Beiträge von Teetrinkerin

    Falls man sich immer noch fragt, ob das hier alles Sinn macht und ob sich wirklich in D was ereignen kann, wo man auf größere Vorräte angewiesen ist:

    Gerade habe ich mitbekommen, dass in Heidelberg blaues Wasser aus den Leitungen kommt. Das dortige Landratsamt warnt die Bevölkerung eindringlich davor, das Wasser weder zu trinken, noch Hände zu Waschen oder zu Duschen. In Supermärkten geht jetzt das große Hamstern los, in vielen Geschäften gehen Getränke schon zu Neige.

    Nochmal ein Grund mehr für mich, Vorräte anzulegen. Und nun hat auch mein Mann begriffen, wie wichtig es ist, genügend Wasservorräte im Keller zu haben.

    @olianda
    genau diese Stelle mit dem sächsischen Liebespaar habe ich auch meinem Mann vorgelesen. Ich musste auch so oft schmunzeln beim Lesen. Ein wunderbares Buch, mit so viel Wortwitz.
    Mir ging es auch genau wie dir. Mich hat "Inferno im Hotel" auch schockiert und von den luftigen Höhen, in denen ich beim Lesen von "Drei Männer im Schnee" schwebte, hart auf den Boden zurückgeholt.

    11.Autoren entdecken II: Lies ein Buch von einem der folgenden Autoren: Franz Kafka, Robert Louis Stevenson, Erich Maria Remarque, Friedrich Schiller
    - Die Nacht von Lissabon von Erich Maria Remarque


    28. Lies ein Buch, das schon lange auf deinem SuB (=Stapel ungelesener Bücher) liegt.
    - Die Nacht von Lissabon von Erich Maria Remarque

    Spoiler anzeigen


    Alternative Bücherchallenge

    • Lies ein Buch, das die Flora im Titel oder auf dem Cover trägt.

    • Lies ein Buch, das von einem anderen DF-User empfohlen wurde.

    • Lies ein Buch, dessen Titel nicht waagrecht auf dem Cover abgebildet ist.

    • Lies ein Buch, das mit demselben Buchstaben anfängt wie dein Nickname.

    • Lies ein Buch, das mehr als 450 Seiten hat.
      - Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert von Joel Dicker

    • Lies ein Buch, das in einem eher unüblichen Land oder einer unüblichen Gegend spielt.

    • Lies ein Buch, das vor 1940 geschrieben wurde.

    • Lies ein Buch, in dem ein männlicher Protagonist den Namen eines deiner Familienmitglieder trägt (Onkel, Bruder, Mann usw.).

    • Lies ein Buch, bei dem der erste Buchstabe des Titels identisch mit dem letzten Buchstaben des Vornamen des Autors ist.

    • Lies ein Buch, das eine Zahl im Titel beinhaltet.

    • Autoren entdecken II: Lies ein Buch von einem der folgenden Autoren: Franz Kafka, Robert Louis Stevenson, Erich Maria Remarque, Friedrich Schiller
      - Die Nacht von Lissabon von Erich Maria Remarque

    • Lies ein Buch eines Nobelpreisträgers.

    • Lies ein Buch mit einem Buch auf dem Cover.

    • Lies einen Klassiker.

    • Lies ein Buch, auf dessen Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind.

    • Lies ein Buch, das verfilmt wurde.

    • Lies ein Debüt.
      - Ein irischer Dorfpolizist von Graham Norton

    • Lies ein Buch, das eine Farbe im Titel trägt.

    • Lies ein Buch eines deutschen Autors.

    • Lies ein Buch, dessen Protagonist mit demselben Buchstaben anfängt wie dein richtiger Name.

    • Lies ein Buch, das in einem Land spielt, in dem du schon im Urlaub warst.

    • Lies ein Buch, das du neu gekauft hast.

    • Lies ein Buch passend zu einer Jahreszeit oder einem Feiertag.

    • Lies ein Buch, in dem eine weibliche Protagonistin den Namen eines deiner Familienmitglieder trägt (Tochter, Schwester, Tante usw.).

