Beiträge von Munchkin1

    Memo an mich selbst: nenne diesen Hund nie wieder Rindvieh.

    Nach dem Training heute ist Mailo müde. Echt müde. Darf er auch sein.
    Grade eben hopst er auf mein Bett, legt sich mit einem satten Plopp auf die Decke, schaut MiniHerrchen an und plumpst mit einem lauten, genüsslichen Stöhnen, dass sich wie der Paarungsruf einer Kuh anhört, auf die Seite fallen.
    Das Muuuuhhhhh hat hier alle zum Lachen gebracht

    Das einzige, was hier minimal länger hält sind eben die wirklich steinharten Dinge - Hufe, Beinknochen, Schulterblätter - und das, was er nur selten nimmt - Torgas, Kaffeeholz, Nylabone

    Büffelhorn liebt er heiß und innig und zum Glück zerrupft er es nur und frisst es nicht. Aber diese Hornstreifen überall in der Wohnung muss man mögen. Und die Dame auf der Messe versuchte mir zu erklären, das Teil würde ihm lange Freude bereiten, man könne es als Kong füllen, etc.
    Nur dafür lebt es leider nicht lang genug.
    Ein Geweihstück (ok zugegeben zur Probe nur miniminiklein hat er in 20 Minuten zerkaut. Wirklich zerkaut, nicht am Stück geschluckt.
    Also von wegen steinhart.

    Kraft hat das Biest im Kiefer

    Ich möchte nur eben einwerfen, dass Wikipedia keine ernstzunehmende Quelle für wissenschaftliche Abhandlungen ist. 1. Vorlesung, 1. Studientag, 1. Info der Dozenten.

    Und des Hundes Kern geht mir hier in dieser Diskussion unter:
    WARUM?
    Was ist der Hintergrund, der Sinn dieser Tiefenforschung?

    Eine reliable und valide Zusammensetzung der einzelnen Aminosäuren in den jeweiligen Fleischsorten ist praktisch nicht möglich, sondern nur ein theoretisches Konstrukt, da es sich im Fleisch flapsig gesagt um SecondHand Proteine handelt, die von Faktoren rund um das Milieu des Schlachttieres beeinflusst werden. Um das noch weiter aufzuspalten müsste man dann noch die einzelnen Körperteile untersuchen und dann wird es lächerlich, denn der Pansen von zB Lamm A enthält eine andere Zusammensetzung an Proteinen und damit an Aminosäuren als der Pansen von Lamm B. Wo will man da eine Grenze ziehen?
    Hinzu kommt die Konsumentenspezifische Verwertbarkeit: Was bringt die Information, dass Fleischsorte X die idealstmögliche, lehrbuchkonforme Zusammensetzung aller Nährstoffe aufweist, wenn der einzelne Hund aber diese Fleischsorte nicht verträgt?
    Somit kann auch keine zuverlässige Aussage seitens der Futterhersteller existieren bezüglich der Verwertbarkeit des Fleisches in diesem einen Punkt. Wie denn auch? Da sind zu viele Variablen.

    Der einzige Nutzen, den dieses theoretische Gedankenexperiment haben kann, ist ein Bewusstsein für die variierende Zusammensetzung und deren Mangelerscheinungen zu schaffen und im Höchstfall noch ein Plädoyer für ausgewogene, wechselnde Ernährung von Haustieren zu halten.
    Allenfalls in der ebenfalls theoretischen Diskussion um vegane/vegetarische Ernährung von Hund und Katze könnte man diese Überlegungen einbringen.

    Soll es darum gehen?
    Für die Praxis ist es jedenfalls völlig sinnfrei

    Angeblich Wechsel weg vom Franchisesystem zur direkten Übernahme durch den Konzern.

    :shocked:
    Unserer zieht Ende des Jahres/Jahresanfang in ein neues, größeres, moderneres Gebäude um.. Ein paar Meter entfernt vom alten Standort.. Was ist den mit FN?
    *googlen geh*


    Das wurde mir zumindest so gesagt. In dem Gespräch ging es ursprünglich um den Unterschied zwischen Online-Angeboten und Filialpreisen, aber es kam dann auch auf die Nikolausaktion.
    Die Dame sagte, sie würden gerne wieder mitmachen, wissen aber durch die Übernahme nicht, ob das noch möglich sei

    Ach ich möchte da gar nicht so verkopft an die Sache ran gehen.
    Das Leben ist lebensgefährlich und man kommt eh nicht lebendig raus.
    Ich möchte, dass mein Hund mit Freude auf seinen Napf schaut und mit Appetit frisst.
    Ich möchte ihn möglichst lange und gesund um mich herum haben.

    Aber ich weigere mich vehement, der Ernährung meines Hundes mehr Beachtung zu schenken als meiner eigenen Ernährung.
    Ich weigere mich vehement, die Nahrung (egal für wen) bis auf die Mikro- und Nanoebene zu analysieren, um auch ja nicht das kleinste Atom zu übersehen.

    Der Wolf (von dem der Haushunde abstammt) steht nicht mit Waage und Lexikon im Wald und mikroskopiert sein erlegtes Reh. Da wird gefressen, was essbar ist und Mangelerscheinungen gehören phasenweise ebenfalls dazu.

    Und den Kompromiss zwischen gesund, lecker und machbar, den nenne ich artgerechte Hundeernährung

    Hier war es heute morgen knackig kalt, Raureif überall und es knisterte schön unter den Füßen.

    Natürlich musste die Backpflaume dann erst mal aufdrehen, jeden einzelnen gefrorenen Grashalm attackieren, ausbuddeln, kaputtbeißen, ausspucken, und das in einer Tour.
    Es hat Spaß gemacht, dabei zuzuschauen.

    Kot ist seit gestern Mittag stabil, heute wurde der Nikolausnapf abgegeben