Beiträge von Teetrinkerin

    @straalster
    ich verurteile den TS nicht. Es kann wirklich berechtigte Zweifel an einer artgerechten Unterbringung geben. Allerdings darf der TS dann dennoch nicht einfach das Tier einbehalten. Damit verhalten sie sich rechtswidrig und dadurch wird halt wieder ein schlechtes Licht auf den TS geworfen. Eben weil sie sich über gesetzliche Grundlagen hinweg setzen. Das kann und darf nicht sein - der TS ist keine staatliche Institution. Für die Herausnahme bzw. Einbehaltung des Hundes brauchen sie eine behördliche Anordnung.

    @straalster
    eben weil wir ja nicht wissen, was besprochen wurde, finde ich es nicht angebracht, dass hier manche mit ihren Urteilen so schnell bei der Sache sind.
    Ich lese es eher so, dass sich die TE kurzfristig Hilfe erhofft hat und nicht den Hund zurück geben wollte.

    Ich denke, wenn man in einer Stresssituation ist, dann ist es auch einfach nicht immer gegeben, manches klar zu sehen. In so einer Situation ist man wahrscheinlich froh, dass man eine gute Betreuung für den Hund gefunden hat, macht sich aber keine Gedanken, welche Folgen daraus entstehen könnten. Da die TE aller Vorraussicht nach durch den Übergabevertrag, den sie damals unterschrieben und den Geldbetrag, den sie geleistet hat, rechtmäßige Eigentümerin des Hundes ist, handelt meiner Ansicht nach der TS hier rechtswidrig.

    Selbst wenn im Vertrag steht, dass der TS das Recht hat, im Falle dessen, dass Zweifel am Wohl des Tieres bestehen, den Hund wieder mitnehmen darf, ist diese Klausel nichtig und nicht rechtens. Für die Zurücknahme des Hundes muss immer der offizielle Weg genommen werden.

    Straalster, du weißt ja, welchen absurden Vorwürfen ich letzten Herbst ausgesetzt war und wie extrem fertig mich diese Situation gemacht hat. Deswegen bin ich da echt ein gebranntes Kind und total hellhörig, wenn ich solche Sachen wie hier lese. Denn ich hab am eigenen Leib erfahren (obwohl ich noch wenige Tage den TS so in Schutz genommen und verteidigt habe), wie schnell übermotivierte Mitarbeiter im TS einem gerne den Hund wieder abnehmen wollten (wegen völlig abwegigen Vorstellungen).

    Ich habe gestern "Ein irischer Dorfpolizist" von Graham Norton beendet. Es hat mir wirklich gut gefallen, nur gegen Ende hin, waren so 2-3 Situationen, wo ich dachte, dass PJ Collins deswegen so schwer von Begriff ist, damit es wegen der Geschichte passt. Aber ansonsten war es wirklich gut, mit der richtigen Mischung aus Humor und Melancholie. Die menschlichen Schicksale wurden toll beschrieben, ohne auf die Tränendrüse zu drücken.

    Nun habe ich mir - ganz entgegen meiner Gewohnheiten - zu einem echt dicken Schinken gegriffen: "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joel Dicker. Da ist nicht nur das Buch sperrig, sondern auch der Titel ;)

    Ich finde es hier nicht angebracht, zu diskutieren, wie oft und wann es in Ordnung ist, den TS (bei dem ja der Hund vorher in Obhut war), um Hilfe zu bitten. Ob es gerechtfertigt ist, einmal zu fragen oder nur innerhalb des ersten Monats...

    Ein Hund aus dem TS hat halt mitunter größere Baustellen. Ich weiß noch, wie oft ich in den ersten Monaten echt überfordert war (Hund mit ziemlichen Verhaltensauffälligkeiten, dazu mit heftiger Blasengeschichte - die, obwohl Cassy Blut pinkelte, nicht im TH bemerkt wurde - und ich selbst habe mir einen Lebensmittelkeim eingefangen).

    Und ja, der Hund ist erst 3 Monate bei der TE. Aber 3 Monate sind auch nichts. Lange genug, dass man an einem Hund hängt und auch lange genug, dass auch ein Hund sich teilweise eingelebt hat. Ihn wieder in eine völlig neue Umgebung zu vermitteln, ist für den Hund sicherlich auch nicht einfach.

    Ich finde es echt immer wieder erstaunlich, wie schnell hier geurteilt wird, ohne die genauen Umstände zu wissen. Und vielleicht war die TE gerade deswegen überfordert, WEIL sie versuchte, sowohl Hund als auch Pferd bestmöglich zu betreuen und zu versorgen. Gut, dass wir hier alle immer so perfekt sind....

    @Sarah80
    das TH, aus dem wir unseren Hund haben, bietet auch Pensionsdienste an. Es ist also gar nicht so abwegig, einen Hund auch mal für ein paar Tage ins TH zu geben.

    Dass es durchaus möglich ist, dass Mitarbeiter vom TS "übermotiviert" handeln, habe ich selbst erleben müssen, weswegen ich bei meiner Rechtschutzversicherung angerufen habe, die eine Anwalts-Hotline haben. Sobald man einen Übergabevertrag unterschrieben hat, geht das Eigentum an den neuen HH über. Außerdem bezahlen wir auch die Hundesteuer. Rechtlich gesehen hat der TS keinerlei Handhabe, wenn keine TS-relevanten Umstände vorliegen. (Wenn im Übergabevertrag was von Eigentumsvorbehalt drin steht, sieht die Lage aber vermutlich schwieriger aus).

    Dadurch, dass Geld bezahlt wurde, gilt das als Kaufvertrag und damit bist du Eigentümerin des Hundes. Lass den Anwalt alles klären.

    Ich habe letzte Woche, als schon Schnee lag, aber es tagsüber relativ mild war, noch einiges im Garten geerntet (war ja gut verpackt unter Vlies). Die Sachen habe ich eine große Box gepackt, mit alten Bettbezügen abgedeckt und das lagert nun gut geschützt auf dem Balkon.

    Gerade habe ich einen wunderschönen, großen Kopf Chinakohl aus der Box geholt. Einfach klasse, wenn man in dieser Jahreszeit noch frisches vom Garten hat. Es sind jetzt noch 2 kleinere Köpfe Chinakohl in der Box, außerdem habe ich noch Radicchio, Wirsing und Butterkohl geerntet. Den Wirsing habe ich teilweise gestern schon verarbeitet, den Radicchio mische ich immer mit anderen Salaten und verbrauche den nach und nach.

    Unser Kochfeld ist schon wieder kaputt.... :motzen: Sprich, wir müssen wieder improvisieren bis nächste Woche Mittwoch. Da kommt echt Freude auf. Ich hab denen aber am Telefon gesagt, sie sollen bitte gleich ein Bedienmodul mitbringen. Nicht, dass ich wie im September zur Haupterntezeit 3 Wochen ohne Kochfeld bin.

    Jedenfalls hat uns unsere Mieterin dankenswerter Weise ihren Reiskocher geliehen. Und von den Nachbarn hab ich wieder das mobile Induktionskochfeld in Nutzung. Daher gibt es heute grünes Thai-Hühnercurry mit Basmati-Reis.