Ich habe Auerhaus von Bov Bjerg beendet.
"Eines der schönsten Bücher unserer Tage", "Eines der schönsten deutschen Bücher dieses Jahres", "Gelegentlich, sehr selten, gibt es Bücher die sind wie Songs. Man möchte das Auge, ähnlich wie man die Nadel bei Singles wieder auf den Anfang der Rille setzt, sofort wieder auf den Beginn der ersten Seite setzen"....
Das sind Stimmen zum Buch. Die Latte lag recht hoch. Leider hat das Buch meine Erwartungen erfüllen können. Eines der schönsten Bücher des Jahres wird es definitiv nicht, obwohl ich recht wenig gelesen habe. Da hat mir "Alte Sorten" mehr zugesagt.
Der Anfang des Buches war zuerst auch sehr vielversprechend. Das Buch sprühte vor Witz, ich saß kichernd vor dem Buch und dabei hatte das Buch Stil und war nie plump. Leider schlich sich immer mehr eine melancholische Note ein, das Ende war alles andere als leicht oder vergnügt oder gar schön.
Fazit: Es war o.k.
Und was lese ich nun? Ich bin gerade wieder etwas ratlos. Vielleicht mache ich heute eine Lesepause. Auerhaus lässt mich nachdenklich zurück. Noch "kaue" ich auf dem Gelesenen rum.