    • Lies ein Buch, das eins der vier Elemente im Titel oder Cover trägt.

    • Lies ein Buch, dessen Titel aus 3 Wörtern besteht.

    • Lies ein Buch mit weniger als 250 Seiten.

    • Lies ein Buch, das schon lange auf deinem SuB (=Stapel ungelesener Bücher) liegt.
      - Die Nacht von Lissabon von Erich Maria Remarque

    • Lies ein Buch, das entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft spielt.

    • Lies ein Buch, das eine Verneinung ("kein", "nie", "nicht", "niemals", etc.) im Titel trägt.

    • Lies ein Buch eines Autors, von dem du bisher noch nichts gelesen hast.
      - Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert von Joel Dicker

    • Lies ein Buch, in dem Tod, Krankheit und/oder Trauer eine große Rolle spielen.
      - Ein irischer Dorfpolizist von Graham Norton



    Geänderte Punkte:

    3. Autoren entdecken I: Lies ein Buch von einem der folgenden Autoren: Karin Slaughter, Joy Fielding, Ursula Poznanski, Charlotte Link, Linda Castillo, Monika Feth

    5. Lies ein Buch mit mindestens 550 Seiten (etwas abgemildert, da ich kaum dicke Bücher lese).

    7. Lies ein Buch, das vor 1980 geschrieben wurde (Schwierigkeitsgrad erhöht)

    8. Lies ein Buch, das du dir ausgeliehen hast.

    9. Lies ein Buch eines Genres, das du eigentlich eher meidest. (neue Aufgabe recht knifflig)

    11. Autoren ersetzt gegen andere, die schon lange in meinem Regal stehen.

    12. Lies ein Buch, in dem ein Tier eine große Rolle spielt

    13. Lies ein Buch, das einmal in einer Leserunde zur Auswahl gestellt wurde, es aber nicht geschafft hat.

    15. Lies ein Buch, das dich öfter zum Schmunzeln gebracht hat.

    19. Lies einen Bestseller aus 2018

    21. Lies ein Buch mit einem Cover, das du sehr schön oder ansprechend findest. (durch eine kniffligere Kategorie ersetzt, da ich bisher nur in wenigen Ländern im Urlaub war)

    23. Lies einen historischen Roman

    24. Lies ein Buch über eine Kultur eines anderen Landes oder Volkes (oder in dem viel darüber geschrieben wird).

    Ich habe "Die Nacht von Lissabon" von Erich Maria Remarque beendet. Das Buch hat es mir nicht leicht gemacht. Die philosophischen Gedankengänge von Schwarz waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Aber auch wenn das Buch nicht vorranging Lesegenuss bietet und man es sich schon etwas erarbeiten muss, ist es dennoch eine sehr lohneswerte Lektüre. Ein mahnendes Werk gegen das Vergessen der Grausamkeiten im dritten Reich.

    Auch bei diesem Buch (wie auch bei Ishiguro) wird die Aussage auf dem Cover "eine bittersüße Liebesgesichte" leider dem Buch überhaupt nicht gerecht. Ja, es beinhaltet auch eine Liebesgeschichte, aber der Roman ist so viel mehr und sollte nicht allein nur darauf reduziert werden.

    Nun habe ich mir "...freu dich des Lebens" von Charlotte MacLeod aus dem Regal geholt. Ich freu mich schon richtig drauf!

    @Monstertier
    "Was vom Tage übrig blieb" hat mich unglaublich begeistert. Es ist sogar so, dass meine Begeisterung immer noch weiter wächst. Vor allem, weil es ein Buch ist, über das ich nach wie vor nachdenke.

