Junior darf nachher seine Switch mit Lets Go Pikachu abholen. Das soll ja bei der Meltan Quest helfen
Bin mal gespannt
Junior darf nachher seine Switch mit Lets Go Pikachu abholen. Das soll ja bei der Meltan Quest helfen
Bin mal gespannt
Ich nehme als Faustregel (1 großer Schritt ist 1m)
80cm Schritt
1.50m Trab
3,50 Galopp
Und passe dann entsprechend an.
Für In-Outs nehme ich einen Galoppsprung Abstand, aber das ist bei meinen Pferden, nimm es als Richtlinie und verkleiner oder vergrößer nach Bedarf.
Und was wäre bei euch mit Zügelarbeit?
Vieles kannst du dir auch anpassen.
zB mache ich mit meinem Schimmel, das Modell „serbischer Öltanker“ gerne Zügelarbeit vom Boden aus. Hand über den Widerrist, geführt wird seitlich vom Pferd, Gerte als treibende Hilfe.
So kannst du viel auch schon mit einer Stange erarbeiten - Stellung und Biegung, Seitengänge, Übertreten, Lockerheit im Genick, Zügel aus der Hand kauen lassen,...
Nimmst du stattdessen ein Knotenhalfter oder einen Kappzaum, kannst du auch Grundlagen des Longierens nach Teschen erarbeiten, ohne dich am Wort Longe aufhängen zu müssen, das geht auch mit Führstrick - also Führen auf Distanz, Kontrolle von Vorhand und Hinterhand.
Vlt wären für euch auch Stangengassen etwas - also durch Stangen führen, um die Verknüpfung Stange = Go zu lösen
Och, wenn ich den Realismusmodus verlasse, könnte ich mir auch gut vorstellen, andere Hunde zu halten.
Wünschen kann man sich viel, das ist völlig ok.
Aber dann sollte man eben auch aufwachen und viele, viele, viele Halter schaffen diesen Sprung eben leider nicht.
Ach wird schon irgendwie gehen, mit viel Liebe, das kann doch so schlimm nicht sein.
Effekt davon sind dann die Kampfhunddebatten, sind Nachrichtenschlagzeilen von tödlichen Hundeangriffen, sind volle Tierheime.
Und das ist schade, weil es vermeidbar ist, wenn man realistisch auf seine Möglichkeiten schaut
Gestern -6, gefühlt -11, leichter Schnee
Heute -1 gefühlt -6 , gefrorener, glatter Schnee
Mailo dreht vor Freude völlig am Rad, Spielaufforderungen ohne Ende, der fetzt hin und her, würde gerne toben.
Nur lasse ich ihn so nicht zu anderen Hunden, der ist im „normalen“ Zustand schon grobmotorisch ohne Ende, in solcher hyperhyper Laune gäbe es reihenweise umgeballerte Hunde und wir wären der nächste Rostocker TutNix ![]()
Meinen Schimmel kannst du nicht überbieten.
Es gibt ein Video, das ich zufällig beim „Freispringen“ gedreht habe. Hätte ich es nicht, wüsste ich bis heute nicht, was an dem Tag passiert ist:
Aufgebaut war ein hohes Cavaletto (60cm) dann etwas Platz und dahinter ein Plastikgraben mit innenliegender Stange. Abstände passend, er ist am selben Tag einmal über diese Kombination gesprungen.
Pferd kommt an, es kracht und Pferd liegt auf der Nase. Zum Glück nichts passiert außer der Stange, die auf dem Boden im Graben in 2 Teile zerfetzt wurde.
SloMo zeigte dann:
Pferd kommt an, hebt mit rechts vorne ab, ändert in der Luft seine Meinung, zieht links vorne wie ein Kraulschwimmer nach vorne, dabei kommt das volle Kampfgewicht auf das angewinkelte rechte Vorderbein, das er zwischendurch vergessen hatte und das bereits Bodenkontakt hatte. Weil es aber nicht durchgestreckt war, konnte es das Gewicht nicht halten und der Idiot schepperte über seine rechte Schulter auf den Boden und in die am Boden liegende Stange hinein.
Wir reden hier echt von einem Cavaletto, das er normal im Schritt übersteigen kann.
Tja, seitdem darf er maximal 1 Stange am Stück bearbeiten. Er schafft es eben nicht besser. Wirklich nicht
Ach, sehr gerne, ich freu mich ja auch, wenn ich helfen kann und zu irgendwas muss das jahrelange Auswendiglernen von Büchern ja auch taugen ![]()
In-Outs sind Sprünge ohne Zwischensprung, also wie der Name sagt über den Sprung und nach dem Landen sofort wieder abspringen. Das habe ich mir Jadir ewig gemacht, damit sein Rücken schön geschmeidig bleibt. Du siehst dabei wirklich die Wellenbewegung im langen Rückenmuskel, ein Traum für die Augen des Reiters.
Selbstverständlich bitte nur aufgewärmt und nicht an der Longe im Zirkel wegen der Fliehkraft und der Belastung auf die Gelenke.
