Beiträge von Munchkin1

    Ich hab das mal weiter gegeben, ihr selbst ist das vorher nicht aufgefallen, laut Züchter alles normal und ok.

    Ich sehe ein in zwei Gelenken verdrehtes Vorderbein, die Pfote nach außen gedreht und der Knochen nach außen gebogen. In einem Bein extrem, im zweiten Bein in Bewegung ebenfalls eindeutig zu erkennen, im Stand noch nicht so krass.
    Passt also wunderbar zum gewünschten Rassebild der tiefergelegten Hunde, egal um welchen Preis. Mich hat erschreckt, dass es schon mit 5 Wochen so ausgeprägt ist, dass ich als Laie, der von Anatomie ehrlich gesagt keine Ahnung hat, schon die Fehlstellung erkenne.

    Also einen klitzekleinen Unterschied zwischen NIE gut laufen und MANCHMAL nicht gut laufen sehe ich schon noch, darum sagte ich ja, das ZIEL muss anders aussehen als der Weg.
    Die Frage ist dann nur, wann entschieden wird, dass das Ziel erreicht/verfehlt ist und umgedacht werden muss. Hier scheidet sich dann die Spreu vom Weizen.

    Ja, ich gestehe meinen Jungspunden durchaus zu, mal richtig, richtig blöde zu laufen. Ich gestehe meinem Hund auch zu, mal taub zu sein. Ich gestehe meinem Sohn auch zu, mal bockig zu sein.
    Solange es MAL ist und dann auch wieder aufhört. Und die MAL werden immer seltener

    Wie kannst du sagen, dass du pferdegerecht unterrichtest und gleichzeitig sagen, dass eine Ausbildung nicht grundsätzlich falsch ist, wenn ein Pferd so läuft?

    Hast du schon mal ein junges Pferd ausgebildet?
    Pferde müssen ihr Gleichgewicht unter dem Reiter wiederfinden, sie müssen Balance entwickeln und ihre Konzentration teilen.
    Dass dabei mal merkwürdige Haltungen des Pferdes entstehen, dass so ein Pferd mal hinter die Senkrechte kommt, den Kopf und Hals wie eine Giraffe hält, nicht schön untertritt, nicht grade läuft, eiert - joa das passiert und sagt genau nichts über die Qualität der Ausbildung, über die Mittel und das Ziel aus. Das kann mit Zwang genauso passieren wie mit Halsring.
    Das ZIEL ist ein lockeres Pferd, was sich streckt, alle Muskelpartien nutzt und ausbalanciert läuft.
    Aber der Weg dahin kann manchmal Stufen beinhalten, die ganz, ganz anders aussehen.

    Meine Jungs laufen wahlweise ohne Reithalfter oder gebisslos. Zügelhilfen auf ein Minimum, Gewichts-und Schenkelhilfen auf ein Maximum.
    Zwischendurch hatte ich die berühmten Arabergiraffen, der Schimmel braucht nach wie vor mehr Grenzen und deutlichen Druck und hat eine halbe Anlehnung, der Braune braucht sehr viel weniger Grenzen, mehr Platz und weniger Druck, sonst macht er dicht.

    Wie gesagt - der Weg sieht manchmal anders aus als das Ziel

    Ich habe Kontakt zu jemanden, der sich einen dieser American Bullys XXL kaufen will. Der Welpe ist aktuell fast 6 Wochen alt.
    Heute habe ich ein Bild vom Zwerg bekommen, bei dem mir anders wurde. Ich sehe als Laie darauf ein im Gelenk verdrehtes Bein mit verkrümmtem Knochen im Vorderlauf. Also so ein richtiges O bei einem 6 Wochen alten Welpen?
    Mag da mal jemand drauf schauen, weiß nicht, ob ich das einstellen darf.