Es gibt so viele Bücher, die ihr Thema mit der Holzhammermethode den Lesern nahe bringen, die nicht so kontrovers diskutiert werden. Wir führen seit Jahrzehnten Diskussionen zum Thema Umweltschutz, die zu wenig geführt haben. Wir produzieren immer noch viel zu viel Müll und Emissionen. Wir stehen seit Jahren vor drängenden Umweltfragen, die immer wieder vor uns her geschoben werden. Ich weiß nicht, wie es noch ausgewogen diskutiert werden könnte, denn das Mittelmaß an Konsum haben wir schon lange aus den Augen verloren. Zahlreiche renommierte Wissenschaftler kommen, wenn wir so weitermachen, zu keinem schönen Ergebnis, was die Zukunft betrifft. Klar ist es nicht schön, denn es bedeutet für jeden, sich selbst und seinen Konsum zu überdenken. Und ich glaube, das ist das, was es schwer macht. Und um es anders zu sagen: Wir müssen endlich vom diskutieren ins handeln kommen. Und da sehe ich bisher bei ganz vielen Menschen noch das Problem.
Ich empfand das Buch überhaupt nicht erzieherisch. Die Autorin hat nur bereits bekannte Probleme aufgezeigt - Probleme, die es bereits gibt. Und sie hat nirgends angedeutet, was wir anders zu machen hätten. Das wäre mir auch aufgestoßen, denn das mag ich überhaupt nicht.
@Pinky4
ich hätte mir bei dem Buch gewünscht, dass es mehr in die Tiefe geht. Aber - und das zeigt mir meine Erfahrung im Umweltschutz - damit wären viele überfordert gewesen. Wir hier, wir beschäftigen uns mit dem Thema Umweltschutz. Aber es gibt noch so extrem viele Menschen, die daran keinen Gedanken verschwenden.
Ich habe Kinder und ich möchte, dass sie und kommende Generationen noch in einer lebenswerten Welt leben können. Sie haben darauf das gleiche Recht, wie wir auch. Wenn wir aber so weiter machen, dann ist es fraglich, was wir ihnen für eine Welt hinterlassen.