im Nacken packen, auf den Rücken drehen, vor dem Fressen warten lassen und es eventuell wegnehmen scheinen einfach Volksmärchen zu sein, genauso wie: jeder Rüde muss kastriert werden, Schwanzwedeln bedeute immer liebevolle Freude, Hühnchenknochen darf man nicht füttern, rohes Fleisch füttern macht den Hund wild... Für den ganzen Kram hat‘s auch keinen Guru gebraucht. Manche Gerüchte verteilen sich ganz von allein.
Darum hab ich ja geschrieben, dass das meine Wortschöpfung ist, die das Gesamtpaket an Thesen dieser Themengebiete umfasst.
Mir ist klar, dass es nicht DIE Theorie gibt, aber die einzelnen haben doch viel gemeinsam und laufen bei mir in meinem Köpfchen eben zusammengefasst unter der Devise „Der Mensch bestimmt, der Hund hat zu gehorchen und keine eigenen Entscheidungen zu treffen“. -
Wisst ihr, was mich an der Rudel-Dominanz-Theorie (meine Worterfindung) am meisten stört? Das absolute Recht auf ausnahmslose Korrektheit.
Besonders der Punkt: Körperkontakt hat immer vom Menschen auszugehen.
Öhm nö, sehe ich nicht so. Gerade hat mein 40kg Kampfbrontosaurier beschlossen, dass er mich heute zu wenig bekuschelt hat und seitdem liegt er auf meinen Oberschenkeln, den Kopf auf meiner Brust und genießt es grunzend, mir die Ohren abzulecken. Und ich genieße die Wärme seines Fells, das Gewicht auf meinen Beinen und die Hechel-Wackel-Vibration meines Bettes.
Laut Theorie müsste ich ihm das untersagen. Weil es von IHM ausgeht.Warum? Was schadet es uns, unserer Beziehung, meiner Durchsetzungsfähigkeit, wenn ich mich in meiner unendlichen Güte *hust* die nicht zu verwechseln ist mit meinem unendlichen Egoismus, beschmusen lasse. Ist ja nicht so, als wolle er eine Gegenleistung oder mir an die Wäsche
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Ich kann das bei Pferden bieten.
Ich reite seit ich denken kann. Mit 6 hab ich die Reitschule gewechselt. Ich stand vor versammelter Mannschaft mit allen anderen Kindern und der Lehrer teilte Pferde zu.
Er nannte mir einen Namen, ich guckte fragend.
Er sagte: „Der Braune“
Ich drehte mich um.... und die waren gefühlt alle braun (Feinheiten wie Fellfarben waren bei dem Hallenlicht schwer zu sehen).Seitdem hatte ich immer Angst, mein eigenes Pferd nicht zu erkennen, wenn es braun ist. Also musste unbedingt ein nicht-braunes Pferd her. Egal welche andere Farbe.
Pferd 1: braun
Pferd 2: braun
Pferd 3: Quotenausreißer weiß -
Ich reihe mich mal ein in die Riege der Krankenpfleger.
Ich DACHTE ein wenig Sommerkoppelpause tut den Jungs gut. Also ging es auf die 15h Apfelplantage und ich bin nur zum schauen und schmusen hin.
Hmmm mein Brauner fand das wohl zu langweilig.
Sonntag Abend noch alles fluffig.
Montag hatte ich einen Zahnarzttermin mit Wurzelbehandlung und war nicht da.
Dienstag dann ein Anruf: dein Pferd steht auf drei Beinen, überall Blut, der Huf gespalten.
Panik, ich zum Stall und tatsächlich: das arme Tier kann kaum laufen. Sah aber schlimmer aus, als es war, zum Glück nur ein großes Stück seitlich abgesplittert, der Huf per es intakt, Blut entpuppte sich als Dreck.
Aufgeatmet und für gestern Schmied bestellt.
Gestern konnte der Schmied nur in meiner Arbeitszeit kommen, die Stallbesitzerin hat Aufsicht geführt. Und was passiert? Mr von und zu zickig lässt sich nicht behandeln.
Also nachmittags Tierärzt kommen lassen, spedieren lassen und den Zipfel abschneiden lassen.
Jetzt hat er sicherheitshalber Boxenknast statt Sommerweide, übelst schlechte Laune und einen Verband um den Huf, weil der Tierärztin beim Abschneiden der Kronrand unsicher war.
Heute soll ich den Verband nachgießen, morgen wird Verbandswechsel mit der TÄTER gemacht und kontrolliert und dann darf der Bengel, sobald er klar läuft wieder zur Herde. -
Naja da beißt sich die Katze in den Schwanz, denn Energieträger sind nunmal Protein oder Fett.
Ich würde nach Absprache mit dem Tierarzt Teelöffelweise mehr Fett geben
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Ich sehe mich als Manager, in allen Facetten.
Ganz eigentlich ist das nämlich eine basispolitische Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss.
Der Hund wird immer abhängig vom Menschen sein.
Sofern der Hund im Haushalt lebt, bin ich als Mensch für seine Ressourcen zuständig. Futter, Wasser, Lösemöglichkeit. Und das weiß der Hund sehr genau.Die Grundsatzfrage ist hier dann nämlich, ob der Mensch diese Abhängigkeit ausnutzen soll/kann/darf/will, oder nicht.
Schlagt mich, aber ich bin der Meinung, dass das in gewissem Rahmen durchaus ok ist, weil das die Grundlage positiver Erziehung bildet.
Ich muss meinen Hund erziehen, damit er tauglich für den Alltag, für das Leben in einer Gemeinschaft, in meiner Familie ist. Für einen Opportunisten, der etwas tut, wenn es sich für ihn lohnt, muss ich eben etwas finden, dass sich aus seiner Sicht lohnt.
Weit bevor der Hund etwas aus Gefälligkeit oder Will to please tut, greift Futter, also setze ich da an. Und da kann es je nach Modell durchaus sein, dass für den Napf schlichtweg nichts übrig bleibt.Mit Mailo trainiere ich täglich Unterordnung. Auf 15 Minuten Weg haut er manchmal seine gesamte Tagesmahlzeit weg. Ja und nun? Weniger belohnen? Trotzdem aus dem Napf füttern? Training einstellen?
Ich vergleiche die starren Rudelrangordnungsregeln gerne mit der Arbeit von Behörden.
Sie sind irgendwann mal aus gutem Grund entstanden, aber man vergisst, wozu und hängt sich am Wortlaut auf.
Ja, der Mensch soll zuerst durch Türen - Um die Situation draußen abzuschätzen.
Ja, zuerst isst der Mensch - damit der Hund die Reste haben kann.
So lässt sich das eigentlich alles aufdröseln.Was mich gruselt, ist der Gedanke dahinter.
Auf meiner erfolglosen Suche nach einem Hundeplatz würde mir hier in einem Verein gesagt, ich solle sofort vergessen, dass der Hund eine emotionale Bindung zu mir hätte oder mich gar lieben würde. Das könnten diese Tiere gar nicht. Pure Abhängigkeit und das ist auch gut so.
Unnötig zu sagen, dass ich mit einem Blick auf mein Tier gegangen bin.
Natürlich liebt er mich nicht wie ein Mensch. Seine Liebe ist eine andere. Aber wenn er sich eng an mich anschmiegt und meine Nähe aktiv sucht, ohne dass Hunger/Gassi/Trinken ihn dazu bringen, dann muss das wohl eine emotionale Komponente seinSorry für den Roman