Ich möchte nur eben einwerfen, dass Wikipedia keine ernstzunehmende Quelle für wissenschaftliche Abhandlungen ist. 1. Vorlesung, 1. Studientag, 1. Info der Dozenten.
Und des Hundes Kern geht mir hier in dieser Diskussion unter:
WARUM?
Was ist der Hintergrund, der Sinn dieser Tiefenforschung?
Eine reliable und valide Zusammensetzung der einzelnen Aminosäuren in den jeweiligen Fleischsorten ist praktisch nicht möglich, sondern nur ein theoretisches Konstrukt, da es sich im Fleisch flapsig gesagt um SecondHand Proteine handelt, die von Faktoren rund um das Milieu des Schlachttieres beeinflusst werden. Um das noch weiter aufzuspalten müsste man dann noch die einzelnen Körperteile untersuchen und dann wird es lächerlich, denn der Pansen von zB Lamm A enthält eine andere Zusammensetzung an Proteinen und damit an Aminosäuren als der Pansen von Lamm B. Wo will man da eine Grenze ziehen?
Hinzu kommt die Konsumentenspezifische Verwertbarkeit: Was bringt die Information, dass Fleischsorte X die idealstmögliche, lehrbuchkonforme Zusammensetzung aller Nährstoffe aufweist, wenn der einzelne Hund aber diese Fleischsorte nicht verträgt?
Somit kann auch keine zuverlässige Aussage seitens der Futterhersteller existieren bezüglich der Verwertbarkeit des Fleisches in diesem einen Punkt. Wie denn auch? Da sind zu viele Variablen.
Der einzige Nutzen, den dieses theoretische Gedankenexperiment haben kann, ist ein Bewusstsein für die variierende Zusammensetzung und deren Mangelerscheinungen zu schaffen und im Höchstfall noch ein Plädoyer für ausgewogene, wechselnde Ernährung von Haustieren zu halten.
Allenfalls in der ebenfalls theoretischen Diskussion um vegane/vegetarische Ernährung von Hund und Katze könnte man diese Überlegungen einbringen.
Soll es darum gehen?
Für die Praxis ist es jedenfalls völlig sinnfrei