Beiträge von Teetrinkerin

    abraxas61

    schön, dass du auch dabei bist!

    @Brauni2012

    ne, das ist kein Problem. Nur kein Stress. War jetzt halt auch ein bissel spontan ;)


    Ich überlege auch, ob ich "Die Drehung der Schraube" lesen soll. Andererseits bin ich schon ewig auf der Suche nach Geschichten, die im Moor spielen. Aber ich habe keine Ahnung, wie ich da was finden soll. Eigentlich so in die Richtung wie Pater Brown, gerne noch etwas gruseliger. Nur find ich nix.

    Ich kopiere mal die Kriterien für die Leserunde hier rüber:

    - gruseliges

    - gespentisches

    - schauriges

    - kriminalistisches

    - spannendes

    - mystisches

    - über Trauer

    Ich würde gerne die Kriterien weit gefasst lassen, damit viele die Möglichkeit haben mitzulesen und dass es eine schöne große Runde gibt.

    Jeder sucht sich selbst aus, was sie/ er lesen mag. Und wir berichten dann, wie uns das Gelesene gefallen hat. Gerne darf auch geplaudert werden.

    Als Start würde ich den 26.10. nehmen. Die Runde endet dann am 08.11. Es kann jederzeit eingestiegen werden. Ob 1, 2, 3,... Bücher - ganz egal. Wie jeder mag. Hauptsache Spaß.

    Wir können gerne einen extra Thread eröffnen, wobei ich auch kein Problem hätte, hier weiterzuschreiben (hier ist man ja schon in geselliger Runde ;) ).

    Sollen wir die Leserunde nur das Wochenende über laufen lassen oder schon ab morgen starten und dann die erste Novemberwoche noch?

    Die Kriterien für die Leserunde würde ich gerne bewusst weit fassen, damit viele mitlesen können, die gerne wollen:

    - gruseliges

    - gespentisches

    - schauriges

    - kriminalistisches

    - spannendes

    - mystisches

    - über Trauer

    Wäre das für euch o.k.?

    abraxas61

    würde mich auf ein Feedback zum Kluftinger freuen, auch wenn er mir mittlerweile etwas zu drüber ist.

    Waldhörnchen

    freut mich, dass du mitmachst! Bei Grusellektüre bin ich auch eher ahnungslos. Habe eine recht alte Ausgabe "Erzählungen" von Edgar Allan Poe, aber die Ausgabe sieht ziemlich fertig aus, da leider auch der Lesespaß. Außerdem sind das wohl auch nur Kurzgeschichten. Dann habe ich noch "Dr. Jekyll und Mr. Hide" noch da, das passen könnte.

    abraxas61

    hast du Buchempfehlungen für Halloween?

    WeisseSchwalbe

    schön, dass du auch mit dabei bist. Sollen wir auch mit aufnehmen, dass der Titel was passendes für Halloween enthält?

    Ich gestehe, ich habe als Teenager auch Rosamunde Pilcher gelesen. Die war damals total in, es hat damals auch irgendwie gepasst. Heute packt ja keiner mehr die Bücher dieser Autorin mit der Kneifzange an ;)

    Ich finde es toll, wenn man durch Schule und Studium so einen intensiven Zugang zur Literatur bekommt. Das fehlt mir komplett. Habe nur die mittlere Reife und eine kaufmännische Ausbildung. In der Schule hat man zwar gemeinsam das ein oder andere Buch gelesen, aber wirklich tief ging das nicht.

    Ulixes

    wobei ich "Stadt der Blinden" schon auch ziemlich düster fand. Leider haben in dem Büchereiexemplar einige Seiten gefehlt, weswegen ich es nicht beenden konnte, aber ich konnte mich dann auch nicht mehr aufraffen, es anderweitig zu besorgen und zu lesen. Aber apropos düster: Ich hätte Lust, um Halloween herum eine Themenlesewoche zu machen (also düstere, gruselige, spannende, kriminalistische.... Lektüre). Hätte sonst noch jemand Lust dazu?

    Hemingway war mir dann später schon zu testosteronlastig, da hätte ich dann vermutlich auch Marquez nicht mehr lesen dürfen.

    Ich habe "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" gelesen. Es liest sich angenehm, keine Frage und ich habe mich auch relativ gut unterhalten. Aaaaaber das Männerbild des Hauptprotagonisten fand ich dann schon sehr, sehr fragwürdig. Nicht nur die extreme Verwandlung, die er durchmacht (natürlich wegen einer Frau - es sind ja immer die Frauen schuld), sondern auch die Art, wie er sich über das Wohlergehen der Frauen hinwegsetzt. Frauen, die verzweifeln, Frauen, die ihre Ehe (und ihr Leben) dadurch zuerstören.... Und dennoch zeichnet Marquez ihn als feinfühligen Mann. Wenn ich daran denke, dass weitentfernte Verwandte dem Hauptprotagonisten ihre 14-jährige Tochter anvertrauen und er sie - als alter Mann! - verführt und sie sich als Geliebte nimmt, hat für mich schon pädophile Züge und erzeugt in mir Übelkeit. Meine Tochter ist 13 Jahre und ich mag mir sowas gar nicht vorstellen.

    Diese Rollenbilder, welche manche Autoren in ihren Büchern zeichnen, lassen mich schon immer wieder erstauen. Philip Roth' Fantasien in "Das sterbende Tier" haben mich dann so angewiedert, dass ich eigentlich kein Buch mehr von ihm lesen mag, weil mir seine Fantasien immer im Kopf bleiben werden. Einfach widerliche Altmänner-Fantasien. Ich frage mich daher auch, wie man so jemanden ernsthaft als Anwärter für den Nobelpreis erwägen konnte. (Gut, dass es im Komitee dahingehend auch Skandale gab, lassen wir mal dahingestellt).

    101 männliche Literaturnobelpreisträger seit 1901, nur 16 weibliche Preisträgerinnen, davon 7 in den vergangenen 20 Jahren. Darunter aber letztes Jahr Handke, der sicherlich nicht zu einem besseren Image beigetragen hat.

    Ich konnte mich nie mit Feministinnen anfreunden. Zu sehr war in mir das Klischee von männerhassenden Lesben verankert. Mittlerweile denke ich - auch in Hinblick darauf, wie sich eine große Anzahl von Frauen in der Öffentlichkeit präsentieren - dass wir wieder mehr feministisches Gedankengut brauchen, mehr Literatur von Frauen. Nur bitte nicht a la Feuchtgebiete oder Fifty Shades of Grey.

    Ulixes

    dann war die Lektüre Hesses dem geschuldet, dass man wenig andere Auswahl hatte? Sprich, mit den Möglichkeiten heute hättest du Hesse evtl nicht gelesen?

    Könnte sein.

    Ich habe aber auch Goethe und Rückert geliebt. Da war ich allerdings ziemlich allein.

    Ok, ich glaube, wir haben definitiv andere Lesevorlieben. :D Ich hab als Teenager Jane Eyre gelesen und war damit auch recht allein. Allerdings war ich mit meine Freude am Lesen generell eher ein Exot.