Höhenunterschiede meinte ich bei der Stangenarbeit (drücke mich manchmal sehr umständlich aus, wenn ich ein Auge auf meine Terroristen haben muss). Du kannst in derselben Einheit eine Stange auf den Boden legen, ein halbhohes Cavaletto, ein ganz hohes, Fächer aus Stangen legen - alles, was die Konzentration fördert ist erlaubt. Meine Jungs sind da ja nun leidgeprüft, die laufen auch Mikado, aber fang mit exotischen Mustern (zB Fächer) erst mal langsam an, manche Pferde sind Bewegungslegastheniker und bringen sich über eine Stange am Boden schon um.
Ich lege zB zum longieren gerne entweder Fächer oder wechselseitig hoch also innen hoch, außen niedrig und dann andersrum und wieder andersrum so dass da am Ende quasi auseinandergegangene Minikreuze sind.
Du kannst dir auch von einer Osteo Übungen zeigen lassen. Mein Brauner musste oft Rücken aufwölben (deswegen auch die Übungen mit den Sprüngen), ich sollte ihn dehnen zu beiden Seiten und nach unten und die Beine dehnen. Aber das habe ich mir alles zeigen lassen.
Dann fragen wir mal anders - du sagst Takt sei ein Thema bei euch. Arbeitet ihr nach der Skala der Ausbildung?
Dort steht der Takt als absolute Basis, noch weit vor der Losgelassenheit und Anlehnung.
Also übertragen würde das bedeuten, dass das Pferd erst mal sauber und taktrein läuft. Ob es dabei Giraffe spielt oder Trüffelschweinchen, spielt erst mal keine Rolle, denn das Pferd nutzt den Hals als Balancestange.
Meiner Erfahrung nach kommen Pferde automatisch eher hoch, wenn das Tempo angezogen wird und tief, wenn es langsamer geht. Zudem verleitet langsame Gangart zum schlurfen und das wiederum zum stolpern und schwupp, haben wir unser Hauptproblem wieder.
Ich weiß jetzt natürlich nichts über dein Pferd, über euer Niveau über eure Arbeitsweise.
Ich kann dir ja mal erzählen, was ich mit meinen Jungs machen würde:
Zuerst mal wäre bei mir viel Arbeit für einen lockeren Rücken drin - Cavaletti, Stangen, Höhenunterschiede, niedrige In-Outs, also alles, was dazu führt, dass die Muskeln arbeiten müssen.
Zwischenschritt wäre dann Arbeit mit Trabstangen auf verschiedenen Höhen und möglichst auf der langen Graden, um die Aufmerksamkeit auf die Beine zu lenken.
Zusätzlich würde ich an der Longe mit Tempiwechseln, Zirkel verkleinern und vergrößern, Übergängen arbeiten, um die Beine zu sortieren, den Hintern in Arbeit zu bringen und das Schlurfen abzustellenden.
Nebeneffekt: der „normale“ ruhige Arbeitstrab wird angenehmer, weil weniger anstrengend.
Tunnel nehme ich gerne, aber später, eher als Hilfe zwischen geradegerichtet und gebogen. Wäre mir bei diesem Pferd noch zu früh, weil sie auf den Bildern ja erst mal in sich eine Führungslinie finden muss, die darf auch ruhig gebogen sein, aber eben EINE Linie und nicht Vorhand und Hinterhand getrennt. Vlt wären Pylonen da erst mal geeigneter als Hilfsmittel, Orientierung ohne Führung.
Kannst du das Handy denn auf der Bande fixieren? So drehe ich oft Mailos Trainingsvideos, sonst habe ich nur die verwackelten Versuche meines Sohnes
Ich schließe mich da den Vorschreibern an, ich wage ernsthaft zu bezweifeln, dass dein weißer Schäfer einem Mali ähnelt.
Dazu sind diese Hunderassen viel zu verschieden.
Ich bin zB mit HZ Schäfern groß geworden. Jahrelang begleiteten diese Hunde diverse Familienmitglieder.
Und dann kam jetzt Mailo, mein erster LZ Schäfer. Der Züchter fragte noch warnend, ob ich wüsste, worauf ich mich da einlassen würde.
Mit Verlaub gesagt - einen Scheiß wusste ich. Es fühlte sich an, wie der erste Hund in meinem Leben.
Für MICH war es dennoch richtig, ich habe die Umstände, das gut lenken und managen zu können, wir passen zusammen wie Arsch auf Eimer.
Als Zweithund, besonders zu einem nicht ... kadavergehorsamen Ersthund würde ich mir so eine Knallschote aber nicht zulegen.
Damit machst du dich nur fertig.
Und ich möchte erwähnen, dass ich NUR von einem LZ Schäfer spreche, ein Mali ist nochmal eine Schippe mehr, im Verein trainiert bei uns eine Mali Hündin und sorgt immer wieder für Showeinlagen, wenn Frauchen mal einen Moment pennt, nicht richtig sichert, schnattert. Die hat schon Autos demoliert aus lauter Frust
Ich zeige euch mal meinen Stadtwolf
Genau im richtigen Moment erwischt