Beiträge von Munchkin1

    Für mich muss es was Großes mit vielen Zähnen sein, ich stehe auf die bösen Buben :hust:

    Auf meiner realitätsfremden Liste standen immer Rottweiler, Dobermann, Schäferhund, Wolfshund so die Richtung, die nicht everybody’s darling sein muss. Davon hat Mailo zwar noch nichts gehört, aber egal, ich mag ihn trotzdem...
    Aus „Vernunft“ wurde es dann eben ein DSH

    Ich mache das je nach Kooperationsbereitschaft des Patienten.

    Mailo bekommt die Tablette wahlweise aufgelöst oder einfach hinten in den Hals, Keks hinterher, alle happy. Er nimmt sie aber auch so aus der Hand mit bisl Futter, sogar TroFu.
    Barry musste nach der Vergiftung Tabletten nehmen. Die gingen auch in den Hals, dann püriertes NaFu hinterher. Als das nicht mehr ging Tablette in Brühe aufgelöst, in eine Spritze ohne Nadel und die Suppe in den Hund.
    Man muss halt probieren, was geht.

    Ich möchte die beiden vorherigen Beiträge noch um zwei Punkte ergänzen:

    Kosten: die sind bei einem 08/15 Hund ja gerne schonmal höher als angenommen. Mit einem Listi entscheidest du dich bewusst für einen Hund, der zeitlebens höhere Kosten verursachen wird. Steuern, Versicherung, Wesenstest, Sachkundenachweis...

    Rechtlich: hier wird es für Familien besonders haarig, in denen Kinder leben. Soweit ich weiß (Korrektur erwünscht), dürfen nur volljährige Personen den Hund ausführen, die den Sachkundenachweis abgelegt haben. Das bedeutet, dass eure Kinder bis sie 18 sind und den Test mit dem Hund bestanden haben, diesen nicht ausführen dürfen. Sie dürfen nur mitkommen, wenn der volljährige Halter mit bestandenem Test den Hund ausführt.

    Zudem machen manche Hunde einsam. Das muss man wissen und mögen.
    Viele Eltern haben Vorurteile, evtl. dürfen dann Freunde nicht mehr zum Spielen kommen, wenn da SO EIN Hund lebt. Andere Halter werden euch vlt meiden, es wird schwieriger sein, Hundefreundschaften zu schließen.
    Das sind natürlich alles Extrembeispiele, aber das kenne ich aus Erzählungen mancher Listihalter hier vor Ort

    Wenn bei euch im Bundesland die Gesetze bezüglich Listenhunden sagen, dass Zucht verboten ist und Haltung nur mit berechtigtem Interesse, dann würde eine Typisierung der Hündin als AmStaff für die Welpen bedeuten, dass sie in dem Bundesland nicht gehalten werden dürfen, außer dieses berechtigte Interesse kann nachgewiesen werden (was als Privatperson so gut wie unmöglich ist).

    Da gibt es keine Ausnahmen, leider

    Häng dich bitte nicht an meinem „mal“ auf, das war nicht gemeint im Sinne von „alle Jubeljahre einmal“ sondern eher im Sinne von „einmal täglich“
    So wie im Satz „Ich geh mal aufs Klo“.

    Worauf ich hinaus wollte: mit Goodwill und Engagement kann man jedem Hund Bewegungsanreize und Bewegungsfreiheit bieten, ohne Auflagen zu verletzen und die Umwelt zu gefährden.
    Es erfordert aber eben Eigenleistung und ist anstrengender als ein netter Freilauf