@Wurli Ich kann dir mal von Mailo berichten, wir hatten ja gestern morgen auch so einen Wildsau-Anfall (an dem ich ihm aber nicht die Schuld gebe) und seine Geräuschkulisse, wenn er seinen Willen nicht SOFORT kriegt war auch sehr lange sehr legendär.
Ich habe immer beides mit, Schlepp und normale Leine, zudem rutschfeste Handschuhe. Geführt wird immer an der normalen Leine, es sei denn er darf die Schlepp wirklich nutzen. Im Zweifel schnalle ich auch die Leinen um.
In Extremsituationen wie gestern, wo er mich fast von den Füßen geholt hätte im Eigenschutz, nutze ich umliegende Bäume und Laternenpfähle als Anker. Das kenne ich noch aus Zeiten meines 1. Schäfers, der bei jedem Hund Mord in den Augen hatte. Man lernt Überlebenstechniken.
Was Kommentare von Passanten angeht: dickes Fell oder große Klappe.
Also entweder „Weitergehen sonst mach ich mit Ihnen weiter“ oder „Na wenn Sie es besser können halten Sie den doch. Bitte schön“
Was geht andere Menschen dein Erziehungsstil an, solange sie nicht betroffen sind, belästigt werden oder zu Schaden kommen?
Denk an Gummienten, Hundebabies, Buddhas (oder was du mit Faffi machen wollen würdest, wenn du ihn nicht so lieb hättest).
Ansprechen kannst du den Hund nicht, das bringt nichts, weil er dich nicht mehr wahrnimmt. Den Anfall vermeiden oder aussitzen, danach weiter.
Also wenn du den Hund von weitem siehst - umdrehen, beschäftigen oder weiter, nicht stehen bleiben. Steht er doch, weil Statue - Leine um einen Anker wickeln und warten. Wenn er langsam runter kommt, gib ihm eine Aufgabe, die er lösen kann, dann belohnen und weiter gehen.
So sind wir immer gut gefahren mit meinem 50kg Mord-Schäfer