Beiträge von Munchkin1

    Mailo ist auch so ein Brummbär, entweder er brummelt, oder muht kehlig wie eine Kuh, oder grunzt oder...
    Der hat eine Geräuschpalette, da kann man sich wegwerfen vor lachen.

    Innerfamiliär ist er der „Politikerhund“, weil er zu allem eine Meinung hat, die er selbstverständlich nicht für sich behalten kann, so dass es öfter mal eine Antwort gebrummt gibt

    So gesehen ist doch jede Verantwortung, die man übernimmt eine Einschränkung - egal ob Arbeitsstelle, Auto, Haustier, Familie...
    Einer oder mehrere Sektoren sind dann doch immer eingeschränkt - Zeit, Geld, Spontanität, Reisemöglichkeit...

    Die goldenen Fragen, an denen es steht und fällt sind halt, ob man das als (so sehr) störend empfindet (dass man darauf verzichtet) oder ob man Wege findet, mit den Einschränkungen umzugehen.
    Und beide Lösungen sind absolut legitim - meine Eltern mögen Hunde, möchten sich aber keinen holen, weil sie gerne spontan wegfahren, flexibel sein wollen. Kann ich verstehen.
    Mir ist das absolut unwichtig, ich bin tendenziell sehr strukturiert, ich kann meinen Urlaub mit Hund planen und möchte darüber hinaus nicht wegfahren. Wenn ich dringend spontan ohne Hund weg MUSS, habe ich einige Betreuungsoptionen für Mailo. Können meine Eltern auch verstehen.

    Unser Morgenritual:

    Mein Wecker klingelt, Hund wird wach, hopst aufs Bett, springt in die Kuhle zwischen meinen Beinen, dreht sich auf den Rücken, öffnet das Maul wie ein Alligator und angelt mit den Pfoten nach meinem Kopf, um mich zu sich zu ziehen und abzuschlabbern zur Begrüßung.
    Dann wird so erst mal eine Weile mit wechselnder Lautstärke an genüsslichem Brummeln gekuschelt und dann erst darf ich aufstehen

    also ich bin mal so frech und behaupte das auch jemand der sonst gerne feiern geht sein bedürftiges Tier (in einer Situation wie von dir geschidlert) nicht einfach daheim verrecken lässt damit masn auf die nächste party gehen kann.

    Und ich erkläre mal, woher die Extrembeispiele kommen:
    Es wurde gefragt, ob ein Hund eine Last ist. In der Schilderung der TE geht es um einen jungen, kerngesunden Hund, der „nur“ „normale“ Hundebedürfnisse hat.
    Die TE fragte, inwieweit ein Hund nach dem Welpenalter noch dringend auf den Menschen angewiesen sein kann.

    Wenn jemand einen jungen, gesunden Hund so sehr als einschränkend wahrnimmt, dass derjenige sein Leben nicht genießen kann, das Gefühl hat, etwas verpassen zu können, dass sage ich ganz ketzerisch, war der Wunsch nach einem Hund wohl nicht bis zu Ende gedacht.
    Es gibt da jetzt genau zwei Möglichkeiten - das Leben dem Hund anpassen oder den Hund abgeben.
    Soviel Fairness und Anstand einem Lebewesen gegenüber sollte man dann in letzter Instanz doch noch haben, wenn schon das Verantwortungsbewusstsein nicht so furchtbar gut ausgeprägt ist

    Ich habe seit ich zurück denken kann immer irgendwie Tiere gehabt, daher kann ich sagen, dass FÜR MICH kein Tier eine Einschränkung ist.

    Aber mein Lebensstil ist auch so dermaßen weit entfernt vom Lebensstil der TE, dass wir vermutlich nicht mal der selben Gattung angehören.
    Die Entscheidung für ein Tier fiel hier immer absolut bewusst aller möglichen Faktoren. Was ich sehr lange zugegeben nicht einschätzen konnte, war die genaue Höhe einer TA Rechnung im Krankheitsfall, aber DASS das teuer wird, war mir klar.

    Ich habe einen inkontinenten Senior nach Vergiftung mit einer Maulspritze im Stundentakt gefüttert und meine Sorge galt dem Hund und nicht einer eventuellen Party.
    Ich habe neben einem sterbenden Pferd gelegen und meine Sorge galt dem Pferd und nicht den entgangenen Aktivitäten.
    Bei keiner Rechnung, die ich bezahlen muss, denke ich an die potentiellen Dinge, die ich hätte kaufen können, sondern daran, dass ich dem Tier damit etwas Gutes tue.

    Das sind alles Beispiele, jeder muss für sich entscheiden, ob ein Tier in sein Leben passt oder nicht

    Oh wir auch.
    Bislang im Einsatz:

    Schlüssel
    Luftkissen
    Ei
    Taschentücher
    Kleidung
    Klopapierrolle

    Die Bilder sind nur leider nicht so toll

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    Mailo nimmt echt alles ins Maul, also Ideen bitte hierher

    Ich habe auch eher keinen grünen Daumen, aber ich habe seit vielen vielen Jahren eine Calla, die zum einen einen starken Überlebenswillen hat und zum anderen die Blätter hängen lässt bei Durst. Dann weiß ich, dass Blumengießtag ist. Passt den Orchideen auch gut, der Rhythmus.

    Wie gut ich auch mit Vierbeinern kann - ich bin der einzige Mensch auf Erden, der nicht nur Kakteen und wirklich robuste Überlebenskünstler wie Löwenzahn oder Efeu töten kann, sondern (und das mache mir mal einer nach) sogar Kunstblumen töten kann.
    Das alles nicht absichtlich, nein. Offenbar kommen die mit meiner Pflege und Liebe nicht klar
    #PflanzenElmyraDuff