Beiträge von Teetrinkerin

    Von den obigen Büchern sind jetzt nur noch Böll und MacLeod übrig. Ich überlege, ob ich eines davon oder eines meiner Neuerwerbungen oder was älteres vom SUB lese.

    Kann mir evtl jemand was zu Böll sagen? Schwere Kost oder gut zu lesen?

    Ich konnte nicht mehr schlafen, also bin ich aufgestanden und hab gelesen. Nun habe ich gerade "meine geniale Freundin" beendet.

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    Ich hatte anfangs meine Probleme, in den Roman reinzukommen. Er animierte mich nicht zum weiterlesen. Es nervte mich auch etwas, dass auf den ersten Seiten etwas angedeutet wurde und ich auf Seite 87 immer noch nicht wusste, wie es da weiter geht.

    Für mich war Kaitel 2 die stärkere Hälfte vom Buch. Ab hier fiel mir das weiterlesen sehr viel leichter und es war durchaus interessant. Dennoch hat das Buch Längen und Ferrante einen ausschweifenden Schreibstil. Man könnte locker etliche Seiten kürzen.

    Fazit: Ja, nett zu lesen. Den Hype kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Ob ich die weiteren Bände lese, weiß ich noch nicht. Interesse wäre da, wenn ich aber die Seitenanzahlen der Folgebände anschaue......

    Stanisic habe ich im Rahmen der Bücherchallenge im Januar gelesen

    Fazit

    Ein durchaus sehr gutes Buch mit tiefen und gerade jetzt wieder ausgesprochen wichtigen Einblicken in das Leben einer durch Krieg und Migration geprägten Familie. Gut und süffig erzählt. Eine lohnende Lektüre.

    Im Verlauf wurde es mir aber etwas geschwätzig - und ich muss zugeben, dass adoleszierende Jungmänner und ihr Innenleben öfter nicht meine bevorzugte Erzählperspektive sind - das fing schon mit dem Werther an :drgreen: Deshalb war es nicht unter meinen persönlichen Jahreshighlights.

    Den Deutschen Buchpreis 2019 hätte ich nicht für dieses Buch vergeben. Ich denke, er ist dem Thema geschuldet und das hat zweifellos brennende Aktualität.

    Vielen Fank für dein Fazit zum Buch. Dann bin jetzt umso mehr gespannt.