Beiträge von Teetrinkerin

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    Da ich selbst Theologin bin, kann ich das sehr gut verstehen. Allerdings auch das Gegenteil davon, denn gerade in den zurückliegenden Jahren wurde auf diesem Gebiet viel geforscht, erneuert, formuliert.Auch wenns OT ist: haben Gottes Geschöpfe denn nicht alle dieselbe Würde, nämlich die, von Gott gewollt zu sein?
    Abstufungen innerhalb einer Spezies sind normal, das machen auch Tiere. Mich wundert es aber manchmal, dass der Mensch, der sich - religiös - als Krone der Schöpfung missversteht, über alles drüberstellt.
    Der Exkurs zu Verfassung und Menschenrechten gehört wirklich nicht hierher, da hast Du Recht. Dennoch auch hierzu: merkwürdig, dass vor allem die christlichen Parteien Widerstand dagegen leisten, dass Tierschutz Verfassungszwang haben sollte/könnte.
    Menschenrechte sind etwas sehr Wunderbares und Wertvolles. Aber warum werden sie so oft in Abgrenzung zu den Rechten von nicht-menschlichem Leben verstanden? Ich meine das nicht persönlich kritisch. Nur als einen gewissen Spiegel, der vielleicht zeigen soll oder kann, wie anthropozentrisch diese Sicht doch eigentlich ist. Und: wohin hat sie uns gebracht?

    Sorry, für OT:
    Ich bin zwar nicht religös, unterschreibe aber deine Zeilen voll und ganz!
    Gerade sehr religöse Menschen haben aber auch häufig diese Einstellung gegenüber Natur- und Umweltschutz. Das bekomme ich immer wieder mit, weil ich im Umweltschutz aktiv bin. Ich bin immer wieder verwundert, wie stark religöse Menschen sich über das Wohl von Tieren, Natur und ja, sogar anderen Menschen (z.B. Flüchtlinge) hinwegsetzen können.

    @Stachelschnecke
    wenn du darin begraben bist, bringt dir das leider nix mehr ;-) Lieber eine Nacht mit Tee und Schlafsack einschließen lassen. Oder einen Tag mit Picknick darin verbringen.

    Übrigens gibt es hier in der Nähe eine Buchhandlung, in der man sich über Nacht einschließen lassen kann. Allerdings ist die Buchauswahl dort nicht so ganz meins - sonst würde ich tatsächlich das mal wagen ;-)

    Hier geht es ja echt heftig zu. :shocked: :shocked:

    Ich finde es so enorm wichtig, sich und seine Einstellung hin und wieder zu hinterfragen. Wir sind alle unterschiedlich, entsprechend unterschiedlich werden die Resultate ausfallen.

    Aufzuzählen, was man alles besser macht und andere in die Rechtfertigungsecke zu drängen, finde ich jedoch nicht angepasst. Denn - auf die Frage der Nachhaltigkeit gemünzt - es bringt z.B. nichts, nur Biofleisch zu konsoumieren, aber anderen Konsum nicht zu hinterfragen (und Konsum ist ein weites Feld!). Denn unser Konsum hat immer eine Auswirkung auf Mensch und Tier.

    Natürlich wertet ein Mensch auch die unterschiedlichen Lebewesen. Ein Insekt hat bei den meisten einen geringeren Stellenwert, als ein Schwein, ein Schwein hat vermutlich bei vielen einen geringeren Stellenwert als ein Hund. Geht mir doch auch so. Nur, ist das gerechtfertigt? Diese Frage soll kein Vorwurf an irgendjemand sein, sondern ist als ernstgemeinte Frage (auch an mich!) zu verstehen.

    Unsere Cassy muss nächste Woche auch zwei Tage in eine Hundepension. Wir haben aber das Glück, dass wir zwei Möglichkeiten zur Wahl haben, wo wir bei beiden mit gutem Gewissen Cassy abgeben können. Zum einen wäre das das Tierheim, von dem wir sie geholt haben. Im Gegensatz zu anderen TH ist das ein eher kleineres und die Hunde haben es dort richtig, richtig gut. Cassy hat dort auch noch einen Hundekumpel, mit dem sie nach wie vor gerne spielt. Wenn wir dort einen Besuch machen, ist Cassy immer ganz aus dem Häuschen vor Freude.

    Die andere Möglichkeit, zu der wir uns jetzt entschlossen haben, ist unsere Hundetrainerin. Cassy liebt unsere HT total. Sie macht mit Cassy in diesen zwei Tagen auch noch etwas Intensivtraining, worüber wir uns sehr freuen (Cassy hat Probleme mit Fremden, geht dann nach vorne - sie wurde früher misshandelt). Da Cassy das TH noch gut kennt und die Hundetrainerin sehr mag, üben wir es vorher nicht.

    Bist du vielleicht in einer Hundeschule oder hast eine/n Trainer/in? Vielleicht können die dir einen guten Tipp geben? Eine Hundepension ist schon sehr Vertrauenssache. Hast du denn schon welche zur Auswahl?

    Das ist so eine deutsche Eigenart, was dieses Thema angeht. ;)

    Das stimmt. Aber vielleicht ist das auch gar nicht so schlecht ;)

    Ich glaube für sensible Nerven ist das in der Tat nichts. Dann darf man aber auch kein Toni Morrison lesen.Ich finde beide toll, versuchs vielleicht einfach :)

    O.k. also mach ich lieber einen Bogen um Morrison. Aber von Ishiguro möchte ich dennoch "Was vom Tage übrig blieb" lesen.

    Ich habe gestern spät nachts noch mit "die dritte Jungfrau" von Fred Vargas begonnen. Bin schon sehr gespannt.

    Vorhin habe ich mal meine Regale durchgeschaut, weil ja eine der Aufgaben in der Challenge eine Verneinung im Buchtitel ist. Als ich schon fast aufgegeben habe, habe ich dann "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque gefunden. Hat von euch jemand schon das Buch gelesen? Das es lesenswert sein soll, ist klar - aber war es auch gut zu lesen? Eigentlich sind Kriegs- oder Anti-Kriegsromane nicht unbedingt das, was ich gerne lese.


    Yes Anne of Green Gables ♡ Habe allerdings nur das erste Buch gelesen, nicht die ganze Reihe. Kennst du auch die Netflix Serie?

    Wir haben kein Netflix, kenne daher die Serie leider nicht.