Beiträge von Munchkin1

    Jupp, die Hormönchen haben wir auch.
    Gestern auf dem Weg zu einer Freilaufzone tanzte das Hundehirn neben mir Balett. Und winselte. Und zog wie ein Mastochse. Und wollte weiter. Der wusste ja, wo es hin ging.

    Hab das gezielt genutzt und den Bengel immer wieder korrigiert, bis wir halbwegs unbeschadet auf dem Gelände waren.
    Dann zischte es aber, dass der Staub nur so wirbelte und der Hund war nicht mehr gesehen. Ich wusste, dass ich ihn im Wasser finde, aber der ist eingeheizt, da half auch die kleingeschnippelte Bockwurst nicht.
    So einen Affenzahn, das Adrenalin musste halt raus.
    Nachdem er sich ausgetobt und ausgespielt hatte mit anderen Hunden, war aber wieder gut und es konnte normal zurück nach Hause gehen.
    Die haben halt momentan nicht alle Latten am Zaun, die Pubis :pfeif:

    Wie ist ale denn so vom Charakter her? Also jagt sie aus Angst oder aus Dallerei oder aus Wut?

    Mein Dödelkopf jagt zwischendurch auch mal seinen Schatten oder seine Rute - aus reiner Dallerei. Weil es Spaß macht.
    Dann wird der Schatten angeknurrt, behopst, angeschnappt und davor geflüchtet.

    Sowas verwächst sich, das war anfangs noch viel krasser, jetzt haben wir das etwa einmal im Monat

    Ich habe leider aktuell keine Bilder zur Hand, müsste mal auf dem PC suchen

    Es grüßen:

    Aron - American Cocker Spaniel Rüde, schwarz mit Milchmaul. Aron kam als ungewollter Second Hand Hund zu mir, weil er der Familie zu alt war und nicht mehr mit den Kindern spielen wollte, er litt zuletzt an Demenz, weigerte sich, seine Geschäfte draußen zu erledigen, wollte generell ungern das Haus verlassen, nachdem er uns nicht mehr erkannte und eines Tages stellte, müssten wir ihn schweren Herzens gehen lassen.

    Opa Barry - mein Seelenhund. DSH Rüde, ein Berg von einem Hund, Grizzly mit goldenem Herz. Absoluter Balljunkie. Abgabe ebenfalls als Secondhandhund. Leider aufgrund traumatischer Erlebnisse, die zur Abgabe führten absolut unverträglich mit Artgenossen. Seine Aggression bei Sichtung kannte keine Grenze, er konnte nur mit Maulkorb raus und trotzdem schwer beschädigen, wenn man nicht ausweichen konnte. Barry wurde vergiftet und ist in meinen Armen verblutet.

    Balou - mein erster Welpe. Uiii was haben wir uns das Leben gegenseitig schwer gemacht. Ich mit meinem Perfektionismus und er mit seiner Mittelkralle. Mischung aus Floh und Ratte, je nach Wetter hellbeige bis matschschwarz. Richtiger UPS-Wurf, so wirklich wusste keiner, was da drin steckte. Der kleine Teufel hatte vor nichts Angst. Aber leider Krebs. Liebte alles und jeden.

    Cimba - mein junger Wilder. DSH Rüde. Der einzige Hund, der mein Leben nicht mit seinem letzten Atemzug verlassen hat, aber es praktisch mit mir begonnen hat. Mittlerweile lebt er nicht mehr, aber er hat die letzten Jahre bei einer sportbegeisterten Familie verbracht.

    Aron und Barry hatte ich viel zu kurz bei mir, jeweils nicht mal ein Jahr.
    Balou wurde 5 und Cimba habe ich mit 2 Jahren abgegeben.
    Seid sicher - sie rocken da oben die Wolken, völlig frei von Krankheit und Schmerz, von Trauma und Leid.
    Und ich - ich habe kein Angst vor dem Tod, denn mich begrüßen meine wedelnden Freunde. Angst habe ich nur davor, dass Sie mir Löcher in die Backen lecken

    Der Hund kackt aber nicht beim nächsten Haufen das was er zuletzt gefressen hat. Das kommt erst ein paar Häufchen später raus.Kann also sein, dass dein Hund die Abendmahlzeit nicht verträgt und daher dann morgens noch "guten" Kot hat (weil da das morgendliche Trofu daherkommt) und die nächsten Haufen dann "schlechter" werden weil da die Abendmahlzeit raus kommt.

    Doch, in dem Fall kann ich da ziemlich sicher sein, weil es abends öfter mal Sachen gibt, die dann im Morgenkot wieder auftauchen und tagsüber gar nicht mehr: Erbsen, Maiskörner, rohe Möhren oder Äpfel.

    Hier gibt es eine Futtermarke, die der Magen-Darm-Trakt auf 4 Pfoten offenbar nicht verträgt. Auch Extruderfutter, also nur die Marke schonend gewechselt und nicht die Art.
    Exorbitant riesige muffige Haufen, sehr breiige Konsistenz des Outputs bis hin zum Flüssigen.
    Das allererste Mal, dass wir einen Sack weggegeben haben, auch wenn er es gerne gefressen hat, aber in der Form ging das einfach mal gar nicht.
    Ansonsten hat er ja einen Saumagen und verträgt so gut wie alles von der Verdauung her sehr gut.
    Eindeutig futterbezogen, denn abends bekommt er etwas anderes und der morgendliche Output ist grenzwertig aber deutlich besser als den Tag über nach der ersten TroFu Mahlzeit.

    Was Output angeht, bekommt man als Halter schnell ein Gefühl für seinen Hund. MAL anders ist nicht dramatisch, aber dauerhaft anders wäre zu überdenken.

    Aber wenn guter Sport gar nicht dein Ziel ist, dann in der Tat ist es auch ziemlich egal, was du machst - weil dann wirst du dich an qualitativen Ansprüchen ja gar nicht messen wollen.

    Ziemlich genau hier.

    Ich denke, dass wir beide ein völlig verschiedenes Verständnis von Sport haben - bei dir klingt es gerade so, als sei alles, was sich nicht mit anderen misst und vergleicht, kein Sport.
    Für mich hingegen ist alles, was sinnvolle körperliche und/oder geistige Förderung oder Beschäftigung bietet durchaus Sport, aber eben kein LEISTUNGSsport.
    Wenn ich mit meinem Hund just for fun täglich 25km joggen gehe, spreche ich von einem Sporthund. Und dennoch messe und vergleiche ich mich da mit niemandem.

    Könnte es sein, dass hier der Knackpunkt ist, der das bei einigen hier aufstoßen lässt.
    Das Verständnis von Sport, Leistung, Niveau.
    So ein wenig kommt bei mir nämlich grade das Gefühl auf, als sei hier im falschen Thema eine kleine Hexenjagd zugange, die sich daran aufhängt.

    Vielleicht wird das im Vergleich mit dem Reitsport deutlicher: Ich kann ein Pferd wunderbar auslasten, trainieren, fördern ohne auch nur ein einziges Turnier mit ihm zu besuchen. Allein im häuslichen Rahmen, evtl. mit Trainer an der Hand. Letzten Endes kann ich also krass gesagt durchaus ein WM fähiges Pferd ausbilden, das im Leben niemals auch nur einen Wettkampf bestreiten wird. Ob das sinnig ist, sei dahin gestellt - es ist möglich und macht meine Ausbildung und die Leistung des Tieres nicht schlechter. Den Wert senkt es, aber nicht die Leistung.

    Also vielleicht noch ein letztes Mal ganz deutlich, sonst lieber ein anderes Thema aufmachen, statt den Junghundthread zu sprengen:
    Ich persönlich habe keine Ambitionen (da realistisch gesehen die Möglichkeit nicht besteht), im (hohen) Leistungssport mitzulaufen. Das schließt nicht aus, das Mailo dennoch als Sporthund geführt wird, wir die drei IPO Disziplinen trainieren in einem Maße, in dem es ihm, vor allem aber mir möglich ist, um den Hund auszulasten und mir den Einstieg in den Sport und damit in eine Herausforderung zu ermöglichen.
    Da meine Motivation wie gesagt, nicht der Vergleich mit anderen, sondern die Auslastung des Hundes und das Teamwork ist, passt das eben nicht in alle Vereine und zu allen Trainingsstilen.
    So, ich hoffe, das hat jetzt etwas aufgeklärt, sonst machen wir lieber echt ein anderes Thema auf.

    Ich möchte gar nichts unterstellen, dazu habe ich schlicht das Wissen im Bereich Hundesport nicht. Ich kann halt nur von dem sprechen, was mir erzählt wird, zusätzlich eigene Erfahrungen sammeln und mir Wissen anlesen.
    Auf dem Platz bei meinem Trainer gibt es auch vereinzelt Hundeführer, die mit Stachelhalsbändern arbeiten und die meine „Opfer“ sind, was Wissenszuwachs betrifft.

    Ich versuche dann für mich zu filtern, was ich anwenden kann/will und was nicht. Aktuelles Beispiel war jetzt die Arbeit mit der Gerte. Cool, macht Sinn, macht Eindruck. Überfordert mich aber leider hoffnungslos trotz Engelsgeduld meines Trainers. Den Einsatz eines Stachelhalsbandes schließe ich per se erst mal nicht aus, wenn und falls es nötig ist, auch wenn ich es erst mal ohne versuchen möchte und mir dann erst mal ordentlich erklären und zeigen lasse, wie und wann.

    Es ist nicht so, dass wir keinen Sport machen, etwas unfair finde ich es, dass alles, was nicht an Leistung orientiert ist, gleich schlechter Hundesport sein soll. Wir bleiben in meinem Rahmen der Möglichkeiten und der wird sich sicher erweitern mit der Erfahrung, denn wie gesagt, das ist mein erster Sporthund und anfangen muss man ja irgendwann.
    Und warum LZ? Zum einen weil mir der Züchter und seine Zucht, sein Umgang mit den Hunden sehr gefallen, zum anderen aus gesundheitlichen Gründen, ich wollte keinen „Stufenheckhund“ mehr haben, mit HZ Schäfis bin ich groß geworden.

    Mailo ist für mich die richtige Wahl, wir arbeiten miteinander, aber eben nicht auf dem Niveau des hohen Sportes.