Gerade habe ich "die Geschichte der Bienen" beendet. Es war gut, spannend, man kommt in einen Sog und will immer weiter lesen. Aber es war auch bedrückend, stellenweise auch etwas düster und dystopisch, obwohl mit einem hoffnungsvollen Schluss.
Drei Handlungsstränge, lange Zeit lose, nicht zusammengehörend, aber schlussendlich gut ineinander verwoben. Es machte das Buch spannend, besonders - die kurzen Kapitel luden dazu ein, immer ein weiteres zu lesen (geht ja schnell, sind ja nur ein paar Seiten).
Selten habe ich für ein 500-Seiten-Buch so kurze Zeit benötigt. Zu spannend war es, zu sehr wollte ich wissen, wie es weiter geht.
Denis Scheck monierte, dass es zu sehr mit erhobenen Zeigefinger geschrieben wurde. Das finde ich überhaupt nicht. Ich habe einen erhobenen Zeigefinger gar nie wahrgenommen.
Aber es lässt mich etwas bedrückt zurück. Eigentlich ein Zustand, den ich nach dem Zuklappen eine Buches nicht so gerne mag.