    Mir geht es übrigens genau so. Ich war als Jugendliche viel mehr beeindruckt von Büchern, habe da noch tagelang nachgedacht und -geträumt. Ich weiß noch, dass ich von Jane Eyre so beeindruckt war. Jetzt, als ich es vor wenigen Jahren nochmals las, war es o.k., aber mir war es dann schon eine Spur zu kitschig (wobei ich das bei einem Klassiker noch verzeihe). Ich glaube, ich habe als Jugendliche zu viele Liebesromane gelesen, das hat mich wohl fürs Leben geprägt ;) Und ich gestehe, das fällt mir echt schwer, eine zeitlang habe ich sogar diese Groschenromane von Bravo gelesen *schäm*

    Mir geht es so, dass ich ganz, ganz oft auf der Suche nach einem schönen Schmöckerroman bin, der aber trotzdem etwas Tiefgang haben sollte und ohne Kitsch auskommen muss. Ich tu mir da echt schwer. Ich würde gerne mal wieder abtauchen, mich gut unterhalten lassen.

    Früher gab es oft Bücher, da wollte ich gar nicht, dass das Buchende naht. Mittlerweile gucke ich oft, wie viel noch zu lesen ist. Eine ganz blöde Angewohnheit, die mich echt stört. Aber es zeigt vielleicht auch, dass ich nicht mehr so eintauchen kann in eine Geschichte.

    Bücher, die mich nachhaltig berühren, gibt es nur noch wenige. Sicherlich habe ich eines davon im vergangenen Jahr gelesen. Das war "Was vom Tage übrig blieb" von Kazuo Ishiguro. Diese Tragik berührt mich immer noch sehr und ich denke immer noch ganz oft über das Buch nach, über die verpassten Gelegenheiten.

    Ein anderes Buch, das mich in den letzten Jahren sehr berührt hat, war "Ein ganzes Leben" von Robert Seethaler. Ein Mann, der vom Schicksal nicht gut behandelt wurde, der aber nicht mit seinem Leben gehadert hat und zufrieden war. Zufriedenheit ist für mich ein Zustand, den ich als erstrebenswerter finde, als Glück - denn Glück kann man nicht selbst steuern. Jedenfalls hab ich lange überlegt, warum ein Mensch, der in ärmlichen Zuständen lebt, der die Liebe seines Lebens verloren hat, der eine schwere Kindheit hatte, dennoch so zufrieden war. Und ich glaube, der Schlüssel dazu lag darin, dass er sich nicht mit anderen verglichen hat.

    Wir sind gerade vom spontanten Stadtbummel heimgekommen. Neben Tee und einem dringend benötigten neuen Bräter, sind noch Bücher in meine Tasche gehüpft:

    - Unter Freunden von Amos Oz
    - Der Maler der fließenden Welt von Kazuo Ishiguro
    - Das Flüstern der Schatten von Jan-Phillip Sendker (Empfehlung der Buchhändlerin, soll nicht kitschig sein - ich bin gespannt)
    - Was ich euch nicht erzählte von Celeste Ng

    @Dantes
    natürlich hat sich schon vieles getan, das ist wichtig und richtig. Allerdings verbraucht der durchschnittliche Deutsche knapp 3 Erden pro Jahr und der ökologische Fußabdruck verringert sich nicht (im Gegenteil, er hat sich erhöht). Diese Angaben sind für mich ehrlicher, als isoliert einzelne Faktoren wie Emissionen zu betrachten (denn wenn wir ehrlich sind, müssten wir dort noch einiges drauflegen, denn wir verlagern unsere Emissionen in andere Länder).

    Weil du es angesprochen hast: Ich möchte kein Mittelmaß in der Diskussion um den Umweltschutz. Ich möchte eine ehrliche Diskussion und Prognose. Und die schaut halt leider nicht mittelmäßig aus. Das sollte aber nicht mit unsachlicher Diskussionsführung verwechselt werden.

    Du hast Recht, jeder kann und MUSS etwas für die Umwelt tun.


    Aber um auch für mich wieder den Bogen zur Literatur zu schlagen: Ich lese nach wie vor "Die Nacht von Lissabon" von Erich Maria Remarque. Ich tue mich immer etwas schwer mit den philospophischen Gedankengängen (egal in welchem Buch, ist einfach nicht meine Welt). Aber ansonsten gefällt es mir sehr gut.