Da ich selbst Theologin bin, kann ich das sehr gut verstehen. Allerdings auch das Gegenteil davon, denn gerade in den zurückliegenden Jahren wurde auf diesem Gebiet viel geforscht, erneuert, formuliert.Auch wenns OT ist: haben Gottes Geschöpfe denn nicht alle dieselbe Würde, nämlich die, von Gott gewollt zu sein?
Abstufungen innerhalb einer Spezies sind normal, das machen auch Tiere. Mich wundert es aber manchmal, dass der Mensch, der sich - religiös - als Krone der Schöpfung missversteht, über alles drüberstellt.
Der Exkurs zu Verfassung und Menschenrechten gehört wirklich nicht hierher, da hast Du Recht. Dennoch auch hierzu: merkwürdig, dass vor allem die christlichen Parteien Widerstand dagegen leisten, dass Tierschutz Verfassungszwang haben sollte/könnte.
Menschenrechte sind etwas sehr Wunderbares und Wertvolles. Aber warum werden sie so oft in Abgrenzung zu den Rechten von nicht-menschlichem Leben verstanden? Ich meine das nicht persönlich kritisch. Nur als einen gewissen Spiegel, der vielleicht zeigen soll oder kann, wie anthropozentrisch diese Sicht doch eigentlich ist. Und: wohin hat sie uns gebracht?
Sorry, für OT:
Ich bin zwar nicht religös, unterschreibe aber deine Zeilen voll und ganz!
Gerade sehr religöse Menschen haben aber auch häufig diese Einstellung gegenüber Natur- und Umweltschutz. Das bekomme ich immer wieder mit, weil ich im Umweltschutz aktiv bin. Ich bin immer wieder verwundert, wie stark religöse Menschen sich über das Wohl von Tieren, Natur und ja, sogar anderen Menschen (z.B. Flüchtlinge) hinwegsetzen können.