Beiträge von Munchkin1

    Also wenn ich mit meinen Kunden ab und an zum Gerichtsvollzieher muss zur Abgabe der Vermögensauskunft (arbeite uA mit sozial schwachen Familien), dann wird gefragt, ob es Zuchttiere gibt, nicht nach Haustieren.
    Ich habe mal interessenhalber nachgefragt, wo da die Grenze sei, da wurde mir gesagt, dass das Tier, sobald es Einnahmen erwirtschaftet und/oder wenn es regelmäßig Kosten verursacht, die die Rückzahlung der Forderung verhindern (zB Pferde) gepfändet wird, aber da gibt es keine offizielle Handhabe, das darf jede Gemeinde selbst festlegen

    Zum Thema Bewegung:

    Meines Erachtens geht das Qualität weit über Quantität.
    Ich habe hier einen Leistungshund im Haus, jung, mäßig Pfeffer im Hintern.
    Dem tun 30 Minuten konzentrierte Arbeit als „lange“ Bewegung deutlich besser als 2 Stunden Kilometerfressen.
    Wir sind eingependelt auf eine Mischung, es gibt Kopfarbeit und reine Bewegung, am Wochenende meist einen Tacken mehr Bewegung als Kopfarbeit.
    Dazu Spieleinheiten mit Artgenossen und alle 14 Tage intensives Training auf dem Platz.

    Der ist traumhaft ruhig im Haus, ist draußen super sozialisiert und geht entspannt durch die meisten Lebenslagen.

    Also rein an der Uhr kann man Bewegung und Auslastung echt nicht fix machen

    Einen älteren Freund hat sie, den sie ganz schön nerven kann :) aber er lässt alles mit sich machen zum Glück. Ein Labrador Rüde, aber den sehen wir leider höchstens allem 2 wochen.

    Ansonsten treffe ich mich ab und an mit Einen Freundin die eine Rottweilerhündin hat, aber da bin ich noch unsicher, da die Rottweilerhündin sie manchmal echt wüst versucht zu packen.

    Weißt du, was dein Pubertier grade für ein Problem hat? Die muss kommunizieren lernen.
    Hund 1 lässt sie alles machen. Fände ich suboptimal, wie lernt sie sonst Hündisch?
    Die Kommunikation mit Hund 2 müsste man mal gesehen haben. Ob die Hündin gleich wüst wird, oder erst mal sehr subtil zu maßregeln versucht, was eure Hündin nicht wahrnimmt oder akzeptiert, bis es einmal ordentlich scheppert und vor allem, was ist dann? Benimmt sie sich dann und die beiden sind wieder gut?


    Mein Schäfi zB geht niemals ohne Grund auf Konfrontation, er brettert dir nie in einen unbekannten Hund rein, wird sich immer langsam nähern und erst mal schauen, was das Gegenüber sagt, ob das ok ist. Das erwartet er aber auch.
    Der kommuniziert sehr sozial, bevor es scheppert kommen subtile Zeichen - Lefze heben, Fell aufstellen, leises Knurren, veränderte Körperhaltung. Wird das ignoriert, dann scheppert er einmal nach vorne - laut, deutlich, mit Wumms.
    Danach ist das Thema erledigt, wenn das Gegenüber endlich versteht und Raum gibt.
    Das sieht brutal aus, so 45kg geballte Power, die mit einem lauten Kampfgebrüll Luft macht. Ist aber absolut korrekte Kommunikation in hündischer Sprache. Halte dich an die Regeln oder es knallt.

    Mailo läuft in der Stadt grundsätzlich angeleint.

    Freilauf, also wirklich ohne Leine, bekommt er an Orten, an denen wirklich NICHTS passieren kann, auch wenn er sich taub stellen sollte. Aktuell sind das eingezäunte Ausläufe, Hallen, etc

    Einen Kompromiss (Freilauf mit Schleppleine oder Spiel/Training mit Schlepp) gibt es überall da, wo für ihn keine Gefahr droht, wo Platz ist, wo er niemanden (normalen) stört, also ausgenommen die Menschen, die echt alles stört.
    Das sind für mich Strand, Wälder, Promenade, Wiesen.

    Passiert ist noch nie etwas, weil ich wirklich maximal umsichtig führe.
    Das ABSOLUT Schlimmste was er sich geleistet hat, also die absolute Katastrophe war, dass er mit mir gegen meinen Willen Fangen gespielt hat. Joa, fand ich richtig, richtig blöde (darum Schleppleine), aber gefährlich war das sicher nicht.
    Für MICH ist es nicht verständlich, wie man als HH rücksichtslos anderen HH gegenüber sein kann, jeder kommt mal in eine Situation, in der man dankbar ist, wenn das Gegenüber rücksichtsvoll handelt aber die wenigsten wollen dieses Gegenüber sein. Schade eigentlich

    Dass Schäferhunde per se schon maulaffine Hunde sind, sollte euch nicht überraschen, wenn ihr vorher schon Schäfis hattet.
    Jetzt habt ihr das Nagetier unter den Bibern erwischt. Joa, passiert, muss man frühzeitig korrekt mit umgehen.
    Jegliche Art von Emotionen lösen bei vielen Schäfern den Kiefer - Freude, Wut, Angst, Aufregung, Langeweile wird ausgedrückt mit Bellen, Beißen, Schnappen, Nuckeln, Kauen, Tragen. Egal was, Hauptsache die Gusch ist in Bewegung.
    Das kann man lenken und kanalisieren, abtrainieren kann man das nicht.
    Nutzt das für euch - wenn sie blöde wird gebt ihr was zu tun fürs Maul als Ersatz.Wenn meiner massiv im Stress ist (Beispiel die erste Runde neben dem Hoverboard meines Sohnes), bekommt der ein Spieli in die Gusch zum gnatschen. Der läuft dann selig kauend wie ein Kind mit Schnulli in der Gegend herum und kann DADURCH seine Emotionen abbauen, statt wie blöde zu fiddeln. Ohne Stress lernt sich besser - beim nächsten Mal war das Spieli unnötig.

    Der Spaziergang - Leinenführigkeit müsst ihr dem Hund beibringen. Mit Geduld, drölfzigtausend Wiederholungen, System, Humor und vor allem
    Z E I T
    Die darf 30 Minuten täglich laufen - wie wird sie wohl ihre Unwelt empfinden?
    Hallo? Alles neu, alles spannend, alles muss in den winzigen 30 Minuten entdeckt werden. ALLES!!!
    Grashalme, Mäusepipi, Maulwurfshügel, Sonnenstrahlen, Artgenossen, Bodenbeläge, Geräusche, Gerüche...
    Euer Hund hat den Kopf nicht frei für euch. Was ich verstehen kann.
    Wo auch immer dieser bekloppte 30 Minuten Rat herkommt - da hat mal wieder jemand nur die Hälfte eines sinnvollen Hinweises weitergeleitet.
    Es geht um 30 Minuten (strammes) Laufen an der Leine, nicht um Aufenthalt draußen. Wenn ihr sie spielen lasst, erkunden lasst, schnuppern lasst, könnt ihr die Uhr wegpacken. Schaut auf den Hund, dann merkt ihr, wann genug ist.

    Als Gesamtresumee: lasst jemanden vor Ort drauf schauen, es gibt viele Lösungswege, aber nicht alle passen.

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    äh....

    das stellt (Fast) alles bisher Gesehene (von mir) in den Schatten

    Sagt mal, sind die Vorderläufe echt so verkrüppelt nach oben gebogen oder habe ich nur einen Knick in der Optik?
    Die läuft doch nicht auf den Pfoten, sondern auf den Gelenken?!

    Das schlägt meines Erachtens dem Fass den Boden aus, das hatten wir auch schon in einem anderen Thread diskutiert.
    Rich MINI MONSTER BULLY CAMP™️ @mini_monster_bully_camp Instagram Photos and Videos • Yooying
    Haltung in Käfigen wie Hamster, verkrüppelte Hunde, die bewegungslos resigniert oder sediert in den Metallboxen hocken, null Lebensfreude.
    Das kann doch unmöglich so gewünscht